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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Drei TĂ€uflinge gingen mutig in den kalten Eutersee


(Foto: privat)

(hr) (uf) Am vergangenen Sonntag, 26. Juli, feierte die Freie evangelische Gemeinde (FeG) ihr fünftes Tauffest am Eutersee in Eberbach-Badisch Schöllenbach.

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich knapp 70 GĂ€ste am Stausee im Euterbachtal ein, um dort eine dreifache Taufe zu feiern. Schon früh wurden BierbĂ€nke, Technik und Musik sowie Tische aufgebaut. Um 10.30 Uhr begann der Festtag dann mit einem feierlichen Open-Air-Gottesdienst auf der Wiese vor der großen Schutzhütte. Pastor Marc Förster betonte, dass es der FeG wichtig sei, dass die Menschen frei entscheiden können, ob und wann sie getauft werden. Darum gebe es im Bund FeG auch keine SĂ€uglingstaufe. “Bei uns werden die Kinder gesegnet, wie es uns auch in der Bibel im Markusevangelium berichtet wird.“ so Förster. Drei Menschen, davon zwei Teens, haben sich in diesem Jahr zu diesem Schritt entschlossen. In seiner Predigt verglich der Pastor ein “Leben mit Jesus” mit einem Rettungsring: “Der Rettungsring wird einem zugeworfen, wenn man selbst in Not gerĂ€t und merkt, dass man es allein nicht schafft.“ Und oft genug komme man im Leben an so einen Punkt, wo es nicht mehr weitergehe.
Die TĂ€uflinge erzĂ€hlten, wie sie eine persönliche Beziehung zu Jesus begonnen hĂ€tten und warum sie sich dazu entschlossen hĂ€tten, sich taufen zu lassen. Nachdem jedem der Drei ihr individueller Taufvers vorgelesen wurde, gingen sie mutig in das kalte Wasser, in dem sie “auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ von Marc Förster getauft wurden. Alle drei tauchten mit strahlenden Gesichtern wieder aus dem Wasser auf. Frisch und trocken sprachen die Taufpaten Gebete für die TĂ€uflinge und segneten sie.

Wie in jedem Jahr war für die gebührende Feier dieses Ereignisses vorgesorgt: Der Grill wurde angeworfen, Kaffee und Kuchen bereitgestellt. Die BĂ€ume boten viele SchattenplĂ€tze, sodass sich die GĂ€ste lang und gut miteinander unterhalten konnten. Die Badesachen wurden ausgepackt, ein Schlauchboot aufgepumpt, Spiele hervorgeholt und Wasser und Badestelle belebt. Erst am frühen Abend verließen die letzten GĂ€ste den Eutersee.

30.07.26

Lesermeinungen

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Von j.a (30.07.26):
Das Betreten eines Badesees mit einer Anzughose und anderer Straßenbekleidung ist nicht nur lĂ€cherlich sondern auch unhygienisch den nachfolgenden Badenden gegenüber, und auch gefĂ€hrlich mit Bezug auf nachahmende Kinder, den so schwere Bekleidung saugt auch voll Wasser und zieht badende Kinder leicht unters Wasser.
Das nĂ€chste Mal also bitte Badekleidung tragen, oder einfach von außen am Ufer diese Prozedur vollziehen, wenn es schon in der freien Natur sein muss. Danke


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