Im Herbst mögliche BrutstĂ€tten gründlich reinigen
(hr) (stve) Die Asiatische Tigermücke ist auf Eberbacher Gebiet bislang nicht offiziell nachgewiesen. Damit das so bleibt, sollten ab Mitte Oktober mögliche BrutstĂ€tten gründlich geleert, ausgebürstet und gereinigt werden.
Die Asiatische Tigermücke ist eine nicht-heimische (invasive) aggressive Stechmückenart, die auch tropische Krankheitserreger übertragen kann. Sie legt ihre Eier in kleinen Wasseransammlungen ohne Fischbesatz ab. Typische BrutstĂ€tten befinden sich daher auch in GĂ€rten und auf Balkonen: Regentonnen, GieĂkannen, Blumentopfuntersetzer, Ăbertöpfe, Eimer, Kinderspielzeug oder andere GegenstĂ€nde, in denen sich Wasser sammelt. Gullys und Abflüsse auch auf privaten Grundstücken, etwa auf Höfen, an Garagen oder an AuĂentreppen zu Kellern, können zu BrutstĂ€tten werden, wenn sich darin dauerhaft Wasser befindet.
Besonders wichtig ist die Reinigung im Herbst: Die Weibchen kleben ihre Eier knapp oberhalb der WasseroberflĂ€che an die InnenwĂ€nde von GefĂ€Ăen. Diese Eier können den Winter überdauern und schlüpffĂ€hig bleiben. Deshalb sollten die InnenflĂ€chen von Regentonnen, Untersetzern und anderen GefĂ€Ăen mit einer krĂ€ftigen Bürste gründlich abgeschrubbt und anschlieĂend ausgespült werden. Das Spülwasser sollte nicht in einen Gully gelangen, sondern dort ausgegossen werden, wo es versickern kann. Dann sterben die Eier ab. Nicht benötigte GefĂ€Ăe sollten umgedreht oder trocken gelagert, Regentonnen möglichst dicht abgedeckt und AblĂ€ufe von Laub und Schmutz freigehalten werden.
Die Stadt Eberbach bittet die Bevölkerung, die Gelegenheit zu nutzen und vor dem Winter einen gründlichen âTigermücken-Checkâ rund um Haus, Hof und Garten durchzuführen. Damit kann verhindert werden, dass möglicherweise Eier den Winter überstehen und im kommenden Frühjahr zur Grundlage einer Population werden. Weitere Informationen gibt es beim stĂ€dtischen Umweltreferenten Dr. NicolĂ Lutzmann unter Tel. (06271) 87259 oder per E-Mail (s.u.). Informationsbroschüren liegen im Rathaus aus.
E-Mail-Kontakt: nicola.lutzmann@eberbach.de
Infos im Internet: www.kabsev.de www.rhein-neckar-kreis.de/start/landratsamt/tigermuecke.html
17.10.26
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"Die Weibchen kleben ihre Eier knapp oberhalb der WasseroberflĂ€che an die InnenwĂ€nde von GefĂ€Ăen".
soll das heiĂen, es handelt sich hier um einen reinen Hausbrüter, und in der freien Wildbahn, an den abertausenden von Tümpel und Pfützen allein im Odenwald, können diese Weibchen ihre Eier nicht ablegen ?
Wikipedia sagt dazu:
Eiablagebiotope sind beispielsweise Astlöcher oder Blattachseln von Pflanzen, Baumstumpfe, in stĂ€dtischer Umgebung meist verstopfte Regenrinnen, Gullis oder mit Wasser gefüllte BehĂ€lter...
Na dann viel SpaĂ an Herrn Lutzmann beim Schrubben der Eberbacher Astlöcher, Pflanzenblattachseln, aller Baumstümpfe im Eberbacher Stadtwald sowie aller öffentlicher Regenrinnen (z.b. zu Hauf verstopft am Bahnhof) und vor allem aller Gullis in den Eberbacher StraĂen !!!
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