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Nachrichten > Kultur und Bildung

Bei DJ Katzenklo ging die Party ab


(Foto:Wörner)

(tw) (ra) Die Bühne in der Aula des Hohenstaufen-Gymnasiums war nachtschwarz, doch schon während der Ouvertüre der "Cats Buckle Band" kündigte ein Flüstern und Raunen an, dass es gleich tierisch zugehen würde. Der Hinterhof der Kneipe "Zum Katzenbuckel" wurde am Dienstag zur Varieté-Bühne für eine Katzenparty, an der das Premieren-Publikum seine helle Freude hatte.
"Cats Buckle Cats come out tonight" hieß der Song, der den Spuk eröffnete. Jutta Gewahl leitete eine eigens gegründete und famos aufspielende Schülerband, Eberhard Höhn saß auf dem Stuhl des "Boss Cat" und führte Regie in der Eberbacher Version des Katzenmusicals. Noch als sich die phlegmatische Kati Katzenbach, "the good old Cat" faul räkelte, zeigten Kerstin Braner, Marie-Louise Scheuble, Julia Spies und Gloria Moosherr dem Publikum, was es zu erwarteten hatte: Eine bestens vorbereitete Musicalaufführung mit lustigen Regieeinfällen, wohlausgefeilten Gesangsnummern und professionellen Tanzeinlagen, die Susanne Götz von der Privatschule "MOVE" mit dem Ensemble einstudiert hatte. Ein Tanz mit Besen, deren Stiele einen Rhythmus wie beim Steppen produzierten, wurde nicht nur musikalisch perfekt, sondern auch mit der gebotenen Nonchalance vorgetragen. Victor Chowdhury bekam als scharfer "Weisbachbagger" die ersten Beifallsspitzen ab und brachte die Herzen diverser Kätzchenrivalinnen zum Glühen, die sich niedlich herausgeputzt hatten und zur Duftauffrischung gerne das Parfüm "Caternity" verwendeten. Stets hungrig und mit leerem Magen, machte sich der Lindacher Jones auf die Suche. Gesa Stupperich begeisterte mit einer tollen Stimme und beachtlichem schauspielerischen Talent im Duett mit der ebenso rollensicheren Maren Willinger. Die Speisekarte im Hinterhof der Katzenbuckel-Kneipe reichte von Hering in Aspik bis hin zu "Tiramausi" als Dessert. Bestellungen beim Chinesen wurde von einer Siamkatze prompt ausgeliefert. Da Katharina Wollkopf und Annika Dausch alias "Mülbenjerrie und Dealbachteazer" die Etiketten vertauschten, gab es statt Biskuit-Rollen faule Eier. Die beiden hatten auch sonst allerlei Unsinn im Kopf und bewarfen das Publikum mit Popcorn. Aus Gammelsbrook, dem künftigen ICE-Knotenpunkt, kamen die Railway Cats, Maren Willinger und eine wieder überragende Gesa Stupperich: "Wo is de Boohof?" Mit Regenschirmen tanzte die Katzenbande zu einem cool stampfenden Railway-Rhythmus der Band, die bestens disponiert und auf die man sich hundertprozentig verlassen konnte. Nebel, Taschenlampen und eine fahle Beleuchtung sorgten für Scotland-Yard-Stimmung als der Rockenauer McHuckyHuck seinen zweifelhaften Geschäften nachging. Alle waren auf das Phantom gespannt, die Katzen erschraken über das leiseste Geräusch – dann kam er verschlafen und in Unterhosen aus einer Mülltonne gekrochen und hatte die Lacher auf seiner Seite. Schließlich öffnete die Bar. Neben Cocktails wie dem "Allemühler Mäusezahn" konnte man sich ein Viertele "Rothenberger" und weitere lokaltypische Spirituosen bestellen. Erst kürzlich habe Gerhard Köter, der frühere Bundesköter das Etablissement besucht. Ein stimmungsvolles Cellosolo leitete einen weiteren Höhepunkt des Abends ein. Katharina Braune spielte auf dem Saxofon ihr "Memory of Highdelberg". Die Szene atmete Atmosphäre und verzauberte die Hörer. Der anschließende Applaus fiel besonders herzlich aus. Das Finale wurde circensisch eingeleitet. Charlotte Keller, auch "Mrs. Ninechurchelees" genannt, sorgte mit Handständen, Jonglieren und Einradkünsten für Nervenkitzel, so dass das Stimmungsbarometer in der Aula bereits vor dem großen Finale auf Sturm stand und DJ Katzenklo offene Türen einrannte, als er zum Cats Buckle Dance aufrief. Die Band jubilierte, die Katzen tanzten ausgelassen und das Publikum applaudierte, was das Zeug hielt. Schulleiter Wiedemer überreichte Blümchen und Eberhard Höhne fragte nach Wünschen für eine Zugabe: "Was wollt ihr denn?" "Alles" Um die Kräfte für die weiteren Aufführungen zu schonen, sah man von der Komplettwiederholung natürlich ab und ließ den Weisbachbagger noch einmal von der Leine.

04.12.02

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