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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Leichtmetall-Haube soll Mehrzweckhalle abdichten - Solarstromanlage eher fraglich


Eine Planskizze der Halle mit neuen Pultdächern, von der Brückenstraße aus gesehen. (Repro:Richter)

(hr) Die Sanierung der undichten Dächer zweier Eberbacher Sporthallen nimmt die Stadtverwaltung in Angriff. Die Mehrzweckhalle der Dr.-Weiß-Schule macht den Anfang, die Ittertal-Sporthalle soll bald folgen. In beiden Hallen leidet der Sportbetrieb bei schlechtem Wetter stark unter häufigen Wassereinbrüchen.
Heute beschloss der Gemeinderat, auf die Mehrzweckhalle ein Pultdach mit seitlicher Neigung aufzubringen. Es soll als leichte Aluminium-Konstruktion einfach auf das vorhandene Flachdach aufgesetzt werden. Die Oberlichter im Flachdach könnten bleiben und müssten über Schächte an das neue Dach angeschlossen werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll auch der Umkleidetrakt der Halle mit einem Pultdach versehen werden. Die Gesamtkosten schätzt das Bauamt auf 302.500 Euro. Das sei zwar teurer als ein Flachdach, aber langlebiger und in den Unterhaltungskosten günstiger, argumentierte Stadtbaumeister Manfred Janner. Die Auftragsvergabe soll im September erfolgen, so dass die Halle noch vor der Schlechtwetterperiode Ende des Jahres dicht und innen trocken sein soll.
Stadtrat Bruno Schmitt (SPD) beantragte für seine Fraktion, die planerischen Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage zu schaffen, für die dann die Dachfläche an eine Betreiberfirma vermietet werden soll. Bedenken äußerte Manfred Janner, denn die Hallenstatik sei weitgehend ausgereizt. Überschlägige Berechnungen hätten ergeben, dass eine Solarstromanlage gewichtsmäßig wohl nicht mehr drin ist. Das weckte Unmut bei Bruno Schmitt, der in Eberbach eine Distanz zu Photovoltaikanlagen ausmachte, die es andernorts nicht gebe. Marcus Deschner (CDU) und Dr.Gerhard Brunn (Freie Wähler) wollten einer Photovoltaikanlage nur zustimmen, wenn sie zu keinerlei Mehrkosten für die Stadt führt. Diese Voraussetzung hielt Peter Stumpf (AGL) für machbar. Für ihn wäre sogar ein lukrativer Betrieb der Anlage durch die Stadtwerke denkbar. Die Nachfrage nach Dachflächen für Solarstrom sei jedenfalls hoch, denn die Schule in Waldbrunn sei bereits "ausverkauft" und Investoren stünden bereit, sagte Stumpf.
Auf Wunsch von Bürgermeister Bernhard Martin wurde der SPD-Antrag schließlich abgeändert: Die Verwaltung soll nun - zusammen mit einem Photovoltaik-Betreiber - erst einmal prüfen, ob die Hallenstatik eine Solarstromanlage überhaupt ermöglicht, und den Gemeinderat dann informieren.

01.07.04

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