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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

Internationale Studenten bauen Eberbacher Kinderspielplatz


Die Studentengruppe mit ihrer Leiterin Paulina Minkisiewicz (Mitte) und Wilhelm Blask vom Stadtbauamt (2.v.r.) (Fotos:C.Richter)

(cr) Eine Gruppe von neun Studentinnen und Studenten aus Tschechien, Frankreich, Rußland, Polen, Mexico und Japan im Alter von 19 bis 35 Jahren baut derzeit den Kinderspielplatz an der Neckarbrücke auf Wimmersbacher Seite neu auf. Der internationale Arbeitstrupp gehört einem Workcamp an. Die Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V. (IBG), deren deutscher Sitz in Stuttgart ist, bietet jungen Leuten überparteilich, überkonfessionell und unabhängig von Verbänden jeder Art die Möglichkeit, bei internationalen Workcamps teilzunehmen und dadurch mehr über andere Ländern, Sitten und Gebräuche zu lernen und Sprachkenntnisse zu vertiefen. Die IBG war es auch, die sich in Eberbach um einen "Arbeitaufenthalt" beworben hat. Und da die Stadtverwaltung in der Vergangenheit schon einmal Mitwirkende eines Workcamps vor Ort hatte, fand sich auch schnell eine Aufgabe für die jungen StudentInnen.
Bei der Eberbacher Gruppe gibt es sprachlich keine Probleme. Was nicht in deutscher Sprache erklärt werden kann, wird einfach in Englisch gesagt. Paulina Minkisiewicz, Deutschlehrerin in Polen und hier in Eberbach Leiterin des Workcamps, ist mit ihrer Gruppe zufrieden. "24 Stunden am Tag sind wir zusammen", so die Leiterin, und alles funktioniere bestens.
Schwitzend von der ungewohnten Arbeit, die dennoch viel Spaß macht, stehen die Studentinnen und Studenten da und erzählen von ihrem Studium, warum die Wahl für das Workcamp ausgerechnet auf Eberbach fiel und von ihrer Unterkunft in einem Schulgebäude, wo sie sich auch selbst verköstigen. Denn schließlich soll der Aufenthalt in Deutschland nicht allzu teuer werden.
Wilhelm Blask vom Eberbacher Stadtbauamt ist Ansprechpartner für Minkisiewicz und ihre Leute. Die Stadt zahlt einen kleinen Betrag pro Teilnehmer, stellt die Unterkunft zur Verfügung und lud die Gruppe zu einer Schifffahrt auf dem Neckar ein. Der internationale Trupp fängt morgens um 8 Uhr an und arbeitet bis um 13 Uhr, dann ist Freizeit angesagt. Schließlich will man ja von der Umgebung auch etwas sehen. Ausflüge nach Heilbronn, Stuttgart und natürlich nach Heidelberg fanden schon statt. Die Nähe zu Heidelberg war für die meisten auch ein Kriterium, beim Workcamp in Eberbach teilzunehmen. Eberbach selbst finden sie etwas ruhig, dafür sind die "Berge und das Wasser" schön, sind sich die Teilnehmer einig.
Noch eine Woche sind die SpielplatzarbeiterInnen, die tatkräftige Unterstützung seitens städtischer Mitarbeiter haben, zu Gange und dann, so hofft Blask, wird der 26.000 Euro teure Spielplatz wieder den Kindern zur Verfügung stehen.

Infos im Internet:
www.ibg-workcamps.org


16.08.04

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