Sonntag, 23. Februar 2020

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Mahnung gegen Rassismus und Antisemitismus


(Foto: Büsra Isik)

(bi) Auf Einladung der Ökumenischen Frauenbewegung fand am gestrigen Samstagnachmittag auf dem Synagogenplatz in Eberbach eine Gedenkveranstaltung statt.

Erinnert wurde an eine der grausamsten Nächte der Deutschen Geschichte, die sogenannte Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938, in der auf Geheiß der nationalsozialistischen Machthaber tausende Geschäfte jüdischer Besitzer und andere jüdische Einrichtungen zerstört wurden. In Eberbach wurden damals auch die Fensterscheiben dreier jüdischer Geschäfte eingeschlagen und die Synagoge, die in der Nähe des heutigen Synagogenplatzes stand, durch örtliche SS-Leute niedergebrannt.

In bewegenden Ansprachen vor zahlreichen Teilnehmern unterschiedlicher Nationalitäten und Religionszugehörigkeiten wurde der unzähligen Opfer des Holocaust gedacht. Gleichzeitig wurde auch gemahnt, dass sich derartige Zustände niemals wiederholen dürfen. Es war ein eindeutiges Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Nationalsozialismus. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkveranstaltung von dem Saxofonisten Felix Roh.

10.11.19

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