Donnerstag, 04. Juni 2020

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Film ab in Eberbach

(bro) (stve) Am Donnerstag, 5. März, präsentiert das Mobile Kino drei Kinohits in der Stadthalle in Eberbach.

15 Uhr: Die Eiskönigin 2
Nachdem Königin Elsa aus der Verbannung zurückgekehrt ist, herrscht Friede im Königreich Arendelle. Doch dann erschüttern neue Unruhen das Königreich. Else hört geheimnisvolle Stimmen aus dem Wald, die nach ihr rufen. Sie verspürt einen unbändigen Drang, den Stimmen zu folgen in der Hoffnung, Antworten auf Fragen zu finden, die ihr nach wie vor Rätsel aufgeben und mit ihrer Vergangenheit und ihren magischen Kräften zu tun haben. Gemeinsam mit ihrer Schwester Anna, ihrem Freund Kristoff, Schneemann Olaf und Rentier Sven begibt sie sich auf eine Reise ins Ungewisse, wo sie und ihre Weggefährten ein magisches Abenteuer in einem sagenumwobenen Wald erwartet.

FSK: ab sechs Jahren, Länge: 104 Minuten.

17.30 Uhr: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
Im Jahr 1933 gerät das Leben der kleinen Anna Kemper (Riva Krymalowski) völlig aus den Fugen: Denn nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) gezwungen, das Land zu verlassen. Der berühmte Theaterkritiker und erklärte Feind der Nationalsozialisten beschließt, Berlin zu verlassen und in die Schweiz zu flüchten. Seine Frau Dorothea (Carla Juri) sowie Anna und Sohn Max (Marinus Hohmann) kommen nach. Doch es muss alles ganz schnell gehen, Zeit zu packen bleibt kaum: Und so kommt es, dass Anna ausgerechnet ihr rosa Stoffkaninchen zurücklassen muss. Doch auch in der Schweiz haben es die Flüchtlinge nicht leicht, sodass die Kempers schon bald weiterziehen. Über Paris geht es bis nach London, wo die Familie endlich ankommen kann. Während Anna ihr geliebtes Stoffkaninchen schmerzlich vermisst, ist sie dennoch davon überzeugt, dass schon alles irgendwie gut gehen wird, solange ihre Familie zusammenhält.

FSK: ab sechs Jahren, Länge: 118 Minuten.

20 Uhr: Lindenberg: Mach dein Ding
Für Udo-Lindenberg-Fans ein absolutes Muss, und für alle anderen eine unterhaltsame Geschichte über einen Jungen aus der Provinz, der auf St. Pauli Karriere macht. Der Weg aus dem westfälischen Gronau zum Ruhm ist lang und steinig. Bereits als 15-Jähriger verlässt Udo sein Elternhaus, um in die Gastronomie zu gehen. Doch das ist wohl eher eine Ausrede, um aus der Enge und Spießigkeit der Provinz herauszukommen und vor allem, um Musik zu machen. Udo probiert sich aus, zum Beispiel als Schlagzeuger einer Jazzband auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Libyen. Bald darauf landet er in Hamburg, in der Stadt, die seine neue Heimat werden wird, und wo er bis heute lebt. Eine erste LP, englisch gesungen, wird zum Flop, doch Udo Lindenberg lässt nicht locker. Bald darauf erscheint sein erster deutschsprachiger Song auf einer Single. Die B-Seite (Schallplatten hatten zwei bespielbare Seiten) wird mit „Hoch im Norden“ schon ein Achtungserfolg in Hamburg und Umgebung. Das folgende Album „Andrea Doria“ macht Udo Lindenberg zum Star. Der Beginn einer Karriere, die noch immer andauert.

FSK: ab zwölf Jahren, Länge: 135 Minuten.

24.02.20

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