02.12.2022

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Viele städtische Dachflächen sind für Photovoltaik geeignet


Das Stadtwerke-Wohnhaus (l.) und das Feuerwehr-Gerätehaus bieten für Solarstrom geeignete Dachflächen. (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Um die Eignung städtischer Gebäude zur Anbringung von Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie ging es heute im Eberbacher Gemeinderat.

Im Juni 2019 hatte der Gemeinderat einstimmig einen CDU-Antrag befürwortet, demgemäß städtische Liegenschaften auf Eignung für Photovoltaik geprüft werden sollten. Das Ergebnis liegt nun in Form einer Liste vor. Als geeignet gelten: Hohenstaufen-Gymnasium, Feuerwehr-Gerätehaus, Wohngebäude der Stadtwerke, Gemeinschaftsschule Steige, Gebäude am Campingpark, Breitensteinhof, Kläranlage, Notunterkünfte Uferstraße 4, Kulturzentrum Depot 15/7, Hackschnitzel-Mischanlage, Stadtarchiv Pleutersbach, Festhalle Rockenau, Dorfgemeinschaftshäuser in Friedrichsdorf und Brombach.

Diese Dachflächen sollen nun nach einstimmigem Beschluss den Stadtwerken oder der städtischen e.con GmbH für die Installation und den Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Verfügung gestellt werden. Ein Zeitplan dafür soll bis Ende Juni 2020 vorgelegt werden.

AGL-Fraktionschef Peter Stumpf wollte auch Dächer noch einmal geprüft wissen, die aktuell noch als ungeeignet eingestuft werden. Es wurde in den Beschlussantrag aufgenommen, dass in einem weiteren Schritt weitere aktuell als nicht geeignet eingestufte städtische Dachflächen erneut untersucht werden sollten.
Michael Schulz (CDU) plädierte in weiteren Schritten auch für Kooperationen mit Eigentümern anderer geeigneter Gebäude, beispielsweise mit dem Rhein-Neckar-Kreis bei der Theodor-Frey-Schule.

28.05.20

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