Mittwoch, 05. August 2020

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Stadtwerke rufen Saisonkarten zurück - Aktuell fast keine bestätigten Neuinfektionen


(Foto: Hubert Richter)

(cr) Obgleich es derzeit in der Region kaum neue Corona-Infektionen gibt, sieht es aufgrund der gestern veröffentlichten Verordnung der Landesregierung nun ganz danach aus, dass ein uneingeschränktes Schwimmen und Spielen im Eberbacher Freibad in diesem Jahr nicht mehr möglich sein wird.

Der in den zurückliegenden Wochen erarbeitete “Pandemieplan” muss laut Mitteilung der Stadtwerke in den kommenden Tagen zunächst an die Vorgaben der Landesregierung angepasst und dann mit dem Bürgermeister sowie dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt werden. Möglicherweise kann das Freibad noch im Juni für die Allgemeinheit geöffnet werden, wohl aber mit strenger Begrenzung der Besucherzahlen und zahlreichen Hygienemaßnahmen. Dabei müssen dann die normalen Badegäste mit dem Schulsport und Vereinstraining unter einen Hut gebracht und koordiniert werden.

Wie die Stadtwerke heute mitteilten, solle die Eintrittskontrolle dann über ein Online-System gesteuert werden. Das bedeutet, dass Saisonkarten für das Freibad in diesem Jahr keine Gültigkeit haben. Die Stadtwerke bitten alle Kunden, die bereits eine Freibadsaisonkarte für 2020 gekauft haben, diese wieder zurückzugeben. Dies kann per Post oder per Einwurf in den Briefkasten in der Güterbahnhofstraße 4 erfolgen. Den Karten sollte Name, Adresse und Bankverbindung für die Rückzahlung beiliegen. Die Gültigkeit von Jahreskarten (Freibad und Hallenbad) wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt und zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend verlängert.

Die aktuellen Infektionszahlen des Corona-Virus im Rhein-Neckar-Kreis sind laut Mitteilung des Gesundheitsamts auf einem sehr niedrigen Niveau angekommen: Nur bei 17 Personen im Kreis ist derzeit eine Infektion bekannt und aktiv (potentiell ansteckend). Das entspricht einer infizierten Person je 32.000 Einwohner (0,003 Prozent). Die Infizierten befinden sich in Quarantäne, vier von ihnen in Krankenhäusern, aber niemand auf Intensivstationen.


05.06.20

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