02.10.2022

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Eberbacher erwartet eine Anzeige - Ab morgen verschÀrfte Lockdownregeln

(hr) (pol) Wegen Verstoßes gegen eine amtliche QuarantĂ€neverfĂŒgung erwartet einen Eberbach jetzt eine Strafanzeige.

Am gestrigen Samstag gegen 17 Uhr meldete ein Eberbacher, dass sich sein 42-jÀhriger Nachbar mit seinen beiden Kindern vor dem Haus aufhalte, obwohl ihm dies durch die QuarantÀneanordnung des zustÀndigen Gesundheitsamts untersagt sei.
Durch Beamte des Polizeireviers Eberbach wurde der Mann mit seinen Kindern dann vor dem WohngebĂ€ude angetroffen. Da ihm gemĂ€ĂŸ der QuarantĂ€neverfĂŒgung der Aufenthalt im öffentlichen Raum untersagt ist, wurde er durch die Polizei zurĂŒck in seine Wohnung gewiesen. Eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz folgt.

Laut Gesundheitsamt ist die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis wieder auf 141 gestiegen. In Eberbach gibt es derzeit 36 “aktive” - also potenziell ansteckende - Corona-Infektionen. Da nicht zuletzt aufgrund von Virusmutationen mit einem weiteren starken Anstieg der Infektionen und damit der Gefahr der Überlastung des Gesundheitssystems gerechnet wird, gelten in Baden-WĂŒrttemberg ab morgen, 19. April, wieder verschĂ€rfte Anti-Corona-Maßnahmen: Wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen ĂŒber 100 liegt, sind Treffen nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zĂ€hlen nicht mit. Außerdem gilt von 21 bis 5 Uhr eine nĂ€chtliche Ausgangssperre. Die Wohnung darf in dieser Zeit nur aus triftigen GrĂŒnden verlassen werden. BaumĂ€rkte mĂŒssen wieder schließen, “Click & Collect” im Einzelhandel bleibt aber erlaubt. Sport darf nur noch alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeĂŒbt werden. Zum Friseurbesuch braucht man ab morgen den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, eine Impfdokumentation oder den Nachweis, dass man bereits infiziert war.

An Schulen gilt ab Montag Testpflicht fĂŒr alle, die am PrĂ€senzbetrieb teilnehmen. Zugelassen ist nur Wechselunterricht. Wenn im Kreis die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen ĂŒber 200 steigt. muss am ĂŒbernĂ€chsten Tag auf Fernunterricht umgestellt werden. Die Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 1 bis 7 sowie die Abschlussklassen sind ausgenommen. Kitas dĂŒrfen bei einer Inzidenz ĂŒber 200 nur noch Notbetreuung anbieten.

18.04.21

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