02.10.2022

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Werbebanner sollen Kunden in die lokalen Geschäfte bringen


Dietrich Müller, Claudia Kaiser und Tobias Soldner (v.l.) vor einem der neuen Werbebanner. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Um den Einkaufsstandort Eberbach zu unterstützen, rief eine Eberbacherin eine Bürgerinitiative ins Leben. Die wird nun auch von der Stadt gefördert. Mit Werbeslogans ruft man zum Einkaufen in der Innenstadt auf.

Nach den monatelangen Zwangsschließungen im Rahmen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie befürchtet Claudia Kaiser unter anderem das Sterben kleiner Läden in der Innenstadt (wir berichteten). Nach einem öffentlichen Aufruf, gemeinsam Ideen für mögliche Aktionen zum Erhalt der Geschäfte zu sammeln und diese umzusetzen, seien rund zwölf Vorschläge bei ihr eingegangen, so Kaiser. Nach Gesprächen mit Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert, Kulturamtsleiter Tobias Soldner sowie Susanne Reinig und Dietrich Müller von der Eberbacher Werbegemeinschaft (EWG) konnte jetzt ein Projekt umgesetzt werden.

Mit insgesamt 25 Werbebannern, die an gut sichtbaren Stellen in der Stadt und an den Ortseingängen angebracht wurden, weist man mit Slogans wie “Kurze Wege - Einkaufen in Eberbach” auf die Vorteile einer Shopping-Tour in Eberbach hin.

Kaiser hofft mit den blau-weißen Bannern, die Menschen vor Ort auf die Situation der Eberbacher Geschäftswelt aufmerksam zu machen und das persönliche Einkaufsverhalten zugunsten des Eberbacher Einzelhandels zu überdenken, um so das Aussterben der Innenstadt aufhalten zu können.

EWG-Vorsitzender Dietrich Müller freute sich über die Privatinitiative Claudia Kaisers. Gerade in Zeiten der Schließungen hätten viele Menschen in der Innenstadt bemerkt, wie Eberbach wirkt, wenn es “zu” sei. Sein Dank ging auch an die Stadtverwaltung für die schnelle Umsetzung der Vorschläge und die Finanzierung der Werbebanner. Der Zeitpunkt sei ebenfalls bestens gewählt, denn jetzt dürfen Kundinnen und Kunden wieder in den Einzelhandelsgeschäften und in der Gastronomie die Angebote nutzen.

Soldner versicherte weiterhin Unterstützung von Seiten der Stadt, soweit möglich. Für die Zukunft seien weitere Aktionen geplant, kündigten Kaiser, Müller und Soldner an.

20.05.21

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