01.02.2023

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Mit Stolperstart zum ungefÀhrdeten Sieg


Jeanette Wagner gibt die Richtung vor - immer nach vorne. (Foto: Torsten Krebs)

(bro) (std) Vergangenen Sonntag war es wieder so weit, nach zweiwöchiger Pause luden die Handballerinnen aus Waldbrunn/Eberbach (Landesliga) mit nicht ganz vollstÀndigem Kader zum Heimspiel. Gegner, die Damen aus Ladenburg. Ladenburg ist eine der Àltesten deutschen StÀdte und unter dem Namen Lopodunum bekanntes römisches Kastell.

Die Rollen waren klar verteilt, die „Römerinnen“ noch ohne Punktgewinn und klarer Außenseiter gegen die verlustpunktfreien favorisierten OdenwĂ€lderinnen. Unter keinen UmstĂ€nden wollte man den GĂ€sten ihre ersten Punkte als Beute fĂŒr ihren Raubzug in den Odenwald bereitstellen. PĂŒnktlich um 16 waren rund 70 Fans in der Halle und warteten auf den Anpfiff, allein der Schiedsrichter war nicht da. Zum GlĂŒck war unter den Anwesenden mit Sascha Menges ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht zögerte, seinen geplanten Familiennachmittag gegen die Spielleitung zu tauschen.

Mit gut 30 Minuten VerspĂ€tung und wurde angepfiffen. Die taktische Vorgabe war klar, aus einer stabilen Abwehr heraus schnelle Tore zu erzielen, um dem Gegner keine Möglichkeit zu geben, sein Spiel zu entfalten. Das funktionierte die ersten 15 Minuten eher mĂ€ĂŸig. Die Abwehr zu durchlĂ€ssig, die Chancenverwertung zu sorglos. Die Hausherrinnen schafften es nicht, sich abzusetzen. Kleine taktische Änderungen und mehr Engagement in der Abwehr ließen dann ab der 15ten Minute das Pendel zugunsten der SGH-Handballerinnen ausschlagen. Die „Römerinnen“ kamen nicht mehr hinterher, mit 22:16 ging es zur Halbzeit in die Kabinen.

FĂŒr die zweite Halbzeit wollte man diesen Trend anknĂŒpfen und so einen deutlichen und erwarteten Sieg herausspielen. Dies gelang von Minute zu Minute besser. Den GĂ€sten wurde der Zugriff auf das Tor erschwert, und die eigenen Chancen wurden in Tore umgemĂŒnzt. Die GĂ€ste aus Ladenburg konnten nur noch Schadensbegrenzung betreiben und sahen recht schnell, ihr Beutezug an das Neckarknie wĂŒrde erfolglos enden. Tor um Tor zog die Heimmannschaft davon, um das Spiel in den letzten Minuten ausklingen zu lassen. Mit 43:28 wurde das Spiel beendet, durchschnittlich alle 50 Sekunden fiel ein Tor. Ein auch in der Höhe verdienter Sieg, der den ersten Tabellenplatz festigt.

22.11.22

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