29.11.2023

Nachrichten > Sport und Freizeit

Markus Wunder startete in Winterberg und Willingen


Markus Wunder beim Rennen im Sauerland. (Foto: Michael Schröder).

(bro) (tk) Mitte Mai startete Markus Wunder vom VfR Waldkatzenbach bei der „Orbea Enduro Challenge“, die im Zuge des „iXS Dirtmasters Festival“ im sauerländischen Winterberg ausgetragen wurde. Eine Woche später startete er beim „Upland Enduro-Rennen“ in Willingen.

Am ersten Tag stand das Training auf dem Plan, sodass die Fahrer die in sechs Stages aufgeteilte Strecke erstmal besichtigen und darauf trainieren konnten. Da dieses Rennen für die Teilnehmer der Eliteklassen auch gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft gewertet wurde, hatte der Veranstalter eine größtenteils neue und entsprechend anspruchsvolle Stecke rund um den Erlebnisberg Kappe geschaffen.

Markus Wunder hatte zwar im Training noch etwas Probleme mit seinem im Frühjahr verletzten Knie, kam aber doch recht gut mit der Strecke zurecht. Die nicht allzu langen einzelnen Abschnitte kamen ihm entgegen. So ging er die Überführungsetappen entspannt an, um das Knie zu schonen. Diese Etappen müssen bei Enduro-Rennen von den Fahrern zwar innerhalb einer gewissen Zeit bewältigt werden, zählen aber nicht zu der Gesamtzeit, zu der nur die einzelnen Abfahrtszeiten addiert werden. Nach einer Gesamtfahrzeit von 8:26 Minuten kam er als 52. Fahrer ins Ziel, von insgesamt 110 Teilnehmern in seiner Klasse und konnte somit sein gesetztes Ziel, sich innerhalb der ersten Hälfte zu platzieren, erreichen.

Bereits am darauffolgenden Wochenende ging es für ihn zum Bike-Festival Willingen, in dessen Verlauf das „Upland Enduro Rennen“ ausgetragen wurde. Bereits im Training hatte der Fahrer des VfR Waldkatzenbach erneut Probleme mit seinem Knie. Daher ging er das Training etwas gemächlich an, um dieses nicht zu stark zu belasten. Im Training hatte er dann auch noch mit einem Plattfuß zu kämpfen, dessen Reparatur ihn Zeit kostete, sodass er auf der Stage drei nicht trainieren konnte. Ein Unglück kommt selten allein. Während des Rennlaufes am Sonntag hatte er dann genau in dieser Stage einen Sturz und musste zu Boden gehen. Glücklicherweise blieb er unverletzt, aber das Missgeschick kostete ihn wieder Zeit und somit auch einige Plätze. Am Ende fuhr er auf dem 152 Platz ins Ziel - von insgesamt 239 gestarteten Fahrern.

10.07.23

© 2023 www.EBERBACH-CHANNEL.de / OMANO.de