24.08.2026

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Einblicke in die drei größten Bauprojekte der Stadt


(Fotos: Stadt Oberzent)

(hr) (stoz) Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oberzent machten sich am 10. August gemeinsam mit Bürgermeister Christian Kehrer ein Bild vom aktuellen Stand der drei größten Bauvorhaben im Stadtgebiet.

Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins erhielten die politischen Vertreterinnen und Vertreter Einblicke in die laufenden Projekte – das Regenrückhaltebecken Zieglersfeld, den Bahnhof Hetzbach sowie den Neubau des Feuerwehrhauses Airlenbach.

Im Gewerbegebiet Zieglersfeld in Beerfelden entsteht derzeit eine umfangreiche neue Anlage zur Regen- und Schmutzwasserbehandlung (Bild rechts). Die Maßnahmen werden betreut vom Abwasserverband Mittlere Mümling und umgesetzt von der Baufirma Georg Weber aus Michelstadt. Ziel der Maßnahme ist insbesondere der Schutz der Fischhäuselquelle und damit des sensiblen Trinkwasserschutzgebietes. Kernstück ist ein Regenklär- und Regenrückhaltebecken mit zwei Kammern. Hier wird das von den befestigten Flächen des Gewerbegebiets abfließende Niederschlagswasser vor der weiteren Ableitung von absetzbaren Verunreinigungen entlastet und gedrosselt in den Vorfluter eingeleitet. Ergänzt wird die Anlage durch eine neue Schmutzwasserpumpstation, die in einem eigenen Betriebsgebäude untergebracht wird. Diese befördert das Abwasser in das Kanalsystem der Stadt Oberzent und letztendlich zur Kläranlage Asselbrunn. Darüber hinaus entsteht ein neuer Löschwasserbehälter, um die erforderliche Löschwasserversorgung und damit einen ordnungsgemäßen und sicheren Betrieb des Gewerbegebiets dauerhaft sicherzustellen. Insgesamt müssen mehr als 3 Millionen Euro in die neuen wasserwirtschaftlichen Anlagen investiert werden. Mit der Maßnahme wird die technische Infrastruktur des Gewerbegebiets nachhaltig verbessert und zugleich die Anforderungen des Trinkwasser- und Gewässerschutzes berücksichtigt.

Das Feuerwehrhaus Airlenbach ist derzeit eines der größten Projekte der Stadt Oberzent mit Baukosten von 2,7 Mio Euro zuzüglich Planungsleistungen der Ingenieurbüros. Die Notwendigkeit des Neubaus ergab sich, da das alte Feuerwehrhaus nicht mehr den geltenden Vorschriften entsprach. Im neuen Feuerwehrhaus werden nun alle Vorschriften erfüllt, wodurch die Sicherheit der Einsatzkräfte gewährleistet wird. Das Feuerwehrhaus Airlenbach steht kurz vor der Fertigstellung, aktuell laufen die Pflasterarbeiten.

Am Bahnhof Hetzbach laufen derzeit die Sandsteinarbeiten mit einem Auftragsvolumen von 91.000 Euro (Bild links). In der Güterhalle entsteht ein Veranstaltungsraum, der in den Sommermonaten genutzt werden kann. Im Hauptgebäude sind ein kleinerer Veranstaltungsraum, der ganzjährig nutzbar ist, sowie Räumlichkeiten für Vereine geplant. Die geplante Küche bietet die Möglichkeit einer variablen Nutzung. In den beiden Obergeschossen entstehen zwei Wohnungen. Der Denkmalschutz stellt hier eine besondere Herausforderung dar.

24.08.26

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