Freitag, 14. August 2020

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Gefahrenquelle in Lindach ist Vergangenheit


(Foto:Peters)

(hr) (Quelle:Eberb.Ztg.) "Schranke ade" heißt es seit gestern am Lindacher Bahnübergang. Statt "oben drüber" geht es jetzt "drunter durch". Die vorläufige Fertigstellung der Unterführung wurde am Morgen fast genau zwei Jahre nach Baubeginn von Lindacher Bürgern und Ortsvorsteher Wolfgang Brenneis mit Sekt und Glühwein gefeiert. "Inoffiziell", wie der Ortsvorsteher betonte, denn man wolle der für April oder Mai geplanten Einweihung nicht vorgreifen. Dann wird es buchstäblich einen "großen Bahnhof" in Lindach geben. Bis dahin, erläuterte Oliver Schott vom Stadtbauamt, wird der Verkehr über die vorläufige Unterführung umgeleitet, und zwar mit Tempo 10, da sich bis zur Fertigstellung eines Gehwegs Fußgänger und Autofahrer die Fahrbahn teilen müssen. Gleichzeitig wird der Birkenweg ausgebaut und der Steinbusch nivelliert. Der Bahnsteig wird verlängert und S-Bahn-gerecht umgebaut. Obwohl also noch viel zu tun ist, zeigte sich Ortsvorsteher Brenneis schon jetzt erleichtert, dass die Gefahrenquelle "schienengleicher Bahnübergang" endgültig der Vergangenheit angehört.

21.01.03

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