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Betreff: Unsere Wildschweine
Autor: Channelleser (30.09.2016 11:27)

Das Studium der verschiedene Artikel zum Thema Wildschweine veranlasst mich jetzt die Tatsachen zu nennen, denn es wird leider sehr viel M.... verzapft, und so mancher B....gemacht.

Die Wildschweine sind per Gesetzt herrenlos! Schaden den sie anrichten ist nur auf verpachteten Jagdflächen schadenersatzpflichtig!
Hierzu zählen der Friedhof oder der Jugendzeltplatz nicht!

Den Schaden auf dem Friedhof könnte man kurzfritig mit einem Elektrozaun an den kritischen Stellen für kleines Geld eindämmen. Dies wird aber von der Verwaltung abgelehnt, obwohl es durchaus Empfehlungen von kompetenter Seite gibt.

Ein Zaun löst das Problem nicht langfristig! Es wird nur in andere Gebiete verlagert. Die Wildschweinpopulation auf dem Ohrsberg wird sich etablieren und vermehren. Sie hat gelernt, dass Menschen,Hunde und allerlei fremde Gerüche keine Bedrohung darstellen, das wiederum wird an die nächste Generation im Frühjahr weiter vererbt und die Population wächst fröhlich weiter. Die Nutzlosigkeit des Granulats zur Vergrämung der Borstenviecher bestätigt dies.
Futter ist in den verwilderten Gärten ausreichend vorhanden. Von dort wird es weiter in die umliegenden Gärten und Häuser gehen, deshalb muss die Stadt die Ursache und nicht die Auswirkungen bekämpfen. Ein jagender Bürgermeister könnte das wissen.
Eine Drückjagd scheidet als Massnahme aus. Viel zu gefährlich für Hunde, Schützen,Bevölkerung und den Straßenverkehr.
Einzelabschüsse, notfalls mit einer Sondergenehmigung durch das Landratsamt, sollten durch die Stadt beantragt werden.

Am Jugendzeltplatz findet man das gleiche Problem! Hier hat die Stadt nach meinen Informationen bereits eine Baugenehmigung zur Errichtung eines Knotenzaunes beantragt. Kosten: Viele tausen Euro!
Auch hier könnte man mit einem kleinen einfachen Elektrozaun ab März/April die Fläche kostengünstig und wirksam schützen. Das machen im Odenwald hunderte Jäger zum Schutz von Maisäckern seit Jahren erfolgreich.
Der Zaun wirkt und Kinder werden davon nicht verletzt, höchsten kräftig erschreckt. aber auch das wird von der Verwaltung abgelehnt. Stattdessen hat der Leiter des Kulturamtes aktuell die Flächen am Jugendzeltplatz komplett richten lassen. Die Massnahme hat nicht einmal 24 Stunden gehalten, dann hatten die Wildschweine die komplette Fläche wieder zerwühlt.

Warum lassen Sie die Fläche nicht bis ins Frühjahr ruhen? Das ist die reine Verschwendung von Steuergeldern! Man hat die Verwaltung bereits darauf hingewiesen, dass die Schweine besonders jetzt die Wiese immer wieder aufsuchen und umbrechen.
Ab März/April die Wiese richten, zäunen und die Kinder haben Spass und Ruhe.Bitte keine sinnlosen und teure Arbeitseinsätze mehr.

Zur Info warum so viele Schweine da sind: Wir haben schon wiederein Mastjahr, d.h. alles voller Eicheln,Bucheggern, Kastanien etc.
Sie werden sich weiter rasant vermehren. Auch eine Folge des Klimawandels.

An alle Tierschützer hier noch der Hinweis. Für mich ist ein Wildschwein ein Tier das ich respektiere, aber es ist auch ein wertvolles und voll biologisches Lebensmittel, dass wir alle der armen Kreatur aus dem Maststall, mit Schlachtstress, Hormonen und quallvoller Aufzucht, als Lebenmittel vorziehen sollten.


 
Antwort von Buerger (30.09.2016 13:48)

Ein qualifizierter Kommentar, dem ich mich anschließe. Daumen hoch.

Antwort von Grümmel (30.09.2016 17:22)

45.000€ Kosten für ein Zaun, für Kindergarten und andere zu Sanierrente Gebäude ist kein Geld da.
Ein paar Nächte mit Gewehr und der Fall ist erledigt, Patronen sind preislich ein Pinatz an Kosten, anderst geht das nicht, dies Granulat liegt auch am Wendeplatz Linkbrunnen, die Wildschweine lachen nur und wandern unten am Kegelheim vorbei. Jetzt hätten Jäger eine gute Chance, da auf Treibjagten meist nicht viel hängen bleibt. Wohngebiet, ups, wer geht nachts auf den Friedhof?

Antwort von Lupus (01.10.2016 18:26)

@Grümmel: Querschläger haut es dann quer durch die Stadt. Sie können dann ja der Familie erklären, wieso der Vater, der von der Betriebsfeier nachts heimkam, getroffen wurde...

Antwort von Wildsau (04.10.2016 12:05)

Mir großer Begeisterung lese ich hier die Beiträge zu den Wildschweinen...

Fakt ist, dass sich im Ohrsberg eine Rotte Wildschweine eingenistet hat und fühlt sich dort sauwohl. Am Ohrsberg ist die Bejagung aus den bereits genannten Gründen ausgeschlossen. Aber nur mal so ganz nebenbei, mir hat einmal ein alter Eberbacher bereits vor Jahren erzählt, dass man wohl früher am Ohrsberg gejagt hat. Aber das wollen wir nicht einmal vertiefen.

Jetzt hat die Stadt beschlossen, den Friedhof für sehr viel Geld zu sichern. Damit wird das Problem nicht gelöst, sondern nur verschoben. Aktuell wird der Wolfsacker als Baugebiet erschlossen. Dieses sollte die Stadt doch dann damit bewerben, "Hier leben Sie mit unseren Wildschweinen zusammen".

Was ich bis zum heutigen Tag nicht verstehe, unser Bürgermeister ist Förster, es gibt im Forstamt hochqualifizierte und auch hochbezahlte Mitarbeiter, welche das Problem nicht lösen, sondern nur verschieben.
Irgendwann kommen Meldungen im Radio, bitte fahren Sie vorsichtig im Bereich Schafwiesenweg und Güterbahnhofstr. befinden sich Wildschweine auf der Fahrbahn.
Aber bisher ist keiner auf die Idee gekommen, einen Saufang zu bauen, Kosten ca. 2.000,-- bis 3.000,-- Euro. Dieser kann auch scheinbar selbst gebaut werden und die Stadt verfügt doch noch über qualifizierte Waldarbeiter.
In Texas gibt es mittlerweile hochmoderne Saufänge mit Überwachungskameras usw., so dass man die ganze Rotte auf einmal fängt. Alternativ muss sich eben jemand nachts auf die Lauer legen und die Klappe runterlassen, wenn sich die ganze Mannschaft im Saufang befindet.
Das Landratsamt würde auch garantiert eine Ausnahmegenehmigung zur Erlegung der Wildschweine im Saufang erteilen, denn wenn man die Schweine im Saufang erlegt, dann kann man auch dafür sorgen, dass es zu keinen Querschlägern kommt.
Aber auch das müssten wir nicht machen. Denn man könnte auch den Tierarzt mit dem Blasrohr holen, dieser würde jedem der Schwarzkittel eine kleine Betäubung verpassen und wenig später wachen die Schwarzkittel im Gatter im Holdergrund wieder auf. Somit würde man auch allen Tierschützern gerecht werden und man hätte das Problem mit dieser Rotte nachhaltig gelöst und kommt wieder eine Rotte, dann hat man wieder den Saufang.

Aber was anderswo möglich ist, ist in Eberbach unmöglich...

Antwort von Betroffener (04.10.2016 12:34)

Dem Betrag von "Channelleser" kann ich voll zustimmen. Die Stadtväter sollten mal auf kompetente Berater hören, die von der Praxis eine Ahnung haben.

Antwort von OYE (04.10.2016 13:20)

@ Channelleser
Ich kann Ihrem Beitrag nur vollumfänglich zustimmen. Die Ursache muss bekämpft werden.
Was soll eine Einzäunung des Friedhofs bringen ? Damit wird das Problem nur verlagert. Ich warte auf die ersten Grundstückseigner im Umfeld des Ohrsbergs die sich dann über umgewühlte und zerstörte Gärten bei der Stadtverwaltung beschweren. Es kann ja wohl nicht angehen, dass jeder wegen ein paar wilden Sauen sein Grundstück lückenlos einfrieden muss.

Die Population wird immer weiter steigen und dann wird es noch schwieriger. Daher muss jetzt gehandelt werden. Natürlich dürfen nur Profis ansitzen. Dann gibt es auch keine Querschläger.

Natürlich finde ich es auch traurig für die Tiere. Wenn aber nun mal keine natürlichen Feinde mehr da sind, muss der Mensch in einem solchen Fall regulierend eingreifen. Alternative wäre möglicherweise eine Betäubung der Tiere und Transport ins Wildschweingehege. Bin allerdings kein Fachmann ob so etwas funktionieren kann. Hier sind Spezialisten gefragt.


Antwort von Channelleser (04.10.2016 17:40)

Danke für die Zustimmung.
Man könnte außerhalb des Friedhofs sehr wohl jagen. Gezielter Ansitz mit gesichertem Kugelfang.
Übrigens hat die Stadt nicht nur qualifizierte Arbeiter, sondern auch eine ganze Reihe Jagdscheininhaber!

Am meisten ärgert jedoch die Geldverschwendung durch den Aktionismus. Erst wird Monate nichts gemacht, jetzt werden 45.000,-- € für Friedhof und 29.000,-- € für den Jugendzeltplatz ausgegeben.
Ich bin immer noch der Meinung, einer Elektrozaun für 500,-- bis 1.000,-- € hätte sofort das Problem gelöst, dann schauen dass man sofort die Ursache beseitigt. Wenn das wirklich nicht fruchtet, kann man immer noch weitere Massnahmen ergreifen.
Noch ist es hierzu nicht zu spät!
Bitte lieber Stadtrat erspart und diese sinnlose Verschwendung.

Antwort von Ychtrielchyd (04.10.2016 21:22)

@Wildsau:
Du hast zwar einen versauten Namen, aber deine Idee "fangen und woanders wieder aussetzen" klingt gut !

Antwort von Schwarzbuch (10.10.2016 14:29)

An Stadtrat und Bürgermeister:

Nach meinen Informationen hat das Fürstlich Leiningsche Forstamt, als Angrenzer der Fläche am Jugendzeltplatz, vor ein paar Jahren einen Elektrozaun bezahlt!
Dieser sollte sich noch im Fundus der Gemeinde befinden. Er diente wirksam der Abwehr von Wildschweinen. Also mein Vorschlag: Suchen und zu gegebener Zeit im Frühjahr aufbauen. Anschließen! Dann ist Ruhe.
Wenn die Jugendlager kommen tagsüber abschalten, und Nachts, wenn der letzte zur Ruhe geht wieder einschalten. Wildschweine sind dort ausschließlich nachtaktiv, somit werden die Kinder tagsüber nicht vom "Strom" belästig. Ganz einfach und wirksam.
Nebenwirkung: 29.000,-- € gespart. Toll oder?

Antwort von schwarzkittel (10.10.2016 15:55)

schade, dass es bei uns keinen OBELIX gibt. Dann hätte die Wildschweinplage ein Ende.

Antwort von S.P.Q.Röhrich (11.10.2016 08:13)

Ja was ist denn hier los?

Ist denn den Eberbachern nicht klar, was auf ihrem Stadt-Wappen zu sehen ist ?
Ein WILDSCHWEIN, und zwar ein männliches, also ein EBER, wonach Eberbach sich auch benonnen !!!!

IHR MÜSST DEMNACH ALLE WILDSCHWEINE LIEBEN UND NICHT ABKNALLEN !!!
Oder was glaubt Ihr wieso damals die entwendete Brunze-Wildsau so ein Hype war ?
Siehe hier:
http://www.eberbach-channel.de/art_ausgabe.php?id=29303

Antwort von Erst denken (13.10.2016 14:48)

@Röhrich: Die männliche Wildsau heisst Keiler. Nicht Eber!!!

Antwort von Grunzox (13.10.2016 19:26)

Eber ist ein männliches Schwein. Das ist der Oberbegriff.
Auch der Keiler ist somit eine Eber-Art, genauso wie der Dackel eine Hunde-Art ist.
Da aber auf dem Eberbacher Stadtwappen ein männliches Wildschwein abgebildet ist, ist Eberbach auch nach dem männlichen Wildschwein benonnen worden und nicht nach dem männlichen Hausschwein. Das merkt man auch hieran dass es in Eberbach soviel Wald und somit soviele Wildschwein-Eber (Keiler) gibt !

Antwort von Doctor Snuggles (14.10.2016 06:59)

@ Erst denken: Muss sich Eberbach dann in Keilerbach umbenennen oder reicht es wenn das Wappen geändert wird? Fragen über Fragen

Antwort von SPQR (14.10.2016 18:13)

Ja, und Eberbach heißt ab sofort KEILERSHAUSEN.

Antwort von Beobachter (14.10.2016 18:29)


Bei soviel "Fachkenntnissen" der Schreiber müßet doch eine Lösung des Wildschweinproblems bestehen, der mit dem Elektrozaun gefällt mir am Besten und sit wahrscheinlich noch am Effektivsten; mit Patronen im Stadtgebiet rumballern geht gar nicht!. Gibt es da keine Möglichkeiten wie versteckte Köder etc. auszubringen?, Hunde wäre dann sowieso mal an der Leine zu halten, da sich viele leider nicht dran halten....

Antwort von Entscheidung (02.12.2016 06:15)

Augenscheinlich wird nun ein Zaun errichtet (zu lesen im neuen Artikel zu den Entscheidungen des Gemeinderates) gab es eine Berichterstattung wer den Zaun bauen soll und was es letztendlich kosten wird?

Antwort von OYE (31.03.2017 09:39)

Wie vermutet, hat sich das Problem verlagert, wird sich weiter verlagern und dazu noch dynamisch erweitern. Wenn die Frischlinge groß sind, fängt der Spaß erst richtig an. Was nun lieber Gemeinderat ? Sollen die Bürger jetzt sehen wie sie selber klar kommen ?
Übrigens, es gibt durchaus die Möglichkeit einer Bejagung auch in Siedlungsgebieten. Einfach mal googlen. Es gibt Sondergenehmigungen, spezielle Munition und erfahrene Jäger. Auch Lebendfallen wären eine Alternative gewesen. Für 45000 EUR, die der Zaun gekostet hat, wäre viel möglich gewesen.
Es wird nicht mehr lange dauern, bis es zum ersten Wildunfall im Stadtgebiet kommt oder aber Menschen angefallen und verletzt werden.

Antwort von Channelleser (31.03.2017 20:46)

Genau 6 Monate ist es her, dass ich diesen Beitrag eröffnet habe und ich muss sagen, es ist leider wahr geworden, was man vermuten konnte.
Im Ohrberg haben sich zwei Bachen mit ihren Frischlingen etabliert. Die Schadensabwehr für den Firedhof dilettantisch gelöst. Die Ursache bleibt und das Problem verlagert sich in die Gärten. Sauen beim Penny und Bettenlager. Schuld? Der Gemeinderat und allen voran der Bürgermeister.
Nach Gesprächen mit mehreren Stadträten hat man mir bestätigt, dass alle kostengünstigen Lösungvorschläge von BM Reichert abgetan wurden, außerdem hat dieser eine Jagd auf dem Ohrsberg ausgeschlossen.
Herr BM Reichert: Hunderte Jäger zäunen Maisäcker mit Strom! Nicht aus Lust am Strippenziehen, sondern weil es wirkt. Im Friedhof oder Jugendzeltplatz steht kein reifer Mais, der eine Bache zum Überennen eines E-Zauns animiert!
Eine Jagd im Herbst wäre möglich gewesen: Hunde an der Leine zum suchen und aufscheuchen der Schweine. Komplette Absperrrung des Ohrberges. Schützen schießen nur von unten nach oben. (Sicherer Kugelfang) Keine Drückjagd sondern eine koordinierte Bewegungsjagd bei der Schützen und Treiber in Funkkontakt stehen.
Jetzt haben die Schwarzkittel erst mal Schonzeit. Vor Oktober/November macht eine Jagd keinen Sinn. Solange werden Anwohner die Schweine und die Schädern ertragen müssen.
Viele Stadträte verlassen sich auf das Urteil des BM, da sie selbst keine Ahnung haben. Leider hat der BM auch keine Erfahrung wenn er solche Massnahmen verhindert. Nochmal: Die Informationen stammen von 4 Stadträten aus 3 Fraktionen!
Ich bin enttäuscht wenn auf der einen Seite kein Geld für wichtige Maßnahmen da ist, und hier wird das Geld sinnlos verpulvert, bzw. den Jagdpächtern noch vom BM persönlich die Pacht um 10.000,-- Euro gesenkt wird, obwohl ein Gutachter etwas anderes empfiehlt. Warum hat man denn ein Gutachten gemacht, wenn es dann nicht angenommen wird?
Das Revier Ohrberg/Hirschberg ist nach meiner Kenntnis noch nicht verpachtet. Vielleicht sollte die Stadt den Ohrberg ausnehmen und selbst bejagen.

Antwort von Leserin (22.04.2017 16:29)

Ehrlich gesagt dachte ich das die Wildschweine schon viel früher
in die angrenzenden Privatgärten gehen. Da ich selber schon
in der Situation gewesen bin kann ich allen Betroffenen nur raten
einen kleinen Elektrozaun zuspannen. Die Kosten dafür sind gering und vielleicht auch durch mehrere teilbar. Und ohne große
Anstrengung aufzubauen.

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