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Betreff: Jagdrevier
Autor: Ups (31.10.2016 11:29)

"Die AGL-Fraktion stellte den Antrag, die städtischen Jagdreviere für die Neuverpachtung ......öffentlich auszuschreiben" ist im channel zu lesen.
Wie jetzt? Wird das nicht immer ausgeschrieben?
Wurde das in den vergangenen Jahren vererbt?
Warum muss eine öffentliche Ausschreibung beantragt werden? Ist doch eigentlich nicht normal....Sehr seltsam..... diese Jägerei...

Ich würde ausschreiben. Und dann kann man das Jagdrevier dem geben, der die meisten Wildschweine, auch am Friedhof, schießen kann.

 
Antwort von Yps (31.10.2016 14:11)

Hallo Ups,
was du über Jagdreviere und Ausschreibung schreibst, das mag ja alles stimmen; nur mit dem Friedhof hat das alles leidet nix zu tun.
Der Friedhof liegt nämlich nicht in einen Jagdrevier.

Antwort von Beobachter (02.11.2016 13:57)


@Ups

Auf einem Friedhof darf überhaupt nicht geschossen werden, was soll das? Bitte sich vorher erst mal richtig informieren, anstatt solchen schriftlichen Unfug zu verfassen.....!

Antwort von Reiterin (05.11.2016 08:17)

Das ist auch dringend erforderlich! Ich habe das bei der letzten Verpachtung einmal mitverfolgt. Hier wurde keine Ausschreibung durchgeführt. Im Gemeinderat wurden damals die Reviere mehr oder minder, einfach so an die Pächter wieder verpachtet, ohne eine Ausschreibung durchzuführen.
Eine Ausschreibung ist relativ einfach. Man könnte die Reviere in der Fachpresse inserieren, dann die Gebote abwarten und dem Höchstbieter, den Zuschlag erteilen und die Stadt wird viel mehr Einnahmen haben.
Wir dürfen gespannt sein, wie der Gemeinderat und die Stadtverwaltung mit dieser "Problematik" umgehen wird. Oder wird dies wieder wie in Jahren zuvor (also wie immer), einfach so unter der Hand laufen? Wir dürfen gespannt sein!

Antwort von Wäldchen (08.11.2016 10:41)

Scheinbar hat die AGL gestern wieder die öffentliche Ausschreibung der Jagd gefordert. Was läuft denn da im Hintergrund? Wenn es schon soooo lange nicht mehr öffentlich ausgeschrieben wurde, hatten ja wohl auch andere Pächter keine Chance auf Bewerbung. Ist das so gewollt? - Ist das eigentlich zulässig? Jeder Baustellenauftrag muss ausgeschrieben werden - .Oder gibt es so viele Jäger im Gemeinderat und die kommen mit den jetzigen Pächtern gut klar oder sind selbst Pächter??
Mich würde nicht wundern, wenn eigentlich schon alles geklärt ist. Also ohne Öffentlichkeit. Mir sind im Prinzip die Pächter egal. Wichtig ist, dass ich weiterhin durch den Wald laufen kann. Trotzdem finde ich manche Vorgehensweisen und Entscheidungen unserer Kommunalpolitiker sehr eigenartig.....

Antwort von Waldschrat (21.02.2017 07:51)

Jetzt sind die Jagdpachten wieder verpachtet worden.
Dem Gutachter (was kostet der eigentlich?), der die regionalen Preise hier in der Gegend ermittelt hat, wurde nicht gefolgt, sondern der Bürgermeister (selbst Jäger und ab und zu als Gast auf der Jagd in Eberbacher Revieren) hat die Pachteinnahmen im Vergleich zum Gutachten um ca. 10.000€ runtergesetzt. Für was braucht man dann überhaupt ein Gutachten wenn der Bürgermeister sich selbst gut auskennt? Wieviel % ist die Pacht jetzt höher als beim letzten Vertrag vor 8 Jahren? (Transparenz?) Ein maximal Preis von 30 € pro ha sind für die guten Jagd Reviere (große und viele Hirsche...) in Eberbach wie den Itterberg, Imberg, Hirschberg und Gretengrund viel zu wenig, da würde auch das Doppelte gehen wenn man es mal wirklich ausschreibt. Auch eine Verpachtung auf 8 Jahre ist heutzutage überholt. Andere große Waldbesitzer in der Region machen das nur noch auf 1 Jahr.

Ein anderes Thema ist der Wildschaden. Der ist mit 170.000 € für 3.500ha viel zu hoch. Man kann nur den Kopf schütteln, dass die AGL da alleine steht mit ihrer Forderung nach schärferen Bedingungen. Ein privater Waldbesitzer hätte da schon längst die Notbremse gezogen und mit den Jägern Tacheles geredet oder die Pächter ausgetauscht. Die jetztigen Pächter haben die Reviere tlw. über 24 Jahre, warum sollte es jetzt mit dem Wildschaden besser werden?

Mit der Entscheidung gestern sind der Stadt jährlich vorsichtig gerechnet € 20.000.- an Pacht verloren gegangen und der Wildschaden ist für unsere Größe um ca.€ 70.000.- pro Jahr zu hoch. + noch die überflüssigen Kosten für den Gutachter.
Besonders von der CDU mit ihren "frischen" Räten hätte ich da deutlich mehr erwartet - wobei auch dort ein Jäger in führender Position agiert.

Antwort von Wald (21.02.2017 17:56)

Es wäre schön wenn man die Revier öfters ausschreiben würde habe selbst Wald und nur ärger mit den Jägern werfen ihren mueller und ihre jagdabfaelle einfach in den Wald geht man zur Stadt die Geld an fremden Grundstücken verdient heißt es man soll privatrechtlichen vorgehem

Antwort von Wildbürger (23.02.2017 09:50)

Das ganze Brimborium mit ausufernden Diskussionen (siehe Kommentar Herr Hüll heute in der RNZ), das der Gemeinderat alle paar Jahre um die Jagdverpachtung abzieht, ist nur damit zu erklären, dass private Interessen einflussreicher Personen (überwiegend Unternehmer, die schon seit Jahrzehnten die Reviere ohne Ausschreibung immer wieder bekommen) dahinter stehen.
AGL-Stadtrat Stumpf hat laut Bericht hier im Channel auf die erfolgreiche Lobbyarbeit dieser kleinen Gruppe hingewiesen.

Wer viel Geld in ein eigenes Jagdrevier steckt, hat primär kein Interesse an geringen Waldschäden. Er will für sein Geld Tiere beobachten und erbeuten, und dafür müssen genügend vorhanden sein.

Wenn es dem Gemeinderat wirklich um die Vermeidung von Schäden am Wald ginge, würde er endlich die Revierpacht beenden, weil Rotwild großflächig lebt und Reviergrenzen wildbiologisch Unfug sind. Ohne die privaten Interessen von Jagdpächtern könnte Eberbach viel besser auf die Rotwildschäden in seinem Wald reagieren und das Wild über Abschusserlaubnisse (die Geld in die Stadtkasse bringen) regulieren.

Antwort von Eagles (24.02.2017 21:14)

Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen... Das Ganze hat einen bösen Beigeschmack. Nur die AGL hat sich für eine offene Ausschreibung eingesetzt, wo war die angekündigte Transparenz der CDU?
Jedenfalls hat das alles einen ganz bösen Beigeschmack und es erweckt den Anschein, dass ein kleiner elitärer Kreis, die eigenen Interessen über das Gemeininteresse gesetzt hat und das zu Lasten, der Stadtkasse...

Antwort von Stefanie Kappes-Schucht (06.03.2017 11:05)

Ich fände es nach wie vor bei jedem Beitrag wünschenswert, wenn man nur mit seinem eigenen Namen posten könnte. Das würde manch einen Kommentator zum nachdenkenb anregen. Schade, daß sowas nicht veröffentlicht wird und immer der Zensur zum Opfer fällt.

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