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Betreff: Fahnen und Eber ...
Autor: Schweinchen Dick (23.02.2017 07:42)

Zuerst einen Dank an alle Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen - wo auch immer. Ich finde es auch gut, dass sich Menschen über den Zustand der Eberbacher Innenstadt Gedanken machen und eine Verbesserung anstreben.
ABER: Fahnen und Eber werden die Innenstadt nicht beleben, kein Unternehmen lässt sich von Blümchenwimpeln o.ä. überzeugen, seinen Sitz nach Eberbach zu verlegen. Da braucht es tatsächlich keine Bürgerumfrage oder das Warten auf positive Ergebnisse.
Dieser Arbeitskreis der Imakom tagt ja scheinbar im stillen Kämmerlein, kommt auf Ideen, stellt die irgendwo scheinbar vor und der Gemeinderat stimmt dann irgendwie in einer Sitzung zu. Und dann darf Geld ausgegeben werden. Wenn ich mir dann über die Ergebnisse Gedanken mache, überlege ich, ob man sich vielleicht über die Zusammensetzung des Arbeitskreises Gedanken machen sollte. Vielleicht würden sich ja auch Menschen in diesem Kreis betätigen (wenn sie denn dürften), die den Blick von außen haben und die auch selbstkritisch zugeben können, dass manche Ideen so gar nicht gut waren und eher peinlich sind
Ich finde, dass das Geld für den Erwerb immer neuer Fahnen und das Auf- und Abhängen, besser in Personalkosten für die Straßenreinigung in der Innenstadt investiert werden soll. Dann wäre die Innenstadt wieder anzusehen und man müsste nicht hoffen, dass Gäste als "Hans-guck -in-die Luft" durch die Stadt laufen, damit man das Elend in Augenhöhe nicht sieht.
Eber: Warum wollen unsere so extrem sparende Gemeinderäte plötzlich diese Tiere am Eingang finanzieren??? Hätte man hier nicht eine Spendenaktion ins Leben rufen können? Dem Bürger- und Heimatverein ist es gelungen die Renovierung der Zifferblätter an einer Kirchenuhr so zu finanzieren. Damals hieß es, dass die Uhr nicht der Stadt gehört. Ob und wem die Straße am Neckar gehört, weiß ich nicht. Gehört die der Stadt und bringen die Tiere was? Und was will man mit diesen Figuren am Eingang zeigen? Etwa, dass es in der Innenstadt schweinisch zugeht, dass man hier mit freilaufenden Ebern rechnen muss?? Oder soll es ein letzter Gruß sein, wenn man aus der Tiefgarage kommt: "Hier kann man auf der Sau fort"?
Die Entscheidungen mit Fahnen und Eber die Innenstadt wirklich beleben zu wollen, ist meiner Meinung nach nicht nur überholt, sondern unnötig und bedeutet für mich ein eher altmodisches Denken der Entscheidungsträger, das nicht abhängig vom Alter ist.

 
Antwort von Eberhard (23.02.2017 09:16)

Ich glaube 9000 Euro würden die Eber kosten 2500€ das Fundament.
In Eberbach gibt es einige Blechverarbeitende Firmen die solch einen Auftrag vielleicht sogar als Azubi Projekt gerne genommen hätten und für einen schönen Zeitungsartikel nur die Materialkosten berechnet hätten.

Antwort von Auweia (23.02.2017 10:54)

"9000 Euro würden die Eber kosten 2500€ das Fundament."

Auweia, dann weiß ich schon was für hochwertige Figuren uns da erwarten. Man kann nur mit dem Kopf schütteln. Die altbekannten, hochwertigen Eber-Metallgüsse werden dadurch auch abgewertet. Was soll diese inflationäre Aufstellung von Ebern bringen? Ich denke auch, dass eine beidseitig gesäumte Stadteinfahrt nur lächerlich und peinlich wirken wird und das ganz besonders mit billigen Figuren.

Antwort von EAV (23.02.2017 13:28)

Anstatt sich über den Zeitungsartikel von Herrn Menges auszulassen und sich wie trotzige Kinder zu verhalten, hätte man besser daran getan, die Kritikpunkte ernst zu nehmen und genauer zu beleuchten. Die Fahnen in der Kellereistraße sind ja schon schlimm genug. Von diesen geht aber zumindest keine größere Gefahr aus. Bei den Stahl-Stehlen ist das anders. Lassen Sie es mal im Kreuzungsbereich zu einem Zweirad-Unfall kommen und es zieht sich jemand an diesen Stahlkonstruktionen Verletzungen zu, dann möchte ich weder in der Haut vom Gemeinderat noch in der des Bürgermeisters stecken. Aufgabe der Stadtverwaltung ist auch, Gefahren im Straßenverkehr zu erkennen und zu minimieren. Hier passiert genau das Gegenteil. Wie viele Unfallopfer könnten noch leben, wenn nicht gerade in der Richtung, in welche sie geschleudert wurden, ein Baum gestanden hätte. Alle potentiellen Gefahrenquellen kann man selbstverständlich nicht aus dem Straßenverkehr entfernen. Man muss aber zumindest nicht bewusst neu schaffen. Ich erachte den Beschluss über das anbringen der Stahl-Stehlen als grob fahrlässig.

Zumal in Eberbach das Pferd mal wieder von der falschen Seite her aufgezäumt wird. Ich würde die Stadt erst mal attraktiv machen, bevor ich hier Leute rein lotse.

Antwort von Eberbacherin (23.02.2017 15:07)

Kann dem ersten Beitrag vom ersten bis zum letzten Wort nur zustimmen. Auf was sollen Autofahrer aufmerksam gemacht werden ? Die sehen ja aus wie Warnschilder für freilaufende Wildschweine !Wer in die Innenstadt will fährt auch ohne diese lächerlichen Figuren rein ! Hat Eberbach zu viel Geld?

Antwort von Pendler (23.02.2017 23:12)

Ich verstehe die Sinnhaftigkeit der Fahnen- und Eberaktion leider nicht. Mehr Leute kommen deshalb auch nicht in die Stadt. Meines Erachtens wäre das Geld gut investiert, wenn die öffentlichen Toiletten saniert und manch eine dunkle Straßenecke besser beleuchtet wäre.

Antwort von imuvrini (24.02.2017 17:58)

Als ich diese Meldung las, dachte ich mir zuerst: "Oh jeh, wer hat sich das denn wieder überlegt?" Hat man nicht erkannt, dass es nicht mit Schildern, Fähnchen und lustigen Sprüchen zu erreichen ist, Besucher nach Eberbach zu locken? Und schon gar nicht mit Stahl-Ebern. Hallo? Sollen die einem sagen: "Hier geht`s rein!"?
Oh Mann, für wie dumm hält man die Menschen eigentlich?
Man sollte Veranstaltungen fördern, Toiletten richten, den Bereich am Neckar beleben. Und ganz wichtig: Die Stadt sollte endlich transparenter in ihren Entscheidungen werden und ihre Bürger deutlich mehr einbinden. Bislang haben sich manche Entscheidungsträger ja nicht gerade durch zukunftsweisende oder effiziente Projekte und schon gar nicht durch Schnelligkeit hervorgetan.

Wo bleiben eigentlich die Wahlversprechen des Bürgermeisters? Man hört und sieht ihn kaum. Hat er eine eigene Meinung?

Nun ja, nun weiß ich jedenfalls bald wo es nach Eberbach geht.
Ts ts ts ...

Antwort von Affe (25.02.2017 15:49)

Hallo imurvi,
für wie dumm man die Menschen hält ?
Ich glaube fast noch dummer als Brot ?
Und der Bürgermeister ?
Ich finde immerhin steigert er ja die Attraktivität der Innenstadt indem er zum Beispiel den Eberbacher Kirchturm nachts beleuchten lässt, damit es mehr Nachtschwärmer nach Eberbach lockt !
Wem das nicht reich(er)t, der muss halt nach HD ins Nachtleben ausweichen oder gleich Stuttgart oder Frankfurt.

Antwort von König (25.02.2017 19:17)

@involtini
Aber, aber... sie werden ja wohl nicht unter die Motzer gehen.

Antwort von Betracher (26.02.2017 20:51)

Die Imakomm-Akademie (Aalen) hat der Stadt Eberbach 2011 eine Studie erstellt – das ist die Theorie. Die Praxis sieht aber so aus, dass die Stadt auf die schiefe Bahn geraten ist und schleichend an Attraktivität verliert, ja langsam ausblutet.
Die Kleinstadt Eberbach ist ziemlich schmucklos und phantasielos, das Bahnhofsviertel z. B. hat sogar Züge des Ruinösen und die meisten Bemühungen um mehr Stil sind derart spießig und dilettantisch (Neuer Markt, Fußgängerführung zwischen Parkautomat und Sitzplätzen in der Friedrichstr., Fußgängersteg am Bahnhof, Plakatierung mit Rechtschreibefehlern usw.), dass ich mich heute lieber in das Auto oder auf die S-Bahn setze. Zudem gibt es nur wenige Geschäfte, die zugleich ein gutes Angebot haben und freundlich sowie kompetent sind (z. B. ein Juwelier, Drogeriemarkt, Reformhaus, Wochenmarkt). Eberbach ist gut zur Daseinsfristung, aber weniger zum Leben.

Metallskulpturen im Edelrost-Design sind an sich ein alter Hut, doch Eberbach hat sie frisch entdeckt. Als Silhouette in eine Stahlplatte geschnitten gehört der Eberbach allerdings eher in den Skulpturenpark in der Neckaranlage – je abstrakter, desto mehr. Solch ein Eber will betrachtet werden und der Straßenrand ist dafür kein guter Aufstellungsort. Das braucht Zeit, die im Vorbeifahren mit dem Auto nicht gegeben ist.
In solchen feinen ästhetischen Betrachtungen und Entscheidungen zeigt sich meines Erachtens das erschreckend hohe Maß der Provinzialität in Eberbach. Aber über Geschmäcker lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Antwort von imuvrini (27.02.2017 08:21)

@Betrachter: Ich gebe Ihnen Recht! Man muss sich immer wieder klar vor Augen halten, dass hinter all den Possen bezahlte Menschen stecken, die keinerlei Konsequenzen tragen müssen. Alles bleibt letztendlich "geheim" und nicht nachvollziehbar.

Ich stelle mir schon lang die Frage, ob es nur an einer Person liegt, die gedeckt und mitgetragen wird oder gar am ganzen Team, welches sich einheitlich solidarisch zeigt. Es muss doch jemand geben, der/die mal aufmuckt und sich beispielsweise die gleichen Fragen stellt wie ich. Die Rechtschreibfehler der Fahnen am Neckar bemerkte ich damals sofort, das falsche Geländer des Schweizer Wehrs war ebenso offensichtlich. Nun eben diese Stahlplatten mit Verletzungspotential. Ich bin mal auf die Korrekturen gespannt, welche Versicherungsfälle verhindern sollen. Vielleicht auf einen Mast setzen oder Warnschilder daneben? Denkbar wäre es! Oder gar das nicht im Preis inbegriffene Abschleifen der Kanten? Für einen Horrorpreis für den man dann aber nichts kann?

@König: falls Sie mich meinten: Nein, ich motze nicht, ich brodle. Grins! Dies aber durchaus konstruktiv .

Antwort von Besucher (27.02.2017 15:53)

Ich stimme den Worten meines Vorredners zu. Allerdings leidet nicht nur Eberbach unter fehlender Anziehungskraft. Anderen Städten geht es oft ebenso.

Als Beispiel zur Erklärung, was ich meine: waren Sie schon einmal im Elsass oder in den Vogesen? Blumenschmuck, wohin man schaut. Bistros und Geschäfte mit ansprechendem Erscheinungsbild. Gut gepflegte historische Bausubstanz. Dekoration, Brunnen, Bäume, Plätze, die zum Verweilen einladen. Da geht man gerne hin.

Und hier? Oft gibt es eine sehenswerte Bausubstanz. Das ist dann aber auch alles. Erkennen Sie den Unterschied?

Ich finde, es sollte etwas in dieser Richtung unternommen werden, sodaß der Besucher sagt: "Hier ist es schön, hier fühle ich mich wohl und hier verbringe ich Zeit."

Antwort von Eber (28.02.2017 07:33)

Also ich halte die Sachen mit den Fahnen der reinste Unsinn überhaupt und demnächst noch mit bildern Eberbacher Kinder. Nein, mit meinem Kind sicherlich nicht. Was soll diese zur Show Stellung denn bewirken ? Mehr Leute in die Innenstadt locken? Das kann doch echt nur ein verfrühter Aprilscherz sein oder ist das wirklich Ernst. Da werden Gelder verschwendet wo man sinnvoller verwenden könnte um die Attraktivität von Eberbach zu steigern.

Eberbach verkommt immer mehr ....Dönerbuden an jeder Ecke. Leerstehende Geschäfte in der Altstadt, so gut wie keine attraktive Angebote. Willst du was spezielles kaufen, bekommst du es in Eberbach einfach nicht und wenn doch total überteuert.

Erstmal sollte das Hauptproblem behandelt werden. Nehmen wir mal an das mit den Fahnen usw. klappt .....Leute werden angezogen....Entschuldigung. .....werden durch die Fahnen angezogen (fragwürdig) was dann? Ja was ist dann? Denken manche den wirklich die kommen wieder wegen den Fähnchen? Was bringt das denn wenn du eine schöne Stadt hast wenn das Angebot immer weiter gegen Null zusteuert? Ich wäre da kein 2 3 oder 4 mal.

Ist es nicht das Ziel Leute bzw. Kunden anzulocken und auch zu behalten? Wie soll das denn gehen wenn die Stadt immer mehr ausstirbt und vieleicht noch ne weitere Dönerbude oder Kneipe Spielkasino usw. aufmacht?

Schon alleine der Bahnhof gammelt vor sich hin. Und wenn mann schon vor 1 Jahr im Radio hört (was mich echt umgehauen hat) was war Ihre ekligste Erfahrung ....... da sagte eine Frau aus Ziegehausen .....Das Klo am Bahnhof in Eberbach...........

Da brauch ich nicht weiter zu reden.....Ist eh allgemein bekannt.

Es gibt einige Dinge mehr, aber es wird nichts bringen die hier oder sonst wo vorzutragen weil sich eh nix ändern wird. Die Bevölkerung gehört viel mehr einbezogen und das ganze mit Transparenz und nicht irgendwie entschieden.

Antwort von Anwohner (28.02.2017 08:17)

Ich finde man tut schon einiges um Besucher in Eberbach zu halten.
Mit der neuen Beleuchtung des Kirchturms sieht man im dunkeln die Uhr nicht mehr.
Alle denken es ist Zeit und bleiben. ;-)

Antwort von Ponque (28.02.2017 21:12)

@ Besucher: Das ist ein schönes Beispiel. Die Städte im Elsass sind wirklich wunderschön und mit viel Sinn für das Schöne gestaltet. Im Elsass regieren halt Elsässer und in Eberbach meistens Odenwälder. Nix gegen die Odenwälder - die haben auch ihre Qualitäten - aber Sinn fürs Schöne gehört eher nicht dazu. Die können eher Gelatine oder Draht produzieren und manchmal versuchen sie sich am Schönen - dann kaufen sie eine Beratungsfirma ein und stellen am Ende solche Stelen auf die Wiese.

Dabei gibt es auch in und um Eberbach kreative Köpfe - die sitzen halt nicht (....). Mit einbeziehen könnte man sie trotzdem und würde am Ende sogar viel Geld sparen.

Antwort von Über Eber, Flaggen und Schwäne (02.03.2017 05:59)

Die Stadt stellt Eber auf und hängt Fahnen in die Gassen um attraktiver zu werden....Gleichzeitig warnen neue Hinweisschilder mögliche Besucher vor unserem wild gewordenen Schwan, der es sogar bis in die Abendnachrichten geschafft hat....... "Besucher kommt nach Eberbach, wir haben Fahnen und Stahleber, aber lasst euer Auto nicht am Neckar stehen, denn wenn der böse Schwan kommt.....".Ich lach mich schlapp, was ne Werbung! Das ist wohl eher guter Stoff für die Bütt!

Antwort von Eber (04.03.2017 13:11)

...man muss sich schon sehr wundern, wenn den stadtischen Verantwortlichen nicht mehr als Fähnchen und eine Eberstatue einfällt um die Stadt zu beleben bzw. Besucher anzulocken. Von einer Abteilung für Wirtschaftsförderung erwarte ich, dass sie Investoren in die Region holt sowie innvative Ideen. Beides fehlt derzeit. Folglich wäre es endlich an der Zeit, die im Rathaus bestehenden Strukturen zu überdenken und alte Erbhöfe abzubauen. Wieso passiert dies nicht? Es wäre sicherlich interessant zu erfahren, welche nennenswerten Maßnahmen die Eberbacher Abteilung für Wirtschaftsförderung in dne letzten 2 Jahren unternommen hat um Investoren in die Stadt zu holen.

Antwort von Affe (05.03.2017 18:03)

Hallo Eber.
Solange in Eberbach die Einwohnerzahl weiter so stark abnimmt wie in den letzten 20 Jahren, wirst du keine Investoren nach Eberbach kriegen.

Antwort von Bürger (06.03.2017 12:59)

@Affe
wenn dem so ist, dann hat "Eber" doch recht mit seinem Beitrag. Wenn angesichts der sinkenden Einwohnerzahlen tatsächlich keine Investoren mehr zu erwarten sind, dann kann man die somit obselete Abteilung für Wirtschaftsförderung doch abbauen und damit Personalkosten im Rathaus einsparen....

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