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Betreff: AfD Großveranstaltung
Autor: flo (06.03.2017 14:35)

Ich hoffe es wird große Gegenproteste zu dieser Veranstaltung geben?

 
Antwort von verärgerter bürger (06.03.2017 15:03)

WARUM

Antwort von Pogo (06.03.2017 15:07)

Ich hoffe die Veranstaltung wird gut besucht sein?

Antwort von Eberbacher (06.03.2017 17:45)

Echt jetzt....? Was soll das denn bringen. Gegenproteste sind völlig unnötig und zwecklos. Sie sorgen nur dafür das so eine Veranstaltung eskaliert. So eine Aussage überhaupt zu machen. Wenn mehr Leute gewählt hätten und die Bundesregierung nicht in manchen punkten Mist gebaut hätte , hätten wir jetzt das Problem gar nicht. ......Gegenproteste, egal von welcher Seite bringen rein gar nichts sondern bringen nur Unruhe und Gefahrsituationen.

Warum hat die AfD denn so viele Stimmen geholt? Vieleicht gerade von einem braven Bürger nebenan und nur um der Regierung einen Denkzettel zu verpassen. Das ganze regelt sich von allein ....Wenn die Regierung wieder Glaubwürdig wird und mehr zu den Wahlen gehen.

Da bringt ein Gegenprotest rein gar nichts, ausser man ist geil drauf sich in die unterste Schublade zu setzen.

Antwort von Gähn (06.03.2017 19:09)

Da kommt die zweite Garde einer Kleinpartei noch lange vor dem Wahlkampf (24. Sept. 2017 Bundestagswahl) nach Eberbach. – Lohnt das Randale?
Die User im Channel sind so (....), dass sie auf die Ankündigung erst nach drei Tagen reagieren. – Die Alternativen lachen sich über uns doch nur kaputt.
Eberbach ist mittlerweile so unbedeutend, dass es seit 20 Jahren nicht mehr so viel Parteiprominenz hier gab. – Hurra wir leben noch! (Johannes Mario Simmel)

Die Karawane zieht weiter, der Sultan hätt Doosch! – Prost.

Antwort von Kühler Kopf (06.03.2017 22:21)

Ich denke unserer Gesellschaft wäre am meisten gedient, wenn man einer Politik mit der man sich nicht identifiziert (und damit auch noch zur Mehrheit gehört), keine Beachtung schenken würde.
Eine Wahlveranstaltung der Linkspartei würde der Großteil unserer Bürger wohl auch nur müde belächeln ;-)

Antwort von Beobachter (06.03.2017 23:07)

Es ist schon erschreckend und bezeichnend genug, daß hier zu dieser geplanten Großveranstaltung der AfD nur ein einziger Kommentar steht....politisches Desinteresse?

Antwort von Harald Markert (07.03.2017 05:53)

Wieso ?
Rufen sie auch zu Protesten bei Veranstaltungen von CDU /CSU , SPD , Grünen oder die Linken auf ?
Haben sie im Fach Demokratie geschlafen? Wollen sie Wahlen manipulieren in dem sie den Wettbewerb verzerren ? Wollen sie die Entscheidung von Landesweit ca. 10 % der Wähler ignorieren ? Ihre Rechte beschneiden ? Gleichgewicht hält in einer Demokratie die Waage . Und das man die politische Entscheidung anderer Bürger respektiert .

Antwort von hoschpes (07.03.2017 06:06)

Natürlich wird es Gegenproteste geben. SPD, Die Linke, Die Grünen (Hallo AGL, schon mal Plakate malen und die Tröte warm blasen), die Gewerkschaften.... werden sich nicht schämen, gemeinsame Sache mit der Antifa, dem Schwarzen Block aus Heidelberg zu machen. Würde mich nicht wundern, wenn einiges zu Bruch geht. - Gegen die AfD darf man selbstverständlich protestieren. Aber noch leben wir in einer Demokratie, zu der die Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit gehört und nicht die oben genannten Gruppen bestimmen dürfen, wer an diesem "Spiel" Demokratie teilnimmt und wer nicht. Das entscheidet nämlich der Wähler in der Kabine und notfalls das Verfassungsgericht.. Die AfD ist Teil der Parteienlandschaft und nicht verboten. Das muss man akzeptieren.

Antwort von Stefan (07.03.2017 06:29)

Ja, es ist wohl was geplant.
Ich persönlich frage mich aber, warum man dagegen protestieren muss. Auch wenn man noch so gute Gründe hat die AfD nicht gut zu finden, es ist eine zur Bundestagswahl zugelassene Partei die folglich auch Wahlkampf betreiben kann.
Stellt man dieses ernsthaft in Frage oder hält es sogar für legitim, Leute die sich dort selbst ein Bild davon machen wollen (welches ja nicht danach nicht einmal zwingend positiv ausfällt) davon abzuhalten, diese Veranstaltung zu besuchen, zeugt das für mich nicht gerade von einem besseren Demokratieverständnis als das das man der AfD vorwirft. Demokratie beinhaltet eben auch, dass es von der Masse abweichende Ansichten gibt, und der Wähler die Möglichkeit hat darüber zu entscheiden wie er dazu steht.
Ganz davon abgesehen wird man mit Beleidigungen ud Gewalt, was man bei solchen Protesten leider auch nie ganz ausschließen kann, mit Sicherheit keinen Protestwähler zurückgewinnen.

Antwort von imuvrini (07.03.2017 06:55)

Guten Tag,
obwohl ich selbst aus der anderen politischen Richtung stamme, bin ich der Meinung, dass man einer nichtgewählten demokratischen Partei nicht mit Protest sondern mit "Anderswählen" begegnen muss. Allein wegen der Aufmerksamkeit und dem "Dagegensein" strömen viele Menschen zu bestimmten Parteien. Ganz besonders Menschen mit weniger Weitsicht fühlen sich in diesen Parteien aufgehoben, weil sie sich durch Sprüche, welcher Hintergründe man selbst nicht versteht, schnell beinflussen lassen.Das war schon immer so und die letzten Jahre aber nicht nur bei der AfD deutlicher. Es ist ein Fehler gegen eine Partei zu protestieren, man müsste gegen die Inhalte des Programms protestieren. Nur wer kennt die schon wirklich?
Einfach nur mal so gegen etwas protestieren ist auch populistisch, denn auch hierbei ist es momentan doch irgendwie schick, gegen die AfD zu sein. DAS wiederum macht sie nur noch stärker. Und genau das ist die eigentliche Gefahr: Nicht die Partei, sondern die Menschen, die sie wählen!

Konstruktiver Vorschlag: Bei der anstehenden Wahl ANDERS wählen und das Thema ist vom Tisch. .... Nur wen?.....

Gruß in die Runde

Antwort von Andy (07.03.2017 09:28)

(....). Demokrtieverständnis sieht anders aus. Ich bin mir sicher das kaum einer von diesen Gegendemonstranten das Grundsatzprogramm der AfD gelesen hat. Es könnte ja sein das man in einigen Punkten übereistimmungen findet. Aber natürlich steht es jedem frei auch dagegen zu sein....egal gegen was.

Antwort von Backfische (07.03.2017 10:20)

@ Beobachter:
spätestens seit den letzten Wahlergebnissen wissen wir doch, dass Eberbach eine Hochburg der AFD ist. Also wundern Sie sich nicht wenn es keine Demo gegen die AFD-Veranstaltung gibt....

Antwort von Mark Zuckerberg (07.03.2017 12:57)

https://www.facebook.com/events/1859218734308671/

Antwort von OYE (07.03.2017 13:29)

@ Harald Markert
Sehr treffend formuliert. Alle die zu einer Gegendemonstration aufrufen und dem Aufruf folgen, treten unsere Demokratie mit Füssen und sind nicht besser als die AfD. Jeder Bürger darf sich doch wohl selbst ein Bild machen und dann entsprechend Schlüsse ziehen.

Antwort von Eberbacher (07.03.2017 15:21)

All jene, die hier heuchlerisch ein mangelndes Demokratieverstädnis unterstellen wollen, brauchen offenkundig dringend selbst Nachhilfe in puncto Demokratie: Gegen eine Partei, die in Teilen offen rechtsextreme Inhalte vertritt, sich oft genug nicht von Pegida, NPD und anderen rechtsextremen Gruppierungen abgrenzt, ist jeder Protest nicht nur legitim, sondern auch geboten. Und zwar vollkommen unabhängig davon, ob diese Partei gewählt wurde, nicht gewählt wurde, im Bundestag sitzt oder nicht.
Der infame Versuch, der hier angestellt wird, außerparlamentarische Opposition in Form von Protesten zu kriminalisieren und als illegitim bzw. undemokratisch darzustellen, ist selbst zutiefst demokratiefeindlich.
Wenngleich der Furor wütender Bürger, den dieser harmlose Beitrag losgetreten hat, in Eberbach, einer Hochburg von AfD Sympathisanten wenig verwundert. ;-)

Antwort von Peter (07.03.2017 15:27)

Die Geschichte sollte uns gelehrt haben "wehret den Anfängen". Deshalb darf rassistische Hetze nicht unwidersprochen bleiben und sind für mich Proteste gegen diese Partei vorbildlich und gewiss nicht undemokratisch.

Antwort von Waldbrunner (07.03.2017 21:14)

Auf jeden Fall gehört es dazu, den Leuten von der AfD zu zeigen, dass es viele Menschen gibt, die nicht mit dem Gedankengut der AfD einverstanden sind.
(....)
Ich habe jetzt mal exemplarisch vier Sachen rausgenommen. Ich rate wirklich jedem, das mal zu lesen und es wirken zu lassen. Beim ersten Mal klingt das ja alles noch nicht so schlimm. Aber wenn man es dann mal wirken lässt, wird es mir zumindest schon ganz anders. Und es wird mir klar, warum es so wichtig ist, am Sonntag um 18.00 Uhr auf dem Leopoldsplatz zu stehen und denen zu zeigen, dass es hier auch Menschen gibt, die nicht so denken.

Antwort von Gregor (07.03.2017 21:31)

Was ist mit Gegendemo?
Eberbach steht für mich (unter anderem) für Offenheit. Die Flüchtlinge werden herzlich aufgenommen, sie bereichern das Stadtbild. Der Ort stellt sich der Vergangenheit (Stolpersteine, Synagogenplatz, Gurs-gedenken...) und da sollen wir diese rechtsgerichtete, gegen alle Werte des Miteinanders gerichtete Gruppierung einfach so ihre Propaganda verkünden lassen?
Das einfach so zulassen heißt die antidemokratische AFD gutheißen.

Ich sehe mich nicht im Stande eine Demonstration zu organisieren, hoffe aber, dass es in Eberbach und Umgebund Menschen gibt, die das können.

Zur Veranstaltung selbst habe ich auch noch weitere Bedenken, die Linksautonome Szene in Heidelberg und Mannheim ist nicht ganz schlecht aufgestellt, da sind sicherlich einige Schläger bereit in dem Städtchen am Neckar Randale zu machen. wenn dann noch die ganz "harten Nazis" dazukommen brauchen wir mehr Sicherheitskräfte als Eberbach bieten kann...

Antwort von hoschpes (08.03.2017 08:41)

Das Bündnis "Eberbach gegen Hetze" ist für "Offenheit und Toleranz". Sehe ich das richtig, dass die Toleranz für dieses Bündnis dort endet, wo man nicht in die eigene politische Meinung mit einstimmt?

Antwort von OYE (08.03.2017 11:04)

@ Eberbacher So scheint jeder ein eigenes Demokratieverständnis zu haben. Jeder wie er will. Für mich ist Demokratie aber keine Auslegungssache die ich mir mal so oder so drehe wie es gerade passt. Rosinenpickerei liegt mir nicht. Sie scheinen wohl nicht zu wissen was Sie wollen !? Weiter oben schreiben Sie noch, dass nicht protestiert werden sollte. Und die braune Keule ist mittlerweile so was von abgedroschen und langweilig. Lassen Sie sich doch mal was Neues einfallen.

Solange die Partei nicht verboten ist, ist sie für mich eine aufgeblasene und lächerliche Partei wie jede andere auch. Durch das, was im Moment hier läuft, macht man das Ganze doch erst interessant. Nichtbeachtung ist doch wesentlich effektiver. Aber das wollen viele nicht kapieren. Und warum ? Weil sie sich selbst viel zu wichtig sehen und gerne im Mittelpunkt stehen.
Wissen Sie was Sie hier mit der Gegenveranstaltung eigentlich machen ? Sie unterstellen den Wählerinnen und Wählern unverschämter Weise, dass sie nicht selbst in der Lage sind Richtig und Falsch zu erkennen. Wie kommen Sie dazu ?
Es muss doch jeder selbst entscheiden, ob er sich das, was die AfD zu sagen hat, anhört oder auch nicht. Glauben Sie tatsächlich, dass die Wähler so dumm sind ? Alleine der Beitrag heute in der Eberbacher Zeitung - Zitat "Geplant ist ein Treffen auf dem Leopoldsplatz gegenüber der Halle.... betont aber ausdrücklich, dass die Veranstaltung nicht als Gegendemonstration verstanden werden solle." Zitat Ende. Daher auch der Termin. Lachhaft, wenn es nicht so traurig wäre. Eine solche Aussage ist an Unglaubwürdigkeit nur schwer zu überbieten und untergräbt damit die eigene Reputation.
Ich selbst werde weder die eine, noch die andere Veranstaltung besuchen da ich mich in der Lage fühle, selbst beurteilen zu können und weder schullehrermäßig soziale noch rechtsgerichtete Unterweisung benötige.

Interessant ist doch auch, dass sich hier bisher wohl noch niemand die Frage gestellt hat, weshalb die Stadthalle überhaupt an die AfD vermietet wurde. Braucht man in Eberbach tatsächlich jeden Euro ? Darüber hat der Hausherr doch wohl selbst zu entscheiden. Oder läuft das auch undemokratisch ?

Antwort von rosi (08.03.2017 11:23)

Ihr bauscht das Thema unnötig hoch. Lasst doch die Leute von der AfD ihr Recht ausüben und ihr Programm vorstellen; denn ich habe noch keines irgendwo gelesen. Aber ist ja auch egal. Nur mag ich es nicht, wenn man sich gleich so echauffiert.

Antwort von Matthias (08.03.2017 14:32)

@Peter und @Gregor

Danke für Ihre Beiträge, die ich genauso sehe. Hoffe, die "weltoffenen" Eberbacher zeigen auch diesmal Flagge und die Gegenveranstaltung wird bunter den je, erinnere nur an den NPD-Aufmarsch vor Jahren in unserer Stadt. Eberbach hatte schonmal eine braune Vergangenheit, wir wollen das hier alles nicht mehr...Demokratie lebt auch vom aktiven Handeln und Einsatz!

Antwort von Worschdsupp (09.03.2017 09:53)

Darf ich zu dem Vortrag der AfD gehen um mir eine politische Meinung bilden und danach trotzdem auf dem Leo feiern oder werden gleich ALLE Besucher diffamiert?
Ich denke es werden nicht nur Befürworter unter den Besuchern sein..

Antwort von Eberbach gegen Hetze (09.03.2017 12:05)

Das dürfen Sie gerne.
Es wird nur schwierig, weil die Versammlung Eberbach Gegen Hetze noch vor Ende der AfD-Kundgebung geschlossen und aufgelöst sein wird.
18:00 bis 21:00

Antwort von TO (09.03.2017 12:50)

Lustig hier. Hier wollen einige bewusst nicht verstehen, dass sich der Protest gegen die Inhalte dieser Partei richtet (siehe dazu ausführlich die Erklärung des Bündnisses), jedoch aber keinem verbieten möchte die Veranstaltung zu besuchen. Aber es ist ja bekannt, dass sich die AfD (Sympathistanten eingeschlossen) gerne als Opfer darstellt.

Antwort von Eagles (09.03.2017 13:32)

Die AfD ist nun einmal eine demokratische Partei, die nicht verboten ist. Daher hat die AfD Rechte und auch Pflichten, wie jede andere Partei auch.
Ich gehe weder zu der einen, noch zu der anderen Veranstaltung. Die Gegenveranstaltung ist ein netter Versuch, für Toleranz zu werben. Aber da sich auf dieser Gegenveranstaltung bereits politische Prominenz mit starken Ambitionen auf ein Mandat angesagt hat, habe ich leider die Befürchtung, dass die Gegenveranstaltung ebenfalls zu einer Wahlkampfveranstaltung mutierten wird und man das Thema verfehlen wird und wir werden am Sonntag zwei Wahlkampfveranstaltungen haben. Wer es braucht viel Spaß! Hoja

Antwort von OYE (09.03.2017 13:44)

@ Worschdsupp Bei dem Demokratieverständnis, das hier einige Fürsprecher der Gegenveranstaltung haben, empfehle ich Dir, es besser zu lassen. Alleine wer sich informiert, ist nach deren Meinung ein Nazi. Für mich grenzt das schon fast einem Diktat. Einen Vergleich, wie es diese Gruppe gerne tut, spare ich mir aber.

Zur Klarstellung - ich sympathisiere weder mit der AfD noch mit sonstigen Parteien des rechten Lagers. Aber das, was die Gegenseite tut kann ich beim besten Willen nicht gut heißen. Hier wird das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit so weit gebeugt, dass man sich fast auf eine Stufe mit der AfD stellen kann. Denken wir noch einmal zurück an die linke Szene der 60er und 70er Jahre. Was als gut gemeinter Protest begann, endete in Gewalt und Terror. An diese Zeit können sich aber sicherlich die Wenigsten hier erinnern. Vielleicht sollte man sich aber auch mal mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte näher befassen bevor man hier etwas von Demokratieverständnis faselt. Solange das Verfassungsgericht die Partei nicht verbietet, haben die nun mal das Recht eine solche Veranstaltung abzuhalten. Erst durch solche Gegenveranstaltungen wird das Ganze doch erst interessant und die Propagande in die Welt getragen. Und noch eine kurze Anmerkung - hätte man die Veranstaltung gegen Hetze zu einem anderen Termin abgehalten, würden vermutlich wesentlich mehr Teilnehmer kommen und die Sache würde harmonischer und damit auch sinnvoller ablaufen. So kann das, je nach Stimmung, im Chaos enden. Welch gutes Bespiel für unsere Kinder.

Antwort von Micha (10.03.2017 00:57)

@OYE
Den einzigen Allwissenden mit belehrendem Unterton, den ich in diesem Thread bislang ausmachen konnte, sind Sie. Ich bin entschieden anderer Auffassung. Es ist kompletter Unsinn und naiv, darauf zu vertrauen, etwas werde schon von alleine verschwinden, wenn man es nur gut genug ignoriert. Das hat ja schon in den 20er/30er Jahren bei den Nazis hervorragend funktioniert. Nebenbei macht man es sich mit einer solchen Haltung auch noch äußerst bequem.
Und Ihre Pauschalverunglimpfung der 68er Bewegung (Protest=RAF Terror) ist Geschichtsklitterung pur und verdeutlicht nur wes Geistes Kind Sie auch jenseits aller anderslautenden Beteuerungen sind.

Antwort von Harald Markert (10.03.2017 05:54)

Na dann hat doch jeder seinen Platz gefunden . Vor der Tür wird gegen rechte Hetze demonstriert .
Und in der Halle gegen linke Hetze die Bürgern angelastet wird die mit Rassismus nichts zu tun haben .
Da hoffen wir doch mal das bei dieser Aktion nicht wieder Linke ihr Demokratieverständnis äußern wie sie das so oft schon getan haben . Mit der Zerstörung von Eigentum Unbeteiligter Anwohner . Übrigens : Es wird sich immer über den Ausdruck Lügenpresse belustigt . Das ungleichmäßige Veröffentlichen von Beiträgen zu Gunsten der einen und zu Lasten der anderen Seite ist auch eine Form von Manipulation und Lüge . Deshalb haben sich die Channel Betreiber die lange Nase aus Holz mal wieder hoch verdient . Nichtsdestotrotz hoffe ich auf friedliches Gelingen auf beiden Seiten und wünsche den Buntspechten gutes Wetter für ihre Veranstaltung . Und ich bin der Meinung politische Differenzen sollten Respekt und Achtung voreinander wahren . In diesem Sinne.......

Antwort von Andy (10.03.2017 08:38)

Also ich freue mich auf die Veranstaltung egal was vor der Halle passiert.

Antwort von Matthias (10.03.2017 13:09)

@Herr Markert

Man sollte schon vorsichtig und überlegt den Begriff "Lügenpresse" gebrauchen und dem channel-Betreibern nicht eine "lange Nase" unterstellen, das entbehrt jeglicher Grundlage! Der Betreiber hat nur von seinem Presse- und Informationsrecht gegenüber der Öffentlichkeit Eberbachs Gebrauch gemacht, und das ist auch gut so !!!!!
Zum Glück gibt es in Deutschland noch eine seriöse Bericht- und Pressearbeit, die die AfD, sog. "Reichsbürger" und Pegida etc. ja tagtäglich in Abrede stellen und als Lügenpresse hinstellen. Sog. "fakenews" werden ja haufenweise über´s Internet verbreitet und die Leute glauben ja nahezu jeden Mist , der auch über soziale Netzwerke verteilt wird. Wie Pressearbeit gerade ausgehebelt und unterbunden wird, sieht man gerade am Problem "Türkei". Ein vernünftiger Umgang mit der Presse in unserer Demokratie gehört zum Leben,man sollte nur seinen Verstand benutzen.....

Antwort von OYE (10.03.2017 13:45)

@ Micha Vielen Dank für Ihren Beitrag. Und das meine ich ernst. Er zeigt klar und deutlich ein weiteres Übel der ganzen Misere.

Das Denken in den Köpfen mancher AfD-Veranstaltungsgegner ist dermaßen verhärtet, dass bei Abweichung von der eigenen Meinung oder bei kritischen Fragen vor persönlichen Diffamierungen und in den Raum gestellten Verleumdungen nicht Halt gemacht wird. Und das läuft dann unter den Schlagwörtern "Respekt, Toleranz und Miteinander". In meinen Augen sehr unglaubwürdig. Es gibt nur schwarz und weiß. Und im Zweifelsfall wird man der schwarzen Abteilung zugeordnet. Auch eine Möglichkeit mit Problemen umzugehen. Ich war tatsächlich naiv. Allerdings nicht so wie @Micha das meint. Ich war naiv zu glauben, dass in diesem Forum zu diesem Thema eine sinnvolle und konstruktive Diskussion möglich ist. Schade.
Übrigens, wie ich es empfinde, dass @Micha den Terror der 60er und 70er-Jahre hier verharmlost, kann und will ich nicht schreiben. Da soll sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen. Es grenzt für mich an Hohn und Spot für die Opfer jener Zeit.

Antwort von Gast (10.03.2017 16:03)

Ich bin 100% mit Harald Markert und OYE einverstanden. Kluge Leute, die ECHT Miteinander nicht gegeneinander leben wollen.

Antwort von Denker (10.03.2017 23:39)

Interessant hier die (gewollte) Spaltung "Der hier schon länger Lebenden" nachzulesen.

Den "bis vor kurzem noch in die Windeln Scheißenden" empfehle ich, sich eingehend Gedanken über nachfolgende Worte von Napoleon Bonaparte (1769-1821), Kaiser der Franzosen über die Deutschen, zu machen:
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.

Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."

Und ich werde die Veranstaltung der AfD besuchen. Und sollte einer der "bis vor kurzem noch in die Windeln Scheißenden" mich an meinem Grundrecht hindern wollen, wird er erleben was ein 62-jähriger noch so alles trauf hat :-)

Antwort von Jani (11.03.2017 08:53)

"Eberbach gegen Hetze" versteht sich nicht als Gegendemonstration zur Afd, sondern als Zusammenkunft bzw Treffen der Bürge, um etwas zu feiern. Nämlich Toleranz gegenüber Menschen.
Die dann anwesende Politprominenz der Afd darf dadurch gerne sehen , dass es viele Bürger gibt, die gegen Rassismus und Vorurteile sind. Und dass unsere Stadt dafür einsteht, dass dumme Parolen- die in dieser Partei von einigen hochrangigen Politikern gemacht werden- von vielen Menschen gehört und verurteilt werden. Denn diese Parolen haben nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun, sondern deuten auf viele düstere Kapitel der Weltgeschichte.
Es wird Zeit, dass die Führungskräfte der Afd erkennen, dass die Mehrheit unserer Gesellschaft solche Parolen und Ansätze nicht gutheißt, verurteilt und dies zeigt.
"Eberbach gegen Hetze " feiert draußen Toleranz, Menschlichkeit, Aufgeklärtheit und Vielfalt.
Schweigen gegen Parolen war immer ein schlechter Ratgeber

Antwort von Harald Markert (11.03.2017 11:56)

@ Matthias
Das hier im Forum Beiträge nicht veröffentlicht werden , wollen sie ja nicht bestreiten ? Für mich ist das eine ganz einfache Sache . Ich äußere mich mit meinem Klarnamen .Das heißt ich stehe für das was ich schreibe in der Verantwortung . Wenn dann ein Beitrag nicht veröffentlicht wird ist das Zensur . Punkt . Political Correctness ist eine Erfindung den Bürger zu führen und unliebsame Gegebenheiten zu verschweigen, zu verharmlosen und unter den Teppich zu kehren . Genauso wie man quasi Lobbyismus sagt und in Wahrheit Bestechung betrieben wird . Und diese Verallgemeinerung AFD ist gleich Reichsbürger , Pegida usw . Bei Pegida kann man anderer Meinung sein aber ich kann keinen Rechtsbruch sehen . Und die Reichsbürger ????? Sie dürfen beruhigt sein . Ich weiß sehr wohl in welchem Staat ich lebe und wo ich Steuern bezahle . Und ich bin Realist und kein Phantast . Ich denke das beantwortet das Ganze . Und sie werden bei mir auch keine Reichsfahne wehen sehen . Deshalb nicht andere Menschen am Gängelband führen wollen .

Antwort von xxx (11.03.2017 12:11)

Ich verstehe den Sinn dieser Gegendemo nicht.Ich weiss zwar nicht viel über die AFD aber es muß ja einen Grund haben daß sie so viele Anhänger haben.In Deutschland ist ja vieles im argen und wahrscheinlich sind einige Bürger mit der Arbeit der anderen Parteien nicht mehr einvestanden.Man liest eben ständig Merkel muß weg und Flüchtlinge raus und es müßte mehr getan werden für unsere Rentner, Alleinerziehende Mütter,Obdachlose,Tierschutz,usw.aber hier passiert ja nichts und deshalb wundert mich das nicht.Ich denke auch mit dieser Aktion wird nur noch mehr die Neugier der Leute geweckt sich mal die AFD anzuhören und sich dann selbst ihre eigene Meinung zu bilden.Und genau das werde ich auch tun und das ist auch unser gutes Recht .

Antwort von Paul (11.03.2017 14:07)

@"Denker"
Auch wenn ich sie ihrer Illusion eines Vorrechts der Älteren berrauben muss, auch die so von ihnen titulierten "gerade eben noch in die Hose scheißenden" genießen mit Volljährigkeit dieselben staatsbürgerlichen Rechte, wie alte böse Menschen. Ihre Arroganz gegenüber der nachwachsenden Generation ist schon ein dreistes Stück.

Antwort von Unparteiisch? (11.03.2017 18:37)

Thema Lügenpresse:
Eine gewisse Parteilichkeit ist leider nicht von der Hand zu weisen. Mich hat es doch sehr stutzig gemacht, dass die Pressebüros Eberbach und Heidelberg als Unterstützer der Gegenveranstaltung auf dem Flyer genannt werden. Von einer neutralen Berichterstattung kann somit nicht mehr ausgegangen werden. Die Journalisten bzw. Presse sollte sich hier nochmals ihr Berufsprofil und ihre Aufgaben in der Demokratie bewusst machen.

Antwort von ich (11.03.2017 22:32)

ich bin eindeutig gegen hetze, aber bitte egal von welcher seite.

Antwort von Momentmal (12.03.2017 09:59)

Liebe Leute, liebe Gutmenschen, Ihr werdet nichts ändern.

Ihr werdet nicht erreichen, dass die kriminellen jungen Fachleute aus Nordafrika zahm werden.

Ihr werdet die künftigen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Erdogan-Anhängern und seinen Gegnern auf dem Boden des Grundgesetzes nicht verhindern, wenn Ihr fälschlicherweise von Meinungsfreiheit für jedermann redet und jeden türkischen Politiker hier bei uns auftreten lasst.

Ihr werdet schon sehen, was daraus wird, wenn Ihr jetzt freudig darüber redet, dass die vielnem Flüchtlinge in Eberbach "das Stadtbild bereichern" - in Klammern: weil sie Zeit haben, ohne Arbeit und Ziel durch die Stadt zu schlendern. Und ohne die angesägte Qualifikation als Ärzte und Ingenieure zu haben.

Jetzt kommen wieder die aus der Versenkung, die linke Ideen als Geschäftsidee für ihre eigene politische Karriere hegen und pflegen.

Antwort von Harald Markert (12.03.2017 22:18)

Ein Dank an die Polizisten die diesen Sonntag für die Sicherheit aller hier in Eberbach gesorgt haben und nicht bei ihren Familien sein konnten . Ich denke das ist im Sinne aller Menschen die vor Ort waren . Egal aus welchem Lager .Und wenn es weiterhin ruhig bleibt ohne Ausschreitungen ist es auch ein Zeichen das Konflikte nicht in Gewalt enden müssen . Und das ist gut so .

Antwort von Auf beiden Veranstaltungen (12.03.2017 23:21)

Ich habe mir beide Veranstaltungen angehört...

Im Nachgang muss ich sagen, ich hätte mir besser 61 Inch angehört.
Die Veranstaltung der AfD war unterirdisch oder besser unmöglich. Ich habe mir die Namen der beiden männlichen Redner nicht gemerkt, aber der 2. Redner hat sich mit seiner Rede für mein Dafürhalten in der Grauzone bewegt und die von Storch hat den Vogel dann abgeschossen. Meine Meinung hat sich gefestigt, die AfD ist nicht wählbar.
Zum Schluss hatte noch einer in der Fragerunde tatsächlich gefragt, ob zum Abschluss die Nationalhymne gesungen wird? Von Storch fand die Nationalhymne für die Veranstaltung nicht würdig. Es lag ein Hauch Reichstag in der, Luft als damals Göring auch das Deutschlandlied angestimmt hat. Zumal Frau Dr. Weidel Leute kritisiert hat, weil sie während der Fragerunde, vorzeitig gegangen sind...
Naja jetzt kenne ich die Forderungen, aber wie die Forderungen umgesetzt werden sollen, das weiß der niemand. Aber nach der Veranstaltung kann ich nur sagen, wehre den Anfängen!

Antwort von Harald Markert (13.03.2017 21:50)

@ Auf beiden Veranstaltungen
Ich wollte eigentlich das Thema ruhen lassen .Aber der Vergleich mit Göring und ein Hauch von Reichstag schlägt dem Fass den Boden aus . Selbst wenn die Nationalhymne gesungen worden wäre . Haben sie ein Problem mit Einigkeit Recht und Freiheit ? Bei den Amis wird die Nationalhymne schon gesungen wenn einer nur die Klospülung zieht ! Was wegen unserer Vergangenheit ? Na da sind wir alle nicht Stolz darauf . Aber ich behaupte der Ami zb. unser Befreier hat das noch besser hin gebracht . Der ging sogar in ein fremdes Land hat es geraubt und die Ureinwohner fast alle um die Ecke gebracht .Und den Rest in Reservate gesteckt . Übrigens war das vor Trump .Oder wenn Türken sich in ihre Fahne wickeln und lauthals Türkiye rufen . Haben sie da auch Probleme ? Und Hetze Freunde der Nacht ist wenn ich Unwahrheit verbreite um Personen in Misskredit zu bringen , zu Diffamieren und Denunzieren . Da kann die AFD wirklich von euch lernen . Ich hätte auch dem Berichterstatter dieses Channels empfohlen lieber am Leopoldsplatz zu verweilen und sich vielleicht eine Tüte Popcorn zu gönnen . Denn genau wie ich gestern schon wußte was heute im Channel zu lesen ist wußte es auch der Verfasser bevor die Veranstaltung angefangen hat . Was mir viel mehr Sorgen macht . Die vielen Leute die ich im Vorfeld getroffen habe und immer dasselbe anführen . Nämlich das sie auf keine Veranstaltung der AFD gehen weil sie um ihren Job fürchten . Genau das ist das Ergebnis eurer Hetzerei . Eine Demokratieform zu der man kondolieren muss wie zu einem Begräbnis .
Noch in eigener Sache . Ich habe letztes Jahr von einer türkischen Familie privat ein Auto gekauft . Es waren sehr nette zuvorkommende Leute . Der Kennzeichenhalter ist heute noch von einem türkischen Händler und seinem Namensdruck . Wenn ich diese Gesinnung die ihr AFD Leuten unterstellt mein Eigen nennen würde müsste ich jeden Tag vor meine Karre kotzen. Deshalb unterlasst Menschen pauschal an den Nazi Pranger zu binden nur um eure eigenen Interessen durchzuziehen .

Antwort von Zuhörer (14.03.2017 10:59)

War der (....) Sing-Sang von Sani & Paul besser als das Gerede der AFD? Das war Grausamkeit für meine Ohren....

Antwort von OYE (14.03.2017 13:29)

@ Auf beiden Veranstaltungen - können Sie Ihre Aussage etwas konkretisieren ? In der Eberbacher Zeitung klingt das heute nämlich nicht so radikal, wie Sie das empfunden haben. Da kann man mal sehen, wie die Presse Einfluss nimmt. Können Sie kurz für die Channel-Leser ein paar Passagen zitieren die Sie der Grauzone zuordnen ? Ich wäre Ihnen dafür sehr dankbar.

Antwort von TO (14.03.2017 18:29)

@Harald Mackert
Auch ich wollte das Thema ruhen lassen, aber was Sie hier zum Besten geben, schlägt tatsächlich dem Fass den Boden raus.
Zitat: "Genau das ist das Ergebnis eurer Hetzerei ."
Sie verdrehen hier Ursache und Wirkung. Es ist nur noch grotesk und erbärmlich zu nennen, wie Sie hier komplett leugnen wollen, dass die AfD mit ihren unsäglichen Vertretern, Inhalten bis hin zu strafrechtlich relevanten Äußerungen, nicht ständig genug Anlässe dazu bietet, um eben mit dieser Partei so zu verfahren, wie es die Mehrheit tut. Und da interessiert es mich gelinde gesagt wenig, ob der Vorbesitzer Ihres letzten Autos einen Migrationshintergrund hatte oder nicht. Sie verteidigen hier stramme Rechtsextremisten wie Höcke! Das sollten Sie sich klar machen und da ist mein Verständnis zu Ende. Diese permanente weinerliche Opferrolle, die die AfD, wie ihre Anhänger pflegen, ist definitiv deplaziert und nicht mehr ernst zu nehmen.

Antwort von Denker (14.03.2017 21:16)

Ich war bis 19:15 Uhr auf der Veranstaltung "Gegen Hetze". Mir wurde dort schlecht, als über die Lautsprecher schallte : .......NAZI-Bürgermeister Schmeißer............... Nicht dass ich nähere Freundschaft mit diesem gepflegt hätte, ich kann mich nur, als junger Mann, an ihn erinnern. Auch ist mir bekannt, dass er während des Krieges von der NSDAP als Bürgermeister eingesetzt worden ist. Fakt ist aber auch, dass Herr Dr. Schmeißer, nach dem Krieg, in freien, demokratischen Wahlen, von den Eberbacher Bürgern zum Bürgermeister gewählt und mindestens noch einmal wiedergewählt wurde.
Gibt`s da nicht auch einen Straftatbestand, wenn das Andenken an einen Verstorbenen in ungebührlicher Weise verletzt wird?
Leute, Leute so geht es meiner Meinung nach nicht! Ihr seid so fest davon überzeugt, dass ihr die GUTEN seid. Ihr macht mir Angst!

Die AfD Veranstaltung habe ich gegen 21:00 Uhr verlassen. Mir war (wieder) schlecht. Die von Frau Weidel aufgezeigten '"Verfehlungen" unsere Politikereliten und die nachfolgend, von Frau von Storch vorbetragen Zunkunftspläne der Bundesintregationministerin von der SPD, die nicht nur meinen Kindern und Enkelkindern nachhaltig schaden werden, gaben mir den Rest.

Wie sagte einst W.I. Lenien (russischer Kommunist, also ein Linker): Schlimmer als Blind sein, ist nicht sehen wollen.

Antwort von Teilnehmer (15.03.2017 08:40)

Auf dieser Wahlkampfveranstaltung wurden Themen behandelt, die in der Wissenschaft schon längst durch sind. Gefährdung von Wohlstand und Zukunft durch die Fiskal- und Finanzpolitik, insbesondere die EZB (H.-W. Sinn; Staatsbankrott, „Tatort Euro“).
Der Islam hat auch Züge einer religiösen Weltanschauung, die mit dem dt. Grundgesetz nicht vereinbar sind (K. A. Schachtschneider).
Der Gender-Wahn als eine pseudowissenschaftliche Ideologie (B. Kelle). Die Zitate aus dem akademischen Milieu waren vielfach erheiternd.
Das sind alles Themen, die von gestern sind. Die klassischen deutschen Parteien und ihre Programme sind dagegen schon von vorgestern. Der große Bernt Engelmann mit seinem Titel „Einig gegen Recht und Freiheit“ (Bertelsmann 1975) hat seine späte Bestätigung gefunden. Die AfD hält Änderungen für alternativlos, weil sonst die Katastrophe droht. Die Volkswirtlerin A. Weidel erwartet den Zusammenbruch des Euro-Systems vielleicht in einer halben Generation.
Die Stadt Eberbach hat menschliche Klugheit und Weitsicht gezeigt, weil sie die Stadthalle entgegen dem deutschen Trend zur Einheitsmeinung auch den politisch Andersdenkenden vermietet hat. Ihr sei Dank, insbesondere der Abtlg. Tourismus. Es war auch klar, dass von den Veranstaltern keine Störungen ausgehen, denn die Teilnehmer waren voll bieder, sie wirkten auf mich sogar hyperanständig.

Antwort von hoschpes (15.03.2017 10:18)

@Teilnehmer
Bevor Sie die Stadt Eberbach zu sehr loben - lt. Aussage von BM Reichert wurde der Saal vermietet, weil eine Weigerung rechtlich nicht durchsetzbar gewesen wäre (mit Bezug auf ähnlichem Fall in Weinheim)
@Denker
Frage: Wie steht BM Reichert dazu, als Stiftungsvereinsvorsitzender eine Institution zu vertreten, dessen Namensgeber als "Nazi-Bürgermeister" bezeichnet wurde? Wäre interessant zu erfahren. Vorhersage: Werden wir nie erfahren. Wer legt sich schon mit AGL und SPD an.

Antwort von OYE (15.03.2017 13:39)

@ Harald Markert - ich sehe das ähnlich wie Sie, will aber noch warten bis mir der eine Teilnehmer noch eine Antwort in Bezug auf die zur Grauzone tendierenden Beiträgen liefert. Ich selbst war bei der AfD-Veranstaltung nicht dabei und kann mich da nur auf seriöse Berichte stützen.

(....)

Antwort von Michael Hahl (16.03.2017 10:57)

Nur ein kurzer Einwurf meinerseits, ohne in diese Diskussion einsteigen zu wollen: Meiner Ansicht nach sollte sich eine Gesellschaft in unserer extrem spannungsgeladenen Gegenwart nicht immer nur noch weiter "spalten" lassen. Weder durch "Nazi-Keulen" noch durch "Islam-Keulen" usw. usf.

"Hetze" tritt auf allen Seiten auf. Ein bemerkenswerter Satz von Erich Fromm (ein "Linker"): "... Auch macht es keinen Unterschied, welche Symbole sich die Feinde der menschlichen Freiheit wählen: Die Freiheit ist nicht weniger gefährdet, ob sie im Namen des Antifaschismus oder im Namen des Faschismus selbst angegriffen wird." (aus: Die Furcht vor der Freiheit, 1941)

In einer Demokratie müssen wir in der Lage sein, uns nachdenklich mit Inhalten auseinander zu setzen, statt wechselseitig den jeweils anders Denkenden an den Pranger zu stellen. Hier und da gibt es vielleicht sogar einen Konsens im Denken trotz verschiedener "Lager". Dafür muss man sich auf allen Seiten auf inhaltliche Diskussion, Nachdenklichkeit und manchmal sogar Selbstkritik einlassen. - Ich warne davor, die "Spaltung" immer weiter voranzutreiben, denn ich halte dies in der heutigen Zeit für brandgefährlich. //

Antwort von ich (16.03.2017 12:55)

lieber denker,

sie lügen. über keinen lautsprechen kam das mit dem nazi BGM. wie kann man einen solche hetze verbreiten. sie sind doch bestimmt auch gegen hass und hetze ?

Antwort von schelm (16.03.2017 18:13)

@ich
Irrtum, genau dies kam über Lautsprecher.
Aber wenn es stimmen sollte, dann ist es in meinen Augen ein Unding, dass ein Altenheim, nach ihm benannt ist.

Antwort von faktenfan (16.03.2017 19:57)

@denker: Guggsdu hier: "Eberbach in historischen Bildern". Seite 147, Foto rechts unten.
Bürgermeister in SS-Uniform. Fragen?

Antwort von Teilnehmer (17.03.2017 12:13)

@ Egoist
Das Schmeißer-Stift in Eberbach ist schon seit 7 Jahren geschlossen. Das Stift gibt es nur noch in der Erinnerung und z. Zt. als Bauruine. Altbürgermeister Hermann Schmeißer (1904–1984) war als großer Förderer auch Namensgeber dieses Stiftes. Er war zweimal Bürgermeister in Eberbach, und zwar von den Nationalsozialisten 1935 eingesetzt und 1940 wieder abgesetzt und von den Bürgern 1954 gewählt (bis 1972). Dr. H. Schmeißer ist auch in Uniform im Dienst aufgetreten.
Es ist immer wieder unterhaltsam zu hören, wie sich gewisse Mitbürger in Arroganz und Unwissen ein Urteil über die Personen und Zeitumstände in der NS-Diktatur erlauben. Als ein Nachgeborener, der zudem noch in der Sicherheit eines Rechtsstaates lebt, lassen sich schnell hohe moralische Forderungen stellen. Allein das zeigt schon, wie populistisch Eberbach strukturiert ist und wie brüchig die freiheitliche Demokratie tatsächlich ist. – Die sog. Antifaschisten sind keine Garanten für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.

Antwort von OYE (17.03.2017 17:14)

Zu meinem Beitrag vom 15.03.2017:
Der erfahrene Eberbach Channel-Forum-Teilnehmer weiß, dass, wenn in einem Beitrag (...) steht, von der Redaktion etwas zensiert wurde. Leider weiß häufig der Autor nicht, weshalb. Zensiert wird z.B., wenn es um beleidigende oder nicht zum Thread passende Beiträge geht. Auch wenn Personen namentlich benannt werden, und die Redaktion der Meinung ist, dass hier die Privatsphäre verletzt wird, kann es zur Zensur kommen. Leider sehen die Forumsleser nur, dass zensiert wurde. Weshalb wissen sie ebenso wenig, wie oft der Autor selbst.

Ich möchte hiermit nur klar stellen, dass ich in meinem Beitrag vom 15.03.17 niemand beleidigt habe. Auch wurde zu keinerlei Personen die Privatsphäre verletzt. Ich habe lediglich das Tun von drei wohlbekannten Spitzenpolitikern der Bündnis90/Grünen und ihr Rolle in den 70er-Jahren in Verbindung zur RAF dargestellt. Was ich geschrieben habe, ist jederzeit in Wikipedia nachzulesen. Auch habe ich keinen Link hinterlegt sondern nur zum googlen aufgefordert.

@ Auf beiden Veranstaltung
Ich bitte Sie nochmals, mich kurz zu den Passagen der AfD-Reden zu informieren, welche Sie der "Grauzone" zuordnen. Vielen Dank vorab.

Antwort von Teilnehmer (19.03.2017 17:11)

@ OYE
(....)

Das sog. linke Ex-Bürgertum in Eberbach hat nicht den sonst üblichen Schulterschluss mit dem sog. Schwarzen Block aus der radikalen Szene gemacht, und die Anhänger der AfD wollten wieder nach Hause, aber bestimmt keinen Stress. Beides war der Garant für einen friedlichen Verlauf des Abends.
Frau Dr. A. Weidel ist Vollblutpolitikerin, die beiden Herren haben sich redlich bemüht, sich als Nachwuchskräfte zu profilieren, und Frau B. v. Storch dürfte ganz gewiss auch als Ministerpräsidentin für ein Küchenkabinett jeglicher Couleur geeignet sein.

Antwort von OYE (22.03.2017 11:19)

Jetzt werden hier schon ganze Beiträge aus nichtigem Grund zensiert und tauchen erst gar nicht auf. Die Redaktion des Eberbach Channels hat ein ganz eigenes und für mich nicht nachvollziehbares Verständnis bzgl. Meinungs- und Pessefreiheit.
Ich kann nur sagen, dass diese Form der Unterschlagung von öffentlichen Meinungen bzw. das Steuern von Beiträgen in bestimmte politische Richtungen unserer Demokratie mehr Schaden zufügt als jegliche Parolen oder Veranstaltungen der AfD.

Antwort von Denker (31.03.2017 23:42)

@Eberbach gegen Hetze

Ich warte (immer) noch auf eine Entschuldigung von euch Sozis, Grünen, Linken Gutsmenschen
bezüglich der Äußerung "NAZI Bürgermeister Schmeißer auf euerem Event.

Laßt mich nicht zu lange warten.....

Antwort von @Denker (01.04.2017 12:12)

da kannte lange warten.

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