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Betreff: Gemeinschaftsschule Eberbach
Autor: Sonnenblume (11.05.2017 16:44)

Warum sollte Eberbach eine Gemeinschaftsschule brauchen? Wir haben hier doch genug Schulformen vertreten und brauchen keine neue, die in direkter Konkurrenz zur gegenüberliegenden Realschüler und zum Gymnasium liegt! Kein Elternteil tut seine Kinder auf eine Gemeinschaftsschule, die nur aus einer ehemaligen Werkrealschule hervorgeht. Die gleichen Lehrer/innen und nur ein anderer Schulkameraden, machen keine neue Schule und Pädagogik aus. Im Übrigen hinkt auch in diesem Bereich Eberbach wieder hinterher und will die Gemeinschaftsschule wohl nur beantragen, damit sie wegen fehlender Schülerzahlen nicht zugrunde geht. Die ersten Gemeinschaftsschulen wurden vor 6 Jahren beantragt und sind jetzt im 9. Jahrgang angekommen! Deshalb ist das in Eberbach wohl eher zum Selbsterhalt der Werkrealschule und nicht wegen der Pädagogik und den neuen Unterrichtsformen. Sinn würde das in Eberbach nur machen, wenn sich Realschule und Werkrealschule zusammen tun würden und gemeinsam eine Gemeinschaftsschule beantragen würden. Aber dazu stehen die Schulen wohl zu arg in Konkurrenz und die vielleicht zukünftige Gemeinschaftsschule "wirbt" Realschüler ab. Und unser Gemeinderat hat doch tatsächlich dieser Konkurrenz zugestimmt und will den Antrag für die Gemeinschaftsschule stellen. Das heißt, an der Werkrealschule muss umgebaut und angebaut werden, um dann in einigen Jahren festzustellen, dass sich in Eberbach aufgrund der vielen vorhandenen Schulen eine neue Gemeinschaftsschule nicht rentiert.Wir haben hier nicht die Verhältnisse von Bammental, die ein ganz anderes Einzugsgebiet hat und zu den ersten Gemeinschaftsschulen in Bsden-Württemberg gehörte! Deshalb - erneut gründlich nachdenken, bevor hier wieder von Stadt und Gemeinderat unnötige Gelder ausgegeben werden!

 
Antwort von Schöler (11.05.2017 17:28)

Ganz richtig, sehe ich genauso.
Die Gesamtschulen waren in Hessen schon vor über 30 Jahren eine Katastrophe. An Niveaulosigkeit nicht zu unterbieten.
Das Leben, unsere Gesellschaft, ja sogar die gesamte Evolution basieren auf dem Leistungsprinzip. Was soll dann also die Gleichmacherei?

Antwort von Sonnenblume (12.05.2017 11:44)

Eltern entscheiden heutzutage selbst, auf welche Schule ihr Kind gehen wird - und das ist auch gut so!!!
Für alle Eltern, die es noch nicht wissen : Auch die Realschule arbeitet nun in den Klassen 5 und 6 differenziert und bietet den HauptSchulabschluss und den Realschulabschluss an.
Von daher - lieber gleich das Kind an der Realschule anmelden, weil es dort jetzt nicht mehr runter muss, wenn es nicht den Realschulabschluss schafft, sondern dort auch den Hauptschulabschluss machen kann. Und es hört sich doch besser an, wenn ich sagen kann, mein Kind geht auf die Realschule und auch für Bewerbungen ist der Zeugniskopf " Realschule" besser für die Einstellungschancen.
Deshalb rate ich dem Gemeinderat und dem Bürgermeister eine offizielle Umfrage bei den Grundschuleltern zu machen, wer zukünftig sein Kind überhaupt an der "neuen" und viel Geld kostenden Gemeinschaftsschule anmelden würde? Vermutung : Die wenigsten! Die meisten werden Realschule und Gymnasium wählen. Und das ist auch richtig so!
Und es lohnt sich, die jetzigen Anmeldezahlen von Werkrealschule, Realschule und Gymnasium zu vergleichen - da hat man die Antworten dann schon vor sich liegen und kann nicht länger die Augen vor den Tatsachen verschließen. Bürgernahe Politik und keine unnötigen Gelder verschwenden! Hinschauen und nicht die Tatsachen ignorieren, aussitzen, sondern parteienübergreifend für Eberbach die richtigen Entscheidungen treffen. Das wünsche ich mir und mehr Eltern, die ihre Kinder dementsprechend an den Schulen anmelden.

Antwort von Buerger (13.05.2017 09:03)

Es gab in einer großen überregionalen Zeitung einen entsprechend Belegten Vergleich und dazu verfassten Kommentar. In Kürze zusammengefasst lautete der Kommentar dazu, dass die Bildungsresultate in BaWü schwächer werden und vergleichbar zu NRW werden: Wer sein Bildungssystem an NRW angleicht, häufig ändert und gute Schüler nicht gezielt fördert, der erhält schlechtere Ergebnisse - wie in NRW.

Ich bin mir neben den objektiv schlechteren Ergebnissen überhaupt nicht sicher, ob die Ausrichtung unseres Bildungssystems Schüler wirklich allgemein bildet und auf erfolgreiches Berufsleben vorbereitet: Bildung und Erziehung werden sehr stark vermischt. Schule ist teilweise nicht mehr neutral, sondern verbreitet Meinungen und politische Ansichten - was nicht seit gestern so ist, aber trotzdem nicht sinnvoll ist.

Antwort von Schöler (22.05.2017 20:30)

Eberbach ist pleite und muss sparen. O.k. da müssen wir durch.
Aber brauchen wir wirklich neben bestehender Realschule und Gymnasium auch noch eine Gemeinschaftsschule MIT Werkrealschulzweig? Das macht mich sprachlos.

weil die Werkrealschule im Alleingang Gemeinschaftsschule werden will und nicht gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Realschule.

Antwort von imuvrini (23.05.2017 08:07)

Also ich denke, wir sollten es einfacher machen! Nicht dieses Wirr-Warr erzeugen sondern GLEICH ALLE Schulen in Gymnasiem umbenennen. Die Qualifikation der Lehrer, also die tatsächliche meine ich, beibehalten und die Gehälter deutlich erhöhen (logisch).
So, dann hätten wir in Eberbach nur noch Abiturienten und stolze Direktorien. OK, das mit den sprachlichen und kognitiven Defiziten der Schüler kriegen wir auch noch in eine neue Namensgebung verwurstet. Wir können das doch dann "Allgemeine Hochschulreife mit Ressourcenausbaupotential bei latenter, bislang unentdeckter Hochbegabung" nennen.

Anstatt in die Lehrerausbildung und Stellenanzahl zu investieren wird jede Menge Geld rausgeschmissen wegen neuer "Konzepte" und Umbenennungen. Nur die Schüler bleiben die gleichen. Diese bleiben genauso schlau oder unschlau wie vorher.

Das ist wie mit der Arbeitslosenstatistik, es wird einfach ein Teil der Arbeitslosen umbenannt und ZACK stimmt die Statistik!

Sorry, ich könnte mich auch mit Argumenten an so einer Diskussion beteiligen, aber wer will das hier lesen? Da tut es doch auch Ironie.

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