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Betreff: Tempo 30
Autor: Raser (29.10.2017 20:00)

Ich verstehe nicht, dass die Leute welche sich von Autos derart gestört fühlen, nicht einfach irgendwo in eine Straße OHNE DURCHGANGSVERKEHR ziehen ????
Es gibt in Eberbach vielleicht 10 Durchgangsstraßen, dafür aber DUTZENDE STRAßEN OHNE DURCHGANGSVERKEHR, das nur mal als zarten Hinweis !
Ja was soll denn in einer Stadt wie Heidelberg, Mannheim oder gar Frankfurt mit den armen Anwohnern gemacht werden, wenn man den Verkehr nicht aushält; das ist doch Jammern auf hohem Niveau.
P.S. Ich rase nur auf der Autobahn wenn keiner zuguckt. Die Verkehrsregeln beachte ich immer !

 
Antwort von Seher (30.10.2017 15:09)

Lies mal deine 2 letzten Sätze, das ist ein Hohn auf hohem Niveau mit Wiederspruch. Ansonsten aber gebe ich Dir Recht, wir haben das Auto Zeitalter.

Antwort von Hannak (31.10.2017 22:13)

Diese Jammerei von Anliegern und die Forderung nach Tempo 30 in für den Verkehr zentralen Durchgangsstraßen ist mal wieder Zeichen des überbordenden Egoismus in unserer Gesellschaft. Über Jahrzehnte hinweg wurden diese Straßen völlig normal genutzt, aber plötzlich stört man sich daran. Diesen Egoismus darf man den Anwohnern unter keinen Umständen durchgehen lassen!

Antwort von Anwohner (02.11.2017 13:33)

Überlegt mal, was ihr da gerade geschrieben habt. Wenn ihr vor vielen vielen Jahren in einer der betroffenen Straßen ein Haus gebaut habt oder in diesem aufgewachsen seid, werdet ihr es jetzt kaum verkaufen und umziehen.
Außerdem ist die Wohnsituation in Eberbach dermaßen miserabel, dass man unter Umständen mehrere Jahre nach einer Wohnung sucht.
Die Einführung einer 30er Zone kann man nur dann verstehen, wenn man jahrelang mit dem Verkehrslärm leben muss.

Antwort von @Anwohner (02.11.2017 19:24)

Hallo Anwohner,

wer sich in einer Durchgangsstraße ein Haus kauft, muss dann halt sehr wohl entweder mit dem damit verbundenen Durchgangsverkehr leben, oder - wenn er inzwischen den Durchgangsverkehr nicht mehr leiden kann - das Haus verkaufen oder vermieten, und in eine ruhigere Straße ziehen. Was ist daran so ungewöhnlich ? Und wieso kann man nach einer gewissen Zeit, wenn man in einem Haus gewohnt hat, nicht umziehen. Es gibt nirgends ein Gesetz, wo steht, dass man nach so und so viel Jahren aus einem Haus nicht ausziehen darf. Sonst würde nach ca. 10 Jahren in einem Haus, niemand in ganz Deutschland aus einem Haus wegziehen dürfen, was aber jedes Jahr tausendfach in Deutschland passiert. Wieso soll das überall auf der Welt so sein, aber ausgerechnet nicht in Eberbach ???

Übrigens: Wenn in einer Durchgangsstraße die Autos nur 30 fahren dürfen, so fahren sie ja langsamer als mit 50. Und das heißt, sie passieren auch jedes Haus langsamer, sind also LÄNGER zu hören; wenn ein Auto an einem Haus mit 50 statt 30 vorbeifährt, ist es ja viel schneller wieder weg als wenn es mit 30 entlangschleicht.

Antwort von Wimmersbacher (02.11.2017 22:39)

Die diversen Beiträge zu diesem Thema kann man nicht wirklich ernst nehmen! Eigentlich sollten diese Beiträge einer Zensur unterzogen werden, denn sie zeugen von Ignoranz und und fehlender Toleranz gegenüber den betroffenen Anwohnern! Die verschiednenen Eberbacher Straßen werden heute genauso genutzt wie vor vielen Jahen, aber (!) von welcher Anzahl von Fahrzeugen und mit welchen Geschwindigkeiten? Ständig wachsendes Verkehrsaufkommen - geschätzt ganz sicher doppelt so viele Fahrzeuge wie vor z.B. 30 Jahren - und höhere Geschwindigkeiten, führen logischerweise auch zu einer mindestens doppelt so hohen Lärmbelästigung wie z.B. vor 30 Jahren, das ist eine ganz einfache Rechnung, für die man noch nicht einmal ein Ingenieurbüro einschalten muss!! Ein solches Forum sollte man eigentlich nur mit Beiträgen füllen, die auch wirklich ernst zu nehmen sind, ansonsten wäre eigentlich "Schweigen ist Gold" eine passende Handlungsmaxime. Jeder der nicht Betroffener ist sollte sich gut überlegen was er zu einer solchen Diskussion beitragen möchte!

Antwort von Mr. Freitag (03.11.2017 09:23)

Was wollt ihr eigentlich???
Ein Auto ist im 2. Gang mit Tempo 30 ja wohl lauter und länger zu hören als ein Auto im 3. oder sogar 4. Gang mit Tempo 50!

Antwort von Hannak (03.11.2017 12:59)

@Wimmersbacher
Bildet ein Beitrag also nicht 1:1 Ihre Meinung zu einem Sachverhalt ab, soll dieser direkt der Zensur überantwortet werden. Das nenne ich ein überaus kompetentes Verständnis von Meinungsfreiheit. Ignoranz und mangelnde Toleranz sind vielmehr auf Seiten der Anwohner zu verorten, die ohne jede Rücksicht auf das Mobilitätsbedürfnis der Gesamtbevölkerung Tempo 30 an wichtigen Durchgangsstraßen fordern. Und auf die Mär à la "früher hat es keine Geschwindigkeitsüberschreitungen gegeben" und "früher fuhren viel weniger Autos" habe ich schon gewartet. Das ist absoluter Quatsch... Durchgangsstraßen waren immer schon laut und von den gleichen besagten Phänomenen betroffen. Was sich hingegen sehr wohl im Vergleich zu früher verändert hat, ist die gestiegene Sensibilität von Anwohnern an besagten Durchgangsstraßen und die bereits erwähnte egoistische Verfolgung alleinig der eigenen Interessen.

Antwort von autofahrer (03.11.2017 16:26)

warum hebt man das bestehende haltverot nicht auf und macht beiderseitig versetzte parkflächen in der straße. bringt sofort langsamere geschwindigkeiten hin. niemand wird mehr über 50 km/h fahren. vor die parkpätze kann man zur verschönerung auch noch blumenkästen platzieren. die anwohner werden sich alle darüber freuen.

Antwort von Eberbacher (03.11.2017 17:52)

Gebe @Hannak absolut Recht: Jeder will Mobilität, aber bloß nicht vor der eigenen Haustür! Wenn jeder so denkt, wo kommen wir dann hin? Ich finde diese Haltung unterträglich und mir fehlt dafür auch jedes Verständnis!

Antwort von Wimmersbacher (04.11.2017 23:37)

@Hannak und Eberbacher: Alles klar, bei den Nachrichten kann man sicher sein, dass Sie irgendwo an einer Nebenstraße oder Sackgasse mit geringstem Verkhrsaufkommn wohnen.
Mobilität war schon immer Bestandteil des Daseins auf diesem Planeten, das ist unstrittig! Aber die heutige Mobilität ist um ein vielfaches höher ausgeprägt wie z.B. vor 30 Jahren. Gab es z.B. früher in einer vierköpfigen Familie 1 Auto waren es irgendwann schon 2 und heute sind es überwiegend 4 Autos, denn jeder will sein eigenes haben und damit auch fahren. Oder um mal historisch zu werden: Wer dieses Faktum als "Mär" abtut, sollte doch wirklich besser schweigen oder sich ein anderes Diskussionsforum suchen, wo er sich einbringen kann! Richtig ist, dass die Sensibiltät gegenüber der ständig steigenden Verkehrs-und Lärmbelästigung gestiegen ist und dies auch in Zukunft so sein wird. Nicht ohne Grund gibt es in ganz vielen Städten und Gemeinden im Umland von Eberbach, sei es im Landkreis Heilbronn oder im Neckar-Odenwald Kreis heute schon viele Durchgangsstraßen mit Tempo 30 oder permanenter Geschwindigkeitsüberwachung.Komisch, nur (!) in Eberbach gibt es das nicht? Warum ist das so? Diese Frage bedarf noch einer Antwort! Jedenfalls ist klar,dass in den Umlandgemeinden der Schutz der Anwohner an den Durchgangsstraßen vor steigendem Verkehrslärm und ständiger Geschwindigkeitsüberschreitung bereits umgesetzt wurde. Deshalb wird es Zeit, dass das auch in Eberbach umgesetzt wird, da gibt es nichts dran zu rütteln! Der Schlussatz lautet deshalb: Man ist mit Tempo 30 genauso mobil wie mit Tempo 50, auch damit kommt man an sein Ziel,nur halt geringfügig später!

Antwort von Leser (05.11.2017 12:07)

Die Lärmwerte in den Straßen, in denen Anwohner jetzt Tempo-30-Zonen fordern, liegen laut Regierunspräsidium im Normbereich. Vielleicht das einfach mal zur Kenntnis nehmen und aufhören von "rasenden Blechlawinen" auf Eberbachs Straßen zu fabulieren... Nur weil ein paar Anwohner lauthals die Öffentlichkeits-Trommel rühren, handelt es sich noch lange nicht um ein berechtigtes Anliegen. Es ist unverantwortlich weiterhin darauf zu pochen, dass sich die Stadt weiter mit Lärmwerten befassen soll, was nur zu weiteren unnötigen Kosten führen wird.
Die Tempo-30-Zonen auf der Hauptachse nach Heilbronn, die Sie als Positivbeispiel anführen wollen, sind ja gerade das Paradebeispiel dieser maßlosen Fehlentwicklung, bei der sich egoistische Einzelinteressen gegenüber Mehrheitsinteressen durchgesetzt haben. Das ganze ist unlängst zum Politikum geworden und hat schon für viel Verdruss (nicht nur bei Pendlern) in der Region gesorgt.
Ich bin froh, dass sich Eberbach hier ausnimmt und lobe die vernünftige Haltung unseres Bürgermeisters Peter Reichert.

Antwort von Berufspendler (05.11.2017 15:54)

@Wimmersbächer
Das ist leicht gesagt mit der gleichen Mobilität bei Tempo 30. Wenn mein Zug nur noch halb so schnell fährt, dann brauche ich eben auch doppelt so lange. Und wenn sich auf Straßen die zulässige Geschwindigkeit annähernd halbiert, verhält es sich eben genauso. Gerade für Leute, die täglich im Berufsverkehr sind, kann sich das leicht summieren. Zeit, die einem dann woanders fehlt und das ist nicht einzusehen.

Antwort von Spieler (08.11.2017 20:14)

Als Anwohner einer viel befahrenen Durchfahrtstraße möchte ich mir auch einige Anmerkungen zum Thema erlauben.
Es ist vollkommen richtig, dass der Verkehr in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. Allerdings muss man auch zugeben, dass die Fahrgeräusche der ordnungsgemäß geführten Fahrzeuge in den letzten Jahren durch den technischen Fortschritt abgenommen haben (sollte dies an der einen oder anderen Stelle nicht so sein liegt es oft am Fahrbahnbelag und den Kanalisationszugängen, die ebenfalls der Pflege bedürfen). Problematisch halte ich deswegen nicht die Zahl der Fahrzeuge, sondern einzelne Fahrzeuge, die mit wenig Gang, dafür mit viel Drehzahl und wenig Hirn, dafür mit viel Lautstärke der Bordmusik, betrieben werden. Das ist genauso wie die sommerlichen Motorraddrehzahlorgien nicht über Tempolimits in den Griff zu bekommen, deswegen halte ich von den generellen Tempolimitvorschlägen, sowohl in den genannten Straßen wie auch in meiner Wohnstraße nichts. Punktuelle, maß- und sinnvoll eingesetzte Limits auf kurzen Strecken und Zeiten seien da ausgenommen.
Was mich allerdings inzwischen regelrecht wütend macht ist die Haltung der Anwohner der Friedrichsdorfer Landstraße. Für die Beruhigung keiner anderen Straße wurde in Eberbach bereits jetzt schon mehr Geld in die Hand genommen als für diese Straße. Der Bau der Umgehungsstraße diente nichts anderem als der Beruhigung der Innenstadt und dieses Bereichs (Durchgangsverkehr aus HD/MA in den hohen Odenwald und Zugang zum Einkaufszentrum), dafür hat die öffentliche Verwaltung Millionen in die Hand genommen, einen Mitteleinsatz auf den viele andere Gebiete seit Jahre sehnsüchtig und vergeblich warten!
Jetzt ergeben Messungen, dass die Lärm"belastung" in der Straße nicht für Tempo 30 reicht und ansonsten hoch zu schätzende Kommunalpolitiker wollen, trotz eindeutiger Ansage des BM,diese Ziel weiterverfolgen. Da es keine objektiv messbare sachliche Gründe für dieses Handeln gibt stellt sich für mich nur die Frage: ist das Klientelpolitik oder Ideologie?
Meine Damen und Herren des Stadtrates, ich würde mir wünschen, dass Sie sich um die offensichtlichen akuten Probleme Eberbachs kümmern, anstatt ein Pferd zu reiten, welches eigentlich nie gelebt hat.

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