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Betreff: Bericht über Reformationsgotte
Autor: Thomas Eorwind Hanse ... (02.11.2017 12:41)

Hier im Artikel (http://www.omano.de/art_ausgabe.php?id=37126) steht das folgende:

"....[Pfarrer Gero Albert] sprach auch über den seit Jahrhunderten so gewandelten Sinn des Reformationsfestes, dass bei diesem Gottesdienst der katholische Kollege, Stadtpfarrer Matthias Stößer, nicht nur anwesend war, sondern dankenswerterweise auch die Liturgie mitgestaltete."

Seit wann ist es Sinn des Reformationsfestes, dass der katholische Stadtpfarrer anwesend ist und die Liturgie mitgestaltet ????

Nach meinem Verständnis war es eher Sinn der Reformation, sich von den Unsitten der römische Kirche abzuwenden, aber bestimmt nicht, dass ein papistischer Pfarrer den evangelischen Gottesdienst gestaltet !

Oder was will uns der Autor mit den zitierten Satzes sagen ?

 
Antwort von Protestantin (03.11.2017 13:05)

Herr Hansen, Sie blenden leider aus, was in den vergangenen 500 Jahren an Entwicklung geschehen ist.

500 Jahre Reformation bedeuten eben keinen "Luther-Kult", wie viele ihn befürchtet haben. Die evangelische Kirche ist heute aufgeklärt genug, um die Schattenseiten ihres großen Vorbildes nicht auszublenden und vor allem, die Reformation nicht auf ihn und seine Person zu beschränken.

Die Reformation war eine Bewegung, die viele Jahrzehnte umfasste, 1517 ist ein Symboldatum. Und die Reformation wurde von vielen Menschen betrieben, Martin Luther ist die Symbolfigur. Nicht zuletzt aufgrund seines ausgeprägten Antisemitismus wird er heute auch in allerhöchsten Kirchenkreisen durchaus kritisch gesehen.

Reformation heute bedeutet inbesondere Überwindung von Spaltung und Betonung von Gemeinsamkeiten. In der Tat macht es die römisch-katholische Kirche nicht leicht, da sie sich selbst weiterhin, trotz aller ökumenischen Fortschritte, allein als die eine, wahre, heilige Kirche ansieht. Umso erfreulicher, wenn das zarte Pflänzchen Ökumene an der Basis - im Gemeindeleben - trotz allem von Akteuren beider Konfessionen weiter gehegt und gepflegt wird.

Antwort von Th. E. Hanselmeyer (03.11.2017 17:29)

Erstens habe ich wissen wollen, wieso und seit wann es den [angeblich] "seit Jahrhunderten so gewandelten Sinn" der Reformation gibt, dass der katholische Pfarrer die Liturgie mitgestalten muss ? Soweit ich mich erinnern kann, war das z.B. vor 30 Jahren noch undenkbar. Hier von Jahrhunderten zu reden, ist barer Unsin !

Außerdem verstehe ich nicht, worin der SINN des Schmusekurses gegenüber der römischen Kirche bestehen soll ? Was NÜTZT es den Protestanten, wenn sie immer mehr Grundsätze der Reformation aufgeben, außer dass sie dann hohle und sinnentleerte Sprüche vom angeblich ach so freundlichen Umgang mit den Katholiken klopfen können ? Nur, was dieser Schmusekurs wirklich KONKRET BRINGT, das verstehe ich nicht.
Und seit wann bedeutet Reformation die Betonung von Gemeinsamkeiten ?
Wenn die Protestanten heute die Spaltung für so schlimm erachten, wieso werden sie dann nicht einfach katholisch ?

Antwort von Katholik (05.11.2017 19:41)

Hallo Herr Hanselmeyer,
warum sind Sie so gegen ein friedliches Miteinander der Evangelischen und Katholischen Kirche? Sie schreiben, Zitat:"Nach meinem Verständnis war es eher Sinn der Reformation, sich von den Unsitten der römische Kirche abzuwenden, aber bestimmt nicht, dass ein papistischer Pfarrer den evangelischen Gottesdienst gestaltet !"
Schon in Ihrer Wortwahl, papistisch, vergreifen Sie sich mächtig im Ton. Dieser Begriff stammt aus dem 16. Jahrhundert welches, wie auch Ihnen bekannt sein sollte, längst vergangen ist. Heute ist das nur noch ein Schimpfwort für sogenannte Altgläubige, zu denen aber der katholische Stadtpfarrer Matthias Stößer sicherlich nicht gehört.
Inzwischen hat sich nicht nur die Erde weitergedreht, auch die beiden Christlichen Kirchen haben sich weiterentwickelt. Da ich Sie persönlich nicht kenne, ich nicht einmal weiß ob Sie einer Glaubensgemeinschaft angehören und wenn welcher, ist es schwer Ihnen konkrete Antworten zu geben. Wenn es auch immer noch Unterschiede zwischen den beiden großen Christlichen Konfessionen gibt, hat sich doch in den letzten 500 Jahren viel verändert. Bevor Sie weiter die recht gute Beziehung der beiden Kirchen, speziell in Eberbach, kritisieren,kann ich Ihnen nur empfehlen, sich genauer zu informieren. Ein guter Anfang wäre den hier aufgeführten Artikel über Luther und die Katholische Kirche (Otto Hermann Pech) zu lesen.
(....)
Wie Sie selbst geschrieben haben- Zitat: "Nach meinem Verständnis war es eher Sinn der Reformation, sich von den Unsitten der römische Kirche abzuwenden" hättes Sie doch bedenken sollen, dass Luther sich gegen die römische Kirche seiner Zeit gestellt hatte. Ich denke, Luther würde in der heutigen Zeit, mit unserem heutigen Paps Franziskus, selbstverständlich auch mit dem Stadtpfarrer Matthias Stößer sicherlich immer noch nicht in allen Fragen einer Meinung sein, aber wer ist das schon, gerade in Glaubensfragen?

Antwort von Kirchengänger (05.11.2017 22:18)

Ich fand es i.O. das der kath. Pfarrer anwesend war. Musste es auch nicht entrüstet im Channels lesen sondern war beim Reformationsgottesdienst pers. anwesend ;-)

Antwort von Ewerbacher (09.11.2017 18:07)

Habt ihr keine anderen Sorgen?Ich sag nur...um Himmels Willen....

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