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Betreff: Schattenschweine
Autor: Schweinepriester (16.11.2017 21:34)

Habe mich gerade über den Bericht zur Bauausschusssitzung amüsiert: Die braunen, 10.000 Euro teuren Blechschweine an der Einfahrt der Friedrichstraße sind wohl schlecht zu sehen. Und dabei waren sie als absolute Hingucker gedacht, um massenweise Autofahrer zum Abbiegen in die Innenstadt zu verleiten. Tja, planungstechnisch scheint da wieder mal etwas schiefgelaufen zu sein.

Nun wird nach Vorschlägen gesucht, wie man die Eisenviecher auffälliger machen könnte. Da habe ich einen Vorschlag: Stellt gegenüber am Geländer der Uferstraße zwei Jägerstatuen mit angelegter Flinte auf, die auf die Schwarzkittel zielen. Wenn die Waidgesellen echt wirken, wird kein Autofahrer mehr vorbeidüsen ohne kräftig in die Eisen zu steigen - und die Eberbacher Stahlsäue würden endlich von der Boulevardpresse und quotengierigen TV-Sendern durchs weltweite Dorf getrieben... Showdown unterm Pulverturm!

 
Antwort von Fahne (17.11.2017 07:37)

Warum denn Jäger? Man könnte doch zur "Belebung" ein paar Fähnchen drüber hängen........

Antwort von Martin (17.11.2017 08:59)

Du hast ins SCHWARZE getroffen, Schade nur das über diese Geldverschwendung KEINER gerade stehen muss. Ich selbst bin dort täglich abgebogen und bemerkte diesen Schweine Unfug nicht, bis ich es gelesen habe. Man kann darüber nicht mal Lachen.

Antwort von Schweinefan^^ (17.11.2017 09:58)

Bravo! Genialer Vorschlag! Und von hinten greift Sven mit family die Jägerei an!

Antwort von Andy (17.11.2017 15:27)

Schwein gehabt.....

Antwort von FreedayX (17.11.2017 15:28)

Mir ging es genauso, bin schon paar Male an den Schweinen vorbei gefahren oder abgebogen und habe Null gesehen. Nun habe ich das gelesen und mal darauf geachtet, da stehen die Dinger tatsächlich. Eine wahre Pracht...
Soll man die Dinger doch neon-pink anmalen und/oder eine Lichterkette darum befestigen und an die Weihnachtsbeleuchtung mit anbinden...
Ironie Aus

Antwort von Jens Thomson (17.11.2017 20:22)

Liebe Channel-Motzer,

Wartet bitte mir euren üblichen Beleidigungen von Menschen, die sich in ihrer Freizeit Gedanken über Eberbach machen, wenigstens ein einziges Mal bis es fertig ist.
Es wird nämlich richtig schön werden, wenn es fertig ist.



Antwort von Keiler (18.11.2017 19:07)

Lieber Herr Thomson,

die idee mit den Ebern ist absoluter Schwachsinn. Wieder wird aus der öffentlichen Hand irgend ein Skulpturenhersteller mit guten Bezeiehung in der Verwaltung bezuschusst. Mehr nicht!

Wenn die Innenstadt belebt und und der Konsum angekurbelt werden soll dann ist echtes Engegement nötig kein "nur so tun als ob". Schauen Sie mal nach Mosbach. Fast jedes Wochenende findet dort eine Veranstaltung in der Fussgängerzogen statt. Mal ist es der Blumenmarkt, mal ist es ein Antikmarkt dann wieder ein Openair-Kino, usw. Warum gibt es das bei uns nicht? Zu welchen Zweck gibt es eigentlich die Abteilung Wirtschaftsförderung???

Im Übrigen sind die jetzigen Bemühungen des Gemeidnearts,Vorbeifahrende dazu zu bewegen, in die Innenstadt reinzugahren; auch aus einem anderen Grund kaum nachzuvollziehen. Es war doch der selbe Gemeiderat, der Studien für wieviel zig Tausende EURO in Auftrag gegeben hat um den Verkehr aus dem Stadtzentrum fernzuhalten. Unzählige zentrale Straßen wie beispielsweise die Bahnhofsstraße wurden deswegen zu Einbahnstrassen erklärt um Autofahreren das Fahren in die Innenstadt so unattraktiv wie möglich zu machen. Nun stellt man für zig Tausend EURO Stahleber an der B37 auf um den selben Autoverkehr wieder in die Innenstadt zu locken??? Habt ihr sie noch alle? Das nennt man wohl Schildbürgertum, der dumme Steuerzahler zahlt ja...

Antwort von Channel Motzer (18.11.2017 19:43)

@ Herr Thomson:

Sehr geehrter Herr Thomson, daß sich Leute in ihrer Freizeit Gedanken machen heißt nicht, daß zwangsläufig auch etwas sinnvolles dabei raus kommt.....
Man kann als Eberbacher nur den Kopf schütteln, für welchen "Mi..." die Stadt Geld zu haben scheint, während andere wichtige Dinge auf der Strecke bleiben.
Es wird Geld für sinnlose Flaggen und sinnlose Eber verpulvert, das sind nur 2 der vielen Beispiele. Die Flaggen und die Eber lösen auch bei vielen auswärtigen ein breites grinsen aus, viele finden unsere Stadt dadurch ungemein anziehender (Sarkasmus).
Also, wenn ich fast pleite wäre, würde ich mein vorhandenes Geld nicht dermaßen mit beiden Händen für unnötige/ nutzlose Dinge rauspulvern......
Ich glaube, das ist der eigentliche Grund, warum sich einige hier an den Kopf fassen und ihre Witze reißen über die "Freizeit- Gedankenkonstrukte" die unsere Stadt "verschönern".

Antwort von Franz Dirk von Stockmann (18.11.2017 22:38)

Lieber Keiler,

in Deinem geliebten Mosbach darf KEIN EINZIGES AUTO durch die Fußgängerzone fahren !

Wenn es dir in MOS so gut gefällt, wieso ziehst du dann nicht einfach hin ?
Deine Schwarzkittel-Kollegen bitte gleich mitnehmen.

Antwort von Porcus (19.11.2017 00:02)

Stahlskulpturen sind schon ein alter Hut, vgl. dazu z. B. die Werke von Richard Serra aus Cor-Ten steel (seit den 70er-Jahren), einem wetterfestem Baustahl mit rostbrauner Patina.
Die Eber als Silhouette am Eingang zur Innenstadt sind dekorative Kunst, eben ein witziger Hingucker, doch Eberbach wird dadurch noch lange nicht zur Kunstmetropole. Wohl nur in der Provinz kann man sich über die Aufstellung der beiden Skulpturen dermaßen ereifern.

Antwort von Tom (19.11.2017 10:27)

Hallo Leute, jetzt bin ich zu Fuß, mit dem Rad und PKW in Eberbach unterwegs aber, wo stehen denn die Eisenschweine?

Antwort von Marketingprofi (19.11.2017 11:35)

Ich bin dafür die banalen Eber-Skulpturen (wir haben in Eberbach bereits weitaus kunstvollere Eber-Statuen) zu deinstallieren und stattdessen über die Stadteinfahrt einen Banner mit der Aufschrift "Deutschlands längste Döner- und Pizzameile" zu spannen.

Antwort von KUNST ? (19.11.2017 12:20)

Man kann sicher unterschiedlicher Meinung sein über Kunst oder Nicht-Kunst bzw. Werbung. Wenn es immer nur über "Geldverschwendung" ginge, hätten wir heute nicht nur in Deutschland sondern auf der ganzen Welt keine Burgen, 'Schlösser, Kathedralen, Denkmäler usw.
Zu Herrn Thomson: An einem großen Teil der "Motzerei" hier ist die Stadt (Bürgermeister und Verwaltung) selbst schuld. Keine Kommunikation mit der Außenwelt. Was hat der Bürgermeister alles versprochen mit offener Verwaltung, transparenten Entscheidungen. Kann man alles machen, ohne dass es gleich "Hofberichterstattung" sein muss, aber man muss es halt wollen. Was erfolgt: Null Null Komma nichts. Man erfährt höchstens was über die Zeitung, und die weiß auch nicht alles (und berichtet zum Teil auch falsch).
Hätte man bekanntgegeben, dass das ganze noch nicht fertig ist und Pflanzung und Beleuchtung angedacht bzw. geplant ist, wäre vielen Leuten "der Wind aus den Segeln genommen".
Auch wenn es nicht alle über die Zeitung lesen würden (kann man nie verhindern), aber man hätte sich selbst nichts "vorzuwerfen".

Antwort von Sonnenkönig (19.11.2017 17:27)

@Kunst?

Ihre Argumentation halte ich für stimmig und richtig, denn wenn man an die heimische Bevölkerung aus dem Rathaus heraus keine klaren Informationen gibt, braucht man sich über die z.T sehr abstrusen Beiträge wie auch hier im Channel zu den Wildschweinsilhouetten wahrlich nicht zu wundern.... die Politik in Eberbachs sollte mal transparenter und offener werden- war ja auch ein Wahlversprechen des neuen BM.....hoffe, er kriegt da noch die Kurve.....

Antwort von keiler (19.11.2017 23:58)

@Franz Dirk Stöckchen

...anstatt mir zum Umzug nach Mosbach zu raten sollten Sie sich besser inhaltlich mit meiner Kritik auseinandersetzen. Oder überfordert Sie das intellektuell? Oder werden Sie etwa nur deswegen unsachlich weil Sie womöglich zu dem Personenkreis zählen, der für die abwesende Wirtschaftsförderderung in Eberach zuständig ist??? ....getroffene Hunde Bellen bekanntermaßen...

Antwort von Franz Dirk (20.11.2017 13:10)

Zitat Keiler:
"Es war doch der selbe Gemeiderat, der Studien für wieviel zig Tausende EURO in Auftrag gegeben hat um den Verkehr aus dem Stadtzentrum fernzuhalten."
Antwort:
Im ach so vorbildlichen Mosbach ist die komplette Altstadt für Kfz gesperrt und Fußgängerzone.
Verstanden ?

Antwort von Denker (20.11.2017 13:16)

@Marketingprofi
Wie wahr... leider steckt in den vermeintlich "abstrusen" Beiträgen mehr Wahrheit, als mancher so glaubt... quo vadis Eberbach?

Antwort von Keiler (21.11.2017 16:36)

@Franz Dirk Stöckchen

Sie haben offensichtlich das Diskussionthema nicht verstanden. Es geht nicht darum ob die Mosbacher Fussgängerzone für Autos gesperrt ist sondern wie die Eberbacher Innenstadt belebt werden kann. Zwei hässliche Stahleber am Wegesrand sind sicherlich keine Lösung. Aber Bemühgungen seitens der Eberbacher Verwaltung, insbesondere der Wirtschaftsförderung würde sicherlich helfen.

Antwort von Franz Dirk (21.11.2017 23:20)

Zitat Keiler:
"Schauen Sie mal nach Mosbach. Fast jedes Wochenende findet dort eine Veranstaltung in der Fußgängerzone statt. (....) Warum gibt es das bei uns nicht?"
Antwort:
Weil wir in Eberbach eben keine richtige Fußgängerzone haben.

Zitat Keiler:
"Es geht nicht darum ob die Mosbacher Fußgängerzone für Autos gesperrt ist sondern wie die Eberbacher Innenstadt belebt werden kann."
Antwort:
Schaun Sie mal nach Mosbach. Dort gibt es eine richtig große Fußgängerzone, welche für die Belebung der Mosbacher Innenstadt sorgt.

Antwort von Keiler (22.11.2017 09:25)

@Franz Dirk

Falsch! Der gesamte Bereich zwischen Friedrichstraße, Bahnhofstraße und Dr. Weiss-Grundschule ist Fussgängerzone!

Antwort von Franz Dirk (22.11.2017 22:26)

Hiermit beantrage ich offiziell für die Eberbacher Fußgängerzone auch so eine Kunstaktion wie in Mosbach wie unter dem folgenden Link damit Eberbach bald dem Keiler auch so gefällt wie Mosbach:
(....)

Antwort von stahlmann (24.11.2017 16:28)

Wenn dieses Laserteil wirklich 10.000 € gekostet hat, dann hat jemand richtig Geld verdient. Einte Tonne Blech in dieser Stärke kostet ca 800 € Der Entwurf und der Laserschnitt kostet ca 700 e€.
Wer hat sich hier eine goldene Nase verdient ?

Antwort von Sinep (24.11.2017 20:59)

@stahlmann
Nicht kalkuliert sind die Arbeitskosten.

Antwort von Gedankenlos (24.11.2017 23:01)

stahlmann trifft den (stahl)Nagel auf den Kopf. Kein Privatmann hätte für den eigenen Garten für diese skurrile Idee (Schrott?) mehr als 2.000 Euro bezahlt. Will ja nicht unken, denke aber, dass die Federführung wohl einmal mehr beim sagenhaften Kulturamt gelegen haben muss. Sind ja aber nur Steuergelder, die man ohne zur Verantwortung gezogen zu werden raushauen kann, na denn....

Antwort von ich (25.11.2017 06:54)

@sinep
da muß man Stahlmann aber mal Recht geben. Wenn man großzügig rechnet und für das Material 1000 Euro annimmt und das Lasern ebenfalls mit großzügigen 1000 Euro bedenkt, bleiben 8000 Euro für die sogenannten "Arbeitskosten". Wenn das mal keine "goldene Nase" ist....
Nunja, über Kunst und deren Wert läßt sich bekanntlich streiten und Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Antwort von Schweinepriester (25.11.2017 10:20)

Zur Erklärung der 10.000 Euro, die ich ja im Eingangsposting erwähnt hatte: Soviel ich weiß, sind die reinen Herstellungskosten nur der geringere Teil. Daher sollten wir uns nicht so lange mit der Frage aufhalten, wer sich da eine "goldene Nase" verdient hat. Die Gesamtkosten kommen vor allem durch das eigentliche Aufstellen der Schweine (Ausheben und Herstellen der Fundamente, Halterungen, Anbringung usw.) zustande.
Wie dem auch sei: Die braunen Blechplatten sind auf jeden Fall Sparschweine, denn ihretwegen muss ja bestimmt an anderen Stellen wieder gespart werden (Kinder und Jugend, Soziales, Bildung, Stadtreinigung, Beleuchtung...)

Antwort von Frager (28.11.2017 13:40)

Ich verstehe nicht, warum die Stadt den EC so ignoriert, zumindest auf die "guten" "sinnvollen" Beiträge/Fragen sollte geantwortet werden, wie z.B. die einzelnen Kosten. Darauf hat der Bürger ein Recht. Oder hat man wirklich etwas zu verheimlichen ??? Man braucht sich nicht wundern über Vermutungen, Unterstellungen u.ä. . Kostet halt etwas Mühe und Zeit.

Auch die Gemeinderäte sollten ein Interesse haben auf ausreichende und korrekte Darstellung, nach außen, damit nicht immer über sie geschimpft wird wenn es ungerecht ist. Aber denen scheint es auch egal zu sein. (Ja ich weiß: Bürger geht doch in die Sitzungen, dann wißt ihr Bescheid)

Wäre interessant, ob das von Betroffenen gelesen wird.

Antwort von Jens Thomson (30.11.2017 23:01)

Auf die Fragen/Spekulationen nach den Kosten (obwohl ich kein GR bin):
Die beiden Eber aus speziellem und sehr dickem COR-TEN-Stahl haben zusammen für Material inkl. Herstellung 6642,- Euro netto gekostet. Das war das preiswerteste Angebot.
Die beiden Beton-Fundamente und die Befestigung/Aufstellung etc. haben für beide zusammen ca. 2100 Euro netto gekostet.
(Wer es nicht glaubt: Die Kosten wurden in der öffentlichen Gemeinderatssitzung veröffentlicht, beschlossen und können auch im öffentlichen Protokoll nachgelesen werden.)

PS: Ich bin auch schon oft vorbeigefahren und finde die Eber, obwohl das Gesamt-Arrangement wie gesagt noch nicht fertig ist, bereits jetzt schön.
Ich habe auch so schon einige schöne, stimmungsvolle Fotos davon gemacht. Auf Wunsch sende ich Ihnen gerne eines zu.
Gute Zeit, schönen Abend und morgen früh hoffentlich kein Schneechaos.

Antwort von Engelchen (01.12.2017 07:11)

Wenn ich mich richtig erinnere, gehören Sie doch zur Imacom-Gruppe, die diese Schweine beschlossen hat. Ich habe vorher nie gehört, dass das Geld für eine halbfertige Schweineskulptur ausgegeben werden soll. Warum hat man nicht gleich alle Kosten kalkuliert und auch genannt? Wäre es dann nicht zur Freigabe des Geldes durch die Stadträte gekommen? Oder hat man mal wieder nach Fertigstellung bemerkt: doch nicht so toll...
Im Übrigen, egal wie man zu dieser Kunst steht, war die Ausgabe unnötig. Der Gemeinderat ruft ständig zum Sparen auf. Hier hätte man endlich Farbe bekennen und der Arbeitsgruppe sagen müssen: Das Tier ist ganz nett, die Idee für eine Stadt mit Geld im Überfluss vielleicht in Ordnung - ABER EBERBACH KANN FÜR SOLCHE ANSCHAFFUNGEN KEIN GELD ZUR VERFÜGUNG STELLEN.

Die finanzielle Situation der Verwaltung kennen Sie ja bestens, was diese Entscheidung noch unverständlicher erscheinen lässt.

Antwort von Jens Thomson (01.12.2017 13:31)

Liebes Engelchen,
wenn Sie ein Eberbacher wären, wüssten Sie, dass es sich nicht um Schweine (wie Schweinstadt) sondern um Eber (wie Eberbach) handelt :-)

Klar bin ich für die Ausgabe der "gigantischen" Summe zu einem winzigkleinen Teil mitverantwortlich, da ich die beiden Eber in der Stadtentwicklungsrunde auch mit befürwortet habe.
Die Ausgabe dafür ist allerdings vergleichsweise gering. Andere Kunstwerke in anderen Orten kosten nicht nur die reinen Materialkosten, sondern schnell mal das 100-fache des Betrages, um den es hier in Eberbach ging.
Trotzdem wurde die Ausgabe v o r h e r öffentlich gemacht, im GR diskutiert und von den allermeisten v o r h e r interessierten Bürgern für sinnvoll und schön gehalten und vom Gemeinderat zusätzlich noch genehmigt.
Dass es hinterher immer einigen nicht gefällt, das ist klar.
Vielleicht wird es in einigen Jahren gewürdigt, mit wieviel Einsatz sich viele Bürger in vielen verschiedenen Runden Gedanken über Eberbach machen und nicht nur hinterher darüber geschimpft.
Manche der Hinterher-Schimpfer schaffen es ja nicht einmal, wenigstens nur einmal im Monat 3 Stunden in den Gemeinderat zu kommen und sich dort die korrekten Fakten und die wichtigsten Punkte vorher anzuhören oder gar Ihre Fragen und Anmerkungen mal vorher dort abzugeben.

PS: Noch ein Vergleich: Gestern musste im GR - ohne vorheriges Planen und ohne Einbeziehen von den Eberbacher Bürgern - über mehr als 10.000.000 Euro abgestimmt werden. Darüber haben sich erstaunlicherweise nur wenige gewundert.

Antwort von Engelchen (01.12.2017 14:12)

Keine Sorge, ich bin aus Eberbach. Sonst hätte ich mich zu dieser Geldausgabe nicht geäußert. Ob es sich bei dieser Figur tatsächlich um einen Eber handelt, sei mal dahingestellt .

Ich finde 10.000 Euro für Dinge, die nicht zwingen erforderlich sind, tatsächlich eine hohe Summe. Auch bezweifele ich, dass die Skulptur Touristen nach Eberbach lockt.

Wann und wo an anderen Orten welches Geld für Kunstwerke ausgegeben wird, gehört nicht zu dieser Diskussion. so nach dem Motto: Die anderen haben aber auch....

Es ist schön, wenn sich Bürger einbringen. Manchen Ideen sollte der Gemeinderat aber nicht zustimmen, sondern dazu stehen, dass sie sie nicht wirklich gut finden. Zumal, wie bei diesem Kunstwerk, ja jetzt noch Folgekosten entstehen.

Wurde gestern tatsächlich über mehr als 10.000.000 Euro abgestimmt oder ging es nur um Planung oder Beratung was in 2018 ausgegeben werden soll und kann? Selbst bei der Entscheidung Brücke schienen ja die genauen Kosten unbekannt.

Besuch der Sitzung: Es gibt Menschen, die um 17.30 Uhr noch berufstätig sind. Das heißt aber nicht, dass sie nicht informiert sind.





Antwort von Jens Thomson (02.12.2017 10:15)

@ Engelchen
1.) Die GR-Sitzungen beginnen um 17.30 Uhr. Das heißt, man kann auch noch um 18.30 Uhr kommen und Interesse zeigen. Der öffentliche Teil geht oft bis mind. 20.00 Uhr, manchmal länger. Die Agenda ist rechtzeitig veröffentlicht.

Auch zu den Vorbesprechungen z.B. der AGL ist jeder interessierte Bürger herzlich öffentlich eingeladen. Die Vorbereitungssitzung, zu der jeder kommen kann und bei der alle Themen ausführlich diskutiert und erläutert werden, beginnt z.B. bei der AGL um 20.00 Uhr.

Speziell zu Ihrer Frage:
2.) Ich will Ihnen gerne erklären, warum der Gemeinderat am Donnerstag über 10.000.000 Euro abgestimmt hat:
Am Donnerstag wurde darüber abgestimmt, ob sich Eberbach für eine Gartenschau und eine Brücke über den Neckar für Fußgänger und Radfahrer bewerben soll.
Die Start-Bewerbungsunterlagen für übernächste Woche wären sicher für unter 10.000 Euro zu haben gewesen. Aber danach wäre eine 5-jährige Zeit der Vorplanung gekommen - bis zu der Entscheidung, welche Stadt den Zuschlag erhält. Dafür wäre leicht ein 6-stelliger Betrag notwendig geworden.

Wenn Eberbach dann den Zuschlag bekommen hätte, hätte man es - koste was es wolle, auch die Gartenschau durchführen müssen - da man dann nur unter größtem Imageschaden für Eberbach noch hätte absagen können.

Also wurde am Donnerstag über mindestens 10.000.000 Euro abgestimmt. Zum Glück war das der Mehrheit des Gemeinderats bewußt.
Zudem: Ich persönlich fand es sehr positiv, wie detailliert und fundiert sich einige Parteien und einige Gemeinderäte in so kurzer Vorlaufzeit mit dem Thema befasst hatten und dies auch klar dargestellt haben. Ein sehr positives Beispiel für gute Gemeinderatsarbeit.

PS: Es war eher ein negatives Beispiel wegen komplett fehlender ausführlicher öffentlicher Informationen und Diskussionen vor einem zweistelligen Millionenprojekt.

Antwort von Teufelchen (02.12.2017 22:33)

@Jens Thomson
Wenn man um 18.30 Uhr kommt, dann ist die Fragestunde für Bürger überwiegend vorbei - da darf man dann nur noch zuhören.

Ich hatte schon mal schriftlich nachgefragt ob man diese Fragestunde nicht zumindest um eine Stunde nach hinten verschieben kann - fadenscheinige Wischi-Wasschi-Antworten kamen dann vom Leiter dieser Veranstaltung zurück.

Antwort von Jens Thomson (03.12.2017 18:34)

@ Teufelchen :-)
Es gibt die Möglichkeit, in der GR-Sitzung Fragen zu stellen. Das ist positiv.
Aber es stimmt auch leider: die Möglichkeit, als Bürger Fragen zu stellen, gibt es nur am Anfang der GR-Sitzung. Manchmal fragt kein Bürger was, dann ist diese Chance bereits um 17.31 vorüber.
Idee?! Vielleicht kann man seinen Chef bitten, dafür ausnahmsweise mal etwas früher gehen zu dürfen?

Oder kommen Sie doch immer gerne in die Vorbesprechungen (zumindest bei der AGL weiß ich, dass oft Bürger mit ihren Anliegen da sind) - immer am Anfang der Woche, in der die GR-Sitzung ist (ab 20.00 Uhr).
Dort kann man interessante Infos bekommen, kann mitdiskutieren und wenn man selbst keine Zeit hat, nehmen die Gemeinderäte Ihr Anliegen mit in die Sitzungen und tragen es z.B. in der GR-Sitzung im letzten Punkt "Mitteilungen und Anfragen" vor.
Bis dieser letzte Ö-Punkt dran ist, ist bei den meisten bereits Feierabend und man bekommt die Antwort von BGM/Verwaltung live mit.
Schönen 1. Advent-Abend

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