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Betreff: Vogelsterben Eberbach/Umgebung
Autor: Nikolai (09.12.2017 10:15)

Hallo liebe Tierfreunde Eberbachs und Umgebung,

Dies ist ein Aufruf für die Eberbacher Vogelwelt. Ich bitte Euch jetzt wo es kälter wird und schneit Vogelhäuschen mit geignetem Futter z.b Sonnenblumenkerne , Maisenknödel ,aufzustellen oder zu hängen.Klar Vögelchen machen mitunter Dreck,aber man kann Ihnen ja schlecht Windeln anziehen!
Wir selbst sind auch froh wenn wir unseren hungrigen Bauch stopfen können,so auch die Vögel.Sie werden es Euch mit schönem Gesang ,der leider immer mehr verstummt,Danken.

Wie Ihr bestimmt mitbekommen habt , sind viele Vögel auf der roten Liste gelandet.Die Ursachen dürften jedem der Interesse an der Natur und Tierwelt zeigt bekannt sein. ZWÖLF MILLIONEN Vogelbrutpaare weniger in Deutschand ! Das will was heissen. Und nein,dass ist keine Panikmache sondern längst belegt.
Stare, Spatzen, Buchfinken ect...haben es mitlerweile schwer, zu überleben.Ursachen: Insektensterben, Agrargifte, Neonicotinoide, Naturzerstörung und und und...
Im Frühjahr,Sommer und auch jetzt ist mir aufgefallen, dass es auch in Eberbach immer weniger der "Altbekannten" Vögel gibt .
Daher sind viele Naturfreunde bereits dazu übergegangen die Vögel unterstützend "Ganzjährig "zu füttern und Brutkästen aufzuhängen, sowie Wildblumenbeete anzulegen.

So Euch die Tier und Pflanzenwelt nicht egal ist, helft mit. Ich und die Vögel sind jedem der hilft dankar. Lieber schrubbe Ich wenn es sein muss meinen Balkon, als Tiere hungern zu lassen.

-DANKE-
Nikolai

 
Antwort von Vogelfreund (24.12.2017 17:19)

Finde ich klasse das sich jemand Gedanken um die Vögel und unsere Umwelt macht.
Ich füttere unsere gefiederten Freunde jeden Tag und kann mir nicht vorstellen wie es sein wird wenn mal kein Leben mehr im Garten oder im Wald mehr ist.
Wir müßen Verantwortung übernehmen und der Natur von der wir leben, einen kleinen Teil zurückgeben.
Ich hoffe viele Menschen haben ein Herz und helfen den letzten ihrer Art zu überleben und wenns nur ein paar Spatzen sind.
Frohe Weihnachten 🐥🐣🐥

Antwort von Anna Ximander (25.12.2017 04:18)

Auch ich finde es sehr erschreckend dass diese Raben-Viehcher in Eberbach immer penetranter werden und alles kahl fressen so dass es kaum noch Spatzen oder Amseln gibt !!!

Antwort von Birdwatcher (25.12.2017 11:39)

Mir ist das auch schon aufgefallen. Hat schon mal jemand untersucht, ob das vielleicht eine ansteckende Krankheit ist? Vogelpest?

Dann müssten wir uns auch impfen lassen. Ich sehe dann auch Gefahr für die Entan. Dann wäre auch der ganze Gäsebraten an Weihnachten in.Gefahr und die ganzen Gänsegeier und die Gänsegeiereier wären in Gefahr.

Antwort von Nikolai (25.12.2017 12:40)

Lieber Vogelfreund , ich bedanke mich für Ihren schönen Beitrag, es gibt sie doch noch: die Menschen die ein offenes Herz und Mitgefühl für Tiere haben . Gott segne Sie !! Frohe Weihnachten auch Ihnen

Antwort von Vogelfreund (31.12.2017 22:29)

Liebe Mitmenschen,
ich möchte doch nochmal kurz bevor das Jahr endet, an alle die Herz und Hirn haben, appellieren an unsere Mitgeschöpfe und die Natur zu denken.
Wir alle sind nur Gast auf dieser Erde, wir alle nutzen was sie uns gibt.
Wir sollten ein wenig zurückgeben und Verantwortung für die übernehmen, die sich nicht wehren können.
Wir zerstören ihren Lebensraum, vergiften sie und alles was uns bei unserem Konsumgesteuerten Leben stört. Unsere Vorgärten werden zu steinernen pflegeleichten Wüsten, auf unseren Feldern hat kein Baum und keine Hecke mehr Platz,sogar der Wald wird bis auf den letzten quatradmeter zerpflügt.

Unsere Kinder wachsen in einer virtuellen Welt auf, sie haben immer weniger Kontakt zur Natur.
Sie kennen Tiere nur noch vom Fernsehen,Computer oder Zoo.
Welch traurige Entwicklung. Aber wir können es ändern.
Ein kleines Vogelhäuschen das man vom Fenster aus sehen kann, ein paar Euro für Futter und Kinder freuen sich jeden Tag wenn sie die bunten Vögelchen sehen.
Bald wird es wieder wärmer und wenn wir dann draußen sind wird es uns mit fröhlichem Gesang gedankt.
Wir sollten nicht alle zu kleinen Trumps werden, die nur an sich selbst denken und nicht merken welch peinliche Lebewesen wir dann sind. Sowas passt nicht auf die Erde und wird sicher keine berechtigung in irgendeinem Ökosystem finden.
Jeder von uns kann einen kleinen Beitrag leisten, dass wir unsere Welt so wie wir sie lieben, erhalten können.

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr!

Antwort von Nikolai (05.01.2018 21:37)

So könnt Ihr helfen:

Grundsätzlich ungeeignet zum füttern sind Speisereste oder Brot, da sie Gewürze und Salz enthalten. Das vertragen die Tiere nicht, da ihre Mägen nicht dafür geschaffen sind. Im Ernstfall können sie daran sogar sterben.

Geeignetes Futter :
- Sonnenblumenkörnern ( geschält oder ungeschält ist egal), Sonnenblumenkörner mag fast jede Vogelart gerne
-Haferflocken (ungezuckert)
-Getreide (Weizen,Dinkel,Roggen...)
-Maisenknödel
-Obst

Wichtig: Wer mit dem Füttern beginnt, sollte es auch konsequent und täglich bis zum Ende des Winters tun!!!! Die Vögel verlassen sich auf ihre Futterplätze und könnten sonst in kürzester Zeit verhungern !!!!


Wichtig ist es, die Futterstelle hygienisch zu halten. Besser als offene Futterhäuschen sind deshalb Futterspender, bei denen Tiere nicht im Futter herumlaufen, es beschmutzen und dadurch Krankheitserreger verbreiten können. Wer auf das traditionelle Vogelhaus nicht verzichten möchte, sollte es regelmäßig mit heißem Wasser reinigen und täglich nur wenig Futter nachlegen. Beim Reinigen aus hygienischen Gründen Handschuhe tragen.


Grunsätzlich solltet Ihr auch wissen, dass das Vogelfüttern in Deutschland eine lange Tradition hat und nicht verboten werden kann. Der deutsche Mieterbund hat auf seiner Internetseite mitgeteilt, das Mieter das Recht haben , auf der Außenfensterbank oder dem Balkon Vogelfutter auszustreuen, Futterglocken aufzuhängen oder ein Vogelhäuschen aufzustellen !!!

Nur die Fütterung von Stadttauben ist aus Tierschutz- und Hygienegründen nicht sinnvoll.Auch weil deren säure haltiger Kot die Fassade angreifen kann.Solange Tauben aber nicht an einem Vogelhäuschen oder einem Balkon anzutreffen sind, darf es nicht verboten werden !!!

Antwort von Zozenbachl (06.01.2018 12:13)

Guten Tag,
in Eberbach gibt es mittlerweile mehr RABENKRÄHEN oder ELSTERN als Vögel. Und diese fressen Alles auch Salz oder Gewürzfettbrühe.

Gegen diese Krähen + Elstern ist vorzugehen will sie die Spatzen und Amseln ausrotten indem sie jenen alles wegfressen und aus deren Nestern die Eier aussaugen bzw.auf den Boden werfen.

Darf man KRÄHEN oder RABEN oder ELSTERN daher VERGIFTEN? ????

Antwort von flora&fauna (06.01.2018 16:04)

Völlig vergessen wird hier, dass die Hauskatze eine der wesentlichen Ursachen für die Dezimierung des Singvogelbestands ist. Da kann so viel zugefüttert werden, wie man will, solange immer mehr Katzen durch die Gegend streunen, wird sich nicht viel ändern.

Antwort von Nikolai (07.01.2018 14:50)


Es ist erstaunlich, dass im Zusammenhang mit dem Vogelschutz immer nur das Problem der Rabenvögel heftig diskutiert wird und das der Katzen. Das hat möglicherweise auch mit alten Ängsten vor den "schwarzen Vögeln" zu tun ;-)

Der Mensch macht es sich zu einfach die Verantwortung an Krähen , Elstern oder Katzen abzugeben , anstatt zu erkennen,dass der Mensch selbst die Ursache dafür ist ! so hart es klingt: Was Raben,Krähen und Katzen angeht, ist Natur.


HAUPTURSACHEN SIND :

-Die Zahl der Insekten hat in manchen Gebieten Deutschlands
schon um bis zu 80% abgenommen .Das hat Auswirkungen auf die Vogelwelt.

Daher füttern bereits viele nicht nur im Winter ,sondern auch Ganzjährig, was Ich für gut befinde, denn Vogeleltern verlieren während der Brutzeit auf der weiten Suche nach Insekten viel Energie die sie eigentlich brauchen um ihre Jungen durchzubringen.

-Agrargifte und Neonicotinoide

-Immer weniger Brutmöglichkeiten ( Een Grund für den Rückgang von Mauersegler und Mehlschwalbe seien der Verlust von Brutplätzen an gedankenlos renovierten Häusern oder zum Teil sogar mutwillige und illegale Zerstörung von Nestern !!)

-Der Verlust an Natur und Lebensräumen
und die im Rahmen von Globalisierung und Freihandel immer intensiver wirtschaftende Landwirtschaft gefährdet die Vogelwelt besonders stark.

-auch in den Parks werden die Lebensräume der Vögel mittlerweile immer kleiner

-Auch fallen jedes Jahr in den Staaten rund um das Mittelmeer mindestens 25 Millionen Zugvögel der meist illegalen Jagd zum Opfer.

-Vogelschlag (Man müsste die Scheiben entspiegeln oder etwas zur Abschreckung aufkleben)


Wäre schön wenn es in Eberbacher Parks sowie an noch mehr Häusern Brut/ Nistmöglichkeiten für Vögel gäbe (fals noch nicht vorhanden...den das Frühjahr ist bald da !)
- Nabu hat ganz tolle Nistkästen die man anbringen kann .
-Auch wäre es schön wenn es mehr Wildblumenbeete gäbe wie z.b unten an der Einfahrt zu Eberbach. Das ist ein wirklich schön angelegtes Wildblumenbeet - nur befindet es sich leider direkt an der Fahrbahn,davon haben Vögel nicht wirklich was.

Bitte helft mit , nur darüber diskutieren führt zu nichts.

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