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Betreff: Hallenbad-Beleuchtung
Autor: Schlicksupp (20.01.2018 10:57)

Ist das ein Schildbürgerstreich ?
Oder ein verfrühter Aprilscherz ?
Welche Stadt, die bei Sinnen ist, genehmigtt Leuchtreklame für ein Hallenbad, das eh “kurz vor seiner Schließung” steht, wie selbst der Förderverein, der die Leuchtreklame durchführt, laut dem heutigen Artikel glaubt ????

 
Antwort von Beast6666 (20.01.2018 13:06)

Es ist doch bald Fasching vielleicht hat es damit zu tun anders kann man diesen Schildbürgerstreich nicht erklären.....
Eberbach hat bei den vielen modernisierten Bädern im Umkreis komplett den Anschluss verpasst und wenn ein neues Bad gebaut werden sollte muss einiges an Attraktionen geschaffen werden sonst lockt das keinen Mensch mehr ins eberbacher Bad. Mit einem mäßig beheiztem lauwarmen Schwimmbecken kann man heute niemand mehr begeistern......

Antwort von Ex Ebb (21.01.2018 10:48)

... Nicht nur in diesem Punkt hängt das Dorf Eberbach gewaltig hinterher... Man sollte Vlt mal erkennen das die Welt nicht in Mosbach oder Heidelberg endet.

Antwort von Jens Thomson (21.01.2018 19:01)

@Schlicksupp
Das ist kein Schildbürgerstreich und kein Aprilscherz.

Wir machen mit dieser 2. Eberbacher LED-Hallenbad-Beleuchtungsaktion erneut darauf aufmerksam, dass unser Hallenbad kurz vor der endgültigen Schließung steht.

1.) Die reine Beton- und Fliesensanierung, wie sie momentan diskutiert wird, birgt über die hohen Sanierungskosten hinaus einige aus anderen Betonsanierungen bekannte, schwer kalkulierbare zusätzliche Risiken.

2.) Wir befürchten zudem, dass nach einer Betonsanierung das technisch dann immer noch alte Hallenbad in einigen Jahren erneut vor denselben Problemen steht wie heute und im schlimmsten Fall sogar geschlossen werden muss.

3.) Ein für die Stadt Eberbach nach Förderungen und Spenden nur unwesentlich teurerer, aber wirtschaftlicherer Hallenbad-Neubau hingegen könnte attraktiver als bisher gestaltet werden – zum Beispiel durch ein bisher fehlendes kleines Schwimmbecken für Kleinkinder...

4.) Statt einer Fahrt ins Köpfel nach Schlierbach oder nach Waldbrunn könnte das neue Ziel in der kalten Jahreszeit die Au in Eberbach sein.

5.) Zudem würde ein neues Hallenbad wesentlich weniger Strom und Heizung brauchen als bisher.

Deshalb ist es unser Ernst:
Ein direkter Hallenbad-Neubau - ohne den teuren Zwischenschritt einer nur kurzzeitig nutzbaren Teilsanierung - könnte für mehrere Jahrzehnte bestehen bleiben und den vielen Eberbacher Kleinkindern, Jugendlichen, Familien, Senioren, den Pendlern aus der Umgebung, den Touristen aus der ganzen Welt, die uns jedes Jahr besuchen ... und zudem den auf ein Hallenbad angewiesenen Vereinen und Schulen ein attraktiver und gut nutzbarer Aufenthaltsort sein.

Darauf machen wir zum 2.Mal zusammen mit einer energiesparenden fabigen LED Beleuchtungsaktion am Samstag ab 19.30 Uhr aufmerksam, erneut unterstützt von Christain Gerbig und seinem Team.

Jens Thomson
2.Vors. des Fördervereins der Eberbacher Schwimmbäder e.V.

Antwort von No way (22.01.2018 10:43)

Das Eberbacher Bad ist nur noch als Freibad teilweise in Ordnung und auch dort fehlen im Hochsommer noch immer seit Jahren Schattenspender. Ich fahre lieber hoch nach Waldbrunn aber auch dort ist das Ambiente eher langweilig und mittlerweile an der Grenze des erträglichen Preis- Leistungsverhältnis. Ob nun eine "Lichtaktion" im Eberbacher Bad stattfindet oder auch nicht; es bleibt definitiv kein Ort zum Wohlfühlen.
-
Ein Abriß des alten Bades und dann ein attraktives modernes Konzept (vielleicht sollte man sich dabei einmal die Römer als Vorbild nehmen), moderate gestaffelte Preise, gute Snacks und viele Pflanzen laden mich dann eher ein meine Freizeit im neuen Zentrum zu verbringen. Dieses bestehende 70er Jahre Flair ist genauso hässlich wie der "neue" Busbahnhof in Mosbach. Wenn kein Geld in die Hand genommen wird und es vernünftig ans 21. Jahrhundert angepasst wird, ist es Brachland...
Meine Meinung dazu und ich gehe gerne schwimmen aber nicht in so einem kalten "Waschbecken".

Antwort von imuvrini (22.01.2018 10:56)

Danke Herr Thomson für Ihre Worte!
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein ersatzloses Schließen deutliche Nachteile für Eberbach bringen würde, ein Weiterbetrieb ist wirtschaftlich sowieso Unsinn. Eine "Renovierung wäre sehr teuer und eigentlich auch Unsinn, denn man gewänne so eigentlich nichts dazu. Bleibt nur ein Neubau, zugegeben mit Risiko, der auch Chancen bietet.
Z.B. in der Außengestaltung zum Neckar hin, also architektonisch meine ich.
Die LED-Beleuchtung kann man dann ja schon mit einbauen und regelmäßig verwenden, denn diesen Werbefaktor darf man nicht unterschätzen.
Nun bräuchte man noch einen Sponsor...

Antwort von Jay-Jay (22.01.2018 16:48)

Ich bin Mal so egoistisch wie andere hier im Forum und schreibe " Neubau Hallenbad nur mit Neckarsteg"
Wegen mir auch Sanierung nur mit Steg oder nur ein Neckarsteg!
Fordern kann man immer viel wenn man selbst wenig dazu beiträgt! Man muss es sich als Kleinstadt halt auch leisten können oder Sponsoren haben! Wenn man nichts hat muss man halt auch mal mit vorhandenen Dingen zufrieden sein.

Antwort von Findus (22.01.2018 22:19)

Fordern hat nichts mit Egoismus zu tun. Wer nichts fordert, kriegt auch nichts. So einfach ist das. Ob man "was hat", ist eine Verteilungs- und letztlich Verhandlungsfrage.

Antwort von Volkmar Drenckler (23.01.2018 20:19)

Sehr geehrter Herr Thomson,
wenn Sie schreiben, dass Sie mit der Beleuchtung darauf "aufmerksam machen, dass unser Hallenbad kurz vor der Schließung steht", so ist das schlicht zum Lachen:

Alle Eberbacher wissen auch ohne Ihre Beleuchtung sowieso schon, dass das Bad kurz vor der Schließung steht.

Und alle Auswärtigen, die die Beleuchtung sehen, werden dadurch zwar auf die Existenz des Bads aufmerksam gemacht, aber nicht auf seine Schließung. Vielleicht denken Sie sich dabei: "Oh, ein tolles Hallenbad, da gehen wir bald mal Schwimmen." - Und dann wenn sie kommen um zu schwimmen in dem Bad, auf das sie durch die Beleuchtung aufmerksam wurden, dann sagt man ihnen: "Ätsch, das Bad haben wir gerade geschlossen ! Wieso habt Ihr das nicht vor Kurzem an der Beleuchtung gemerkt ? Damit wollen wir Euch doch auf die bevorstehende Schließung aufmerksam machen."
Schilda lässt grüßen.

Antwort von Jens Thomson (24.01.2018 12:25)

Lieber Herr Drenckler,
leider ist das überhaupt nicht zum Lachen und auch kein Schilda-Streich. Viele wurden erst durch unsere Aktionen darauf aufmerksam, dass das Hallenbad seit 3 Jahren vor der Schließung steht.

Wenn Sie meinen Kommentar komplett durchgelesen hätten, hätten Sie gesehen, um was es genau geht.
Wir wollen nämlich, dass die Menschen, die hier durchfahren und sich nicht auskennen möglichst bald die Möglichkeit bekommen, in ein interessanteres, neues, preiswertes, wirtschaftliches und dadurch attraktives Hallenbad gehen zu können (die Eberbacher natürlich auch :-)), das immer so schön aussieht und immer so wenig Strom verbraucht, wie das alte vor der Schließung stehende Hallenbad nur an diesem einen LED-beleuchteten Tag im Jahr.

Antwort von Beast666 (24.01.2018 17:17)

Oha dieser Logik muss man erst mal folgen können und erst mal drauf kommen....
chapeau !!!

Antwort von OYE (25.01.2018 18:09)

Die Beleuchtung nur wegen Differenzen bzgl. des Mottos abzusagen, ist ja wohl nur lächerlich.
Ich teile die Meinung von Herrn Reichert.
Wenn der Förderverein wegen so einer Kleinigkeit schon wie ein Kleinkind trotzt, dann kann man sich ja vorstellen wie das Ganze erst unter der Belastung von Diskussion zum Hallenbad-Neubau aussieht. Absoluter Kindergarten.

Antwort von Michael Todorovic (25.01.2018 22:39)

"...habe sich Bürgermeister Peter Reichert an dem Motto der Veranstaltung gestört." Aha, dem Herrn Bürgermeister stört das Motto, deshalb wird´s nichts. OK. Was stört den Herrn Bürgermeister denn sonst noch so, was man dann abschalten/abschaffen sollte? In meinen Augen ist das eine eine Kleinkarierte Provinzposse, (....)...

Antwort von Jürgen Creß (25.01.2018 22:51)

Sehr geehrte Frau/Herr OYE

leider verkennen Sie die Situation ein bisschen.
Wir hätten wenig Probleme damit gehabt, wenn man uns gebeten hätte doch im nächsten Jahr ein etwas unverfänglicheres Motto zu wählen, aber wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen.
Unser Demokratieverständnis sagt uns ganz klar, das eine gute Politik ohne weiteres auch andere Meinungen zulässt, ohne gleich solch schweres Geschütz wie ein Verbot auszusprechen, aufzufahren.
Herzliche Grüße

Jürgen Creß
Vorsitzender
Förderverein der Eberbacher Schwimmbäder e. V.

Antwort von Hans (26.01.2018 07:06)

Ein Verein der sich von einem Bürgermeister nicht den Mund verbieten lässt.
Respekt.
Da gehört Mut zu, seine eigene Meinung zu vertreten. Und sie sich von einem Bürgermeister nicht verbieten zu lassen.

Antwort von Schlicksupp (26.01.2018 12:15)

Und ob der Verein klein beigegeben hat !
Man hat den Schwanz eingezogen und die Aktion abgeblasen. Gleichzeitig zu behaupten, man habe sich den Mund NICHT verbieten lassen, das ist schon eine extreme Art der Realitätsverweigerung. Sich den Mund nicht verbieten zu lassen, hätte doch bedeutet, die Aktion WIE GEPLANT UND UNVERÄNDERT durchzuziehen statt - wie vom Bürgermeister gefordert - abzusagen !!!!

Antwort von Coolchecker (26.01.2018 12:40)

Es ist wirklich typisch für diesen innovationslosen Provinzort, dass die wirklich wichtigen Dinge nicht wirklich angepackt werden und stattdessen auf Nebenschauplätzen richtig wichtig agiert wird.
Ich denke nur an die peinliche Fähnchenaktion und den schleichenden Tod der Altstadt (die bösen Autos), den stetigen Bevölkerungsrückgang, den Ausverkauf des Einzelhandels und die zunehmende Vergreisung.

Ein BM und die GR-Mitglieder mischen sich in die gut gemeinte, bunte und witzige Lichteraktion eines Fördervereins ein, weil das Motto nicht passt. Geht´s noch Herr Reichert und liebe Gemeinderäte! So was gäbe es in keiner anderen Stadt.

Wundert es Sie, dass es gefühlt 90% der Jugendlichen von hier wegzieht, sobald sie die Schule abgeschlossen haben und volljährig sind?

Antwort von Jürgen Creß (26.01.2018 17:38)

Sehr geehrte/e Frau/Herr Schlicksupp
Der Bürgermeister hat nicht gefordert, dass wir die Beleuchtung absagen, sondern dass wir das Motto in eine IHM genehme Form ändern! Andernfalls würde er es uns VERBIETEN. Herr Reichert hat als Hausherr sehr wohl das Recht uns die Aktion zu untersagen und sollten wir uns nicht daran halten, würden wir uns, sowie alle Beteiligten, strafbar machen.
Wie soll dies auch vonstatten gehen? Sollen die Angestellten uns trotz anders lautender Anweisung ihres obersten Dienstherren ins Bad lassen, oder sollen wir uns Gewaltsam Zutritt verschaffen? Eine Vorgehensweise, die weder von uns im Förderverein, noch von den Bediensteten erwartet und gefordert werden kann und die wir auch ganz klar ablehnen.
Somit war es doch nur konsequent zu sagen: Wir sind nicht das Sprachrohr von Herrn Reichert und nehmen uns das Grundrecht heraus, dass wir unsere Meinung jederzeit sagen können, auch wenn es entsprechenden Würdenträgern nicht passt. Soviel Freiheit kann/muss jeder verkraften können, der in der Öffentlichkeit steht und schon gar in der Politik tätig ist. Wenn er dies nicht kann, dann .............

@Coolchecker
Die Gemeinderäte haben mit der Entscheidung nichts zu tun. Hier beschuldigen Sie eine Gruppe zu unrecht.


Herzliche Grüße

Jürgen Creß
Vorsitzender
Förderverein der Eberbacher Schwimmbäder e. V.

Antwort von Schlicksupp (27.01.2018 10:27)

NEIN, Herr Creß:
Die Beleuchtung wurde VOM VEREIN SELBST allein wegen der Bedenken des Bürgermeisters abgesagt.
Ich zitiere aus dem Channel-Bericht:
”Reichert habe die Veranstalter aufgefordert, entweder das Motto zu ändern oder die Veranstaltung komplett abzusagen."
DIE DRITTE VARIANTE WAR DASS DER VEREIN DIESER AUFFORDERUNG NICHT NACHKOMMT UND DAS DING DURCHZIEHT !!!
Es gab also KEIN Verbot sondern der Verein ist gegenüber dem Wunsch des Bürgermeister eingeknickt. Das lässt für das Bad nichts Gutes erwarten. Was nützt ein Verein, der macht was der Bürgermeister will ?
Wieso ist man nicht bei seinem Motto geblieben und hat es auf ein Verbot durch den Bürgermeister ankommen lassen ?
Ich zitiere noch aus einer anderen Quelle (Heidelberger regionale Zeitung):
"Der Förderverein der Eberbacher Schwimmbäder hat seine für kommenden Samstag angekündigte Beleuchtungsaktion des Eberbacher Hallenbades abgesagt. Auslöser dafür sind ein Telefonat und eine Mail zwischen Bürgermeister Peter Reichert und dem zweitem Vorsitzendem des Vereins (...) Bürgermeister Reichert sagt, ihm selbst habe diese Aktion sehr gut gefallen und es täte ihm leid, wenn der Verein die Aktion absagte, die ja genehmigt sei."
Fakt ist:
Das Ding ist genehmigt, der Bürgermeister mäkelt, und ALLEINE DESWEGEN sagt der Verein ab.
Wieso hat man die Stadt nicht zu einem Verbot gezwungen sondern ist nur auf das bekundete Missfallen des Stadtoberhaupts hin eingeknickt ?
Wetten dass die Verwaltung das Verbot bzw. die Rücknahme der Genehmigung nicht rechtzeitig hinbekommen hätte ?
Und was ist eigentlich mit diesem umstrittenen Motto, das dem Stadtoberhaupt nicht gefiel ?
Wäre das in Leuchtbuchstaben sichtbar ans Bad gestrahlt worden ?
Oder hätte das nur mitbekommen, wer Zeitung liest ?

Antwort von Jürgen Creß (27.01.2018 21:06)

@Schlicksupp

Ein letzes Mal, vielleicht verstehen Sie es dann.
Der Bürgermeister hat uns ganz klar gesagt, dass er die Aktion unter unserem Motto untersagen (VERBIETEN) würde. (Ich hoffe, dass ist jetzt auch bei Ihnen angekommen).
Wir vom Förderverein lassen uns aber keine Vorschriften machen, was wir sagen dürfen. Somit musste die Veranstaltung gekanzelt werden.
Da wir aber nicht von unserem Motto abgewichen sind, können Sie davon ausgehen, dass die Veranstaltung seitens des Bürgermeisters verboten/untersagt wurde. Der Bürgermeister hat also nicht nur gemäkelt, sondern ganz klar von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht, uns die Veranstaltung unter diesen Gesichtspunkten verboten. Wir als Veranstalter mussten/wollten darauf reagieren, nicht ohne die Hintergründe zu benennen. Diese wären, so unsere Befürchtung, dann falsch oder geschönt dargestellt worden, wenn es von anderer Seite zur Absage gekommen wäre. Es war also kein bekundetes Missfallen des Stadtoberhauptes, sondern eine ganz klare Ansage.
Wir glauben auch nicht, dass es eine Absage der Stadt gegeben hätte, auch deshalb unsere Initiative diesbezüglich.
Zitat: Wieso hat man die Stadt nicht zu einem Verbot gezwungen sondern ist nur auf das bekundete Missfallen des Stadtoberhaupts hin eingeknickt ? Ende - Wie soll man die Stadt zu einem Verbot zwingen????
Zitat: Wetten dass die Verwaltung das Verbot bzw. die Rücknahme der Genehmigung nicht rechtzeitig hinbekommen hätte ? Ende - Die Genehmigung war in dem Moment zurückgenommen, als uns dies telefonisch mitgeteilt wurde.
Das Motto: “Eberbach kann gemeinsam ein neues Hallenbad schaffen” wäre nur in der Presse zu lesen gewesen. Hier schließt sich ein weiterer Kritikpunkt an. Herr Reichert hat nicht einmal gefragt, wie wir unser Motto darstellen wollen und er STÖRT sich an unserer Einstellung, wir wären nicht neutral. Wobei wir keinerlei Verpflichtung zur Neutralität haben. Dieses, für uns unsouveräne Verhalten, hat schließlich dazu geführt, das wir die Veranstaltung abgesagt haben und damit an die Öffentlichkeit gegangen sind.

Jürgen Creß
Vorsitzender
Förderverein der Eberbacher Schwimmbäder e. V.

PS: Weitere Posts von Ihnen werde ich nicht mehr beantworten, da Sie die Antwort aus den vorangegangenen Posts bei genauem Durchlesen und Verstehen selbst erkennen können.

Antwort von Interessierter (29.01.2018 07:50)

Kann ich mal ein paar Informationen haben?

Wieviel Mitglieder hat der Verein? Was macht er wirklich (also umsetzen! und nicht planen oder davon reden, oder Christbaum schmücken)? Wann finden Sitzungen statt? Welchen Einfluss hat er bei politischen Entscheidungen? Wird der Vorstand von den Bürgern und der Stadtverwaltung ernst genommen?

Antwort von T. Lampe (29.01.2018 08:15)

Lieber Verein,

mit eurer läppischen Taschenlampenaktion habt ihr wenig Ernsthaftigkeit gezeigt. Wir brauchen konstruktive Aktionen in Eberbach und nicht noch eine Gruppe mehr, die Unruhe in die Stadt bringt.

Als Verein könnt ihr jedes Motto haben. Aber erwartet ihr denn wirklich, dass der Bürgermeister als Hausrechtsinhaber zulässt, dass er mit einer Zustimmung zur Aktion seinem Gemeinderat in den Rücken fällt?

Hier steht Aktionismus gegen Demokratie. Hier steht Aktionismus gegen ernstes Anliegen. Dann wird das Hallenbad eben mal nicht angestrahlt.

Wenn ihr Mitglieder sucht: Die Lampenaktion schreckt potentielle Interessenten genauso ab wie das Öffentlichmachen des Streits mit der Stadtverwaltung.

Antwort von Bürger (29.01.2018 10:42)

War am Samstagabend ein Flop mit der Beleuchtung des Hallenbades. Was für eine Hirnrissige Idee von mündigen Bürger.
Es gibt für unseren Herrn Bürgermeister bestimmt ander Probleme wie das Hallenbad zu beleuchten.

Antwort von Jens Thomson (29.01.2018 12:43)

@ T.Lampe

1.) Was hat denn der Gemeinderat mit dem Versuch der unrechtmäßigen Einflussnahme auf unseren Förderverein zu tun? Da haben Sie was falsch verstanden, der Gemeinderat hatte damit überhaupt nichts zu tun.

2. Dass das Hallenbad nur vom Vorstand des Fördervereins (mit Unterstützung des Vorstands der DLRG) angestrahlt wurde, lag an 2 Dingen:

a) Wir durften am Samstag das Schwimmbad nicht betreten, um es richtig schön zu beleuchten. Einbrechen war selbstverständlich keine Option für uns. Ich weiß nicht, was sich manche bei ihren Kommentaren vorstellen ...

b) Wir konnten uns in der Kürze der Zeit keine Genehmigung für eine offizielle Taschenlampen-Veranstaltung am Neckarlauer mehr holen - mit Ordnern etc..
Eine somit ungenehmigte Groß-Veranstaltung hätte große Probleme für den Förderverein gegeben. Wir mussten und haben es deshalb bewusst auf diesen kleinen, internen Kreis beschränkt.

Zudem haben bei der Aktion bestimmt - genau wie beim letzten Mal - viele Menschen zugesehen.
Und es war ein sehr schöner und sehr friedlicher Abend.

Fazit: Wir fördern weiterhin unsere beiden Schwimmbäder mit vielen Aktionen und sind natürlich als Förderverein FÜR den sinnvollen Erhalt und Ausbau unserer Schwimmbäder, das ist unser Ziel.
Und dazu gehört eben auch unsere feste Überzeugung, dass Eberbach es ebenso wie die Generation vor 50 Jahren es in der heutigen Generation auch schaffen kann, ein neues, kleines aber attraktives Hallenbad zu schaffen. Es müsste nur jemand vorantreiben. Wir tun das gerne.

Eine vorübergehende, risikobehaftete, teure Teilsanierung des alten Hallenbads würde den notwendigen Neubau lediglich um einige Jahre verzögern, wäre aber langfristig teuerer.

Falls Eberbacher/-innen anderer Meinung als wir sind, können sie jedoch gerne immer jederzeit mit uns darüber diskutieren, wir haben viele Ideen und interessante Vorschläge dazu und hören uns immer gerne auch andere gute Ideen und Vorschläge an
- drohen o.ä. halten wir jedoch nicht für eine faire und gute Vorgehensweise.

PS:
Mitglieder haben wir seit Jahren viele, wir sind immerhin der größte Verein Eberbachs außerhalb der Sportvereine.
Trotzdem, wer noch nicht mit dabei ist und uns unterstützen möchte, kann gerne mich oder Jürgen Creß ansprechen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen, friedlichen und vor allem einen beschimpfungsfreien Tag :-)
Jens Thomson
2. Vorsitzender

Antwort von Schelm (29.01.2018 14:51)

@Bürger
Wenn es für den Bürgermeister keine anderen Probleme gibt als eine profane Hallenbadbeleuchtung, dann frage ich mich warum er die Aktion untersagen wollte, wenn man nicht nach seiner Pfeife tanzt?

@T. Lampe
Wo bitteschön wäre der Bürgermeister dem GR in den Rücken gefallen, wenn er die Aktion so zugelassen hätte? Und ist er nicht den GR in den Rücken gefallen, die für ein neues Hallenbad sind?
Ich nenne das Verhalten des Bürgermeisters das Unterdrücken einer Meinung die nicht der seinigen entspricht. Hätte der Verein ein Motto gewählt, dass die Sanierung favoritisiert stellt sich die Frage, ob seine Reaktion genauso ausgesehen hätte.

Überall spricht man von Politikverdrossenheit und fehlendem Mut seine Meinung zu veröffentlichen (und dazu zu stehen). Jetzt gibt es mal eine Gruppe, die sich nicht dem Diktat der "verlogenen" Diplolmatie beugt und schon kommen die Rückgratl..... und mäkeln rum. Nur schimpfen auf die Entscheidungsträger und dann den Schw... einziehen, wenn es darum geht seine Meinung/Überzeugung zu vertreten bringt nichts und von der Sorte haben wir genug.

Ich gebe dir Recht, dass wir mehr konstruktive Aktionen brauchen, aber dieser Aufgabe kommt man hier in Eberbach nur sehr zögerlich nach und es liegt nicht am Geld, denn viele beschlossene Maßnahmen werden gar nicht erst umgesetzt. Warum auch immer.

Ich bin jedenfalls froh, dass wir eine solche Gruppe in Eberbach haben, die sich nicht alles gefallen lässt.

Antwort von OYE (29.01.2018 16:31)

Hallo Herr Creß,
die Frage, wer hier etwas verkennt, ist beantwortet. Die Aktion mit den Taschenlampen bestätigt meine Kindergarten-These. Auch wenn wir uns in der Faschingszeit befinden - so eine Aktion ist kontraproduktiv und zeugt von unüberlegtem Aktionismus. Nicht nur mir stellt sich die Frage der Sinnhaftigkeit. Mit Ihrem Verein ist auf jeden Fall kein Krieg zu gewinnen.

Antwort von Interessierter (29.01.2018 18:25)

Oh Herr Thomson, vielleicht können Sie mir ja als 2. Vorsitzender meine Fragen beantworten? Auf die Frage nach der Anzahl der Mitglieder in einem e.V. hoffe ich allerdings von einem Vorstandmitglied auf eine qualifizierte Antwort als "viele"..

Kann ich mal ein paar Informationen haben?

Wieviel Mitglieder hat der Verein? Was macht er wirklich (also umsetzen! und nicht planen oder davon reden, oder Christbaum schmücken)? Wann finden Sitzungen statt? Welchen Einfluss hat er bei politischen Entscheidungen? Wird der Vorstand von den Bürgern und der Stadtverwaltung ernst genommen?

Antwort von Theo aus Lodz (29.01.2018 20:38)

Hallo Interessierter

Seit wann ist ein Verein denn Außenstehenden gegenüber verpflichtet die von Ihnen geforderten Auskünfte zu geben?

Antwort von Interessierter (30.01.2018 07:21)

Wahrscheinlich gar nicht. Aber warum kann man darauf und auf die anderen Fragen keine Antwort geben? Ist das alles ein Geheimnis? Sachlich gefragt - sachliche Antwort wäre für mich wünschenswert.

Zitat: PS:
Mitglieder haben wir seit Jahren viele, wir sind immerhin der größte Verein Eberbachs außerhalb der Sportvereine.
Trotzdem, wer noch nicht mit dabei ist und uns unterstützen möchte, kann gerne mich oder Jürgen Creß ansprechen...

Ich möchte mich schon informieren, bevor ich unterstütze. Zumal ich nicht glaube, dass es der größte Verein außerhalb der Sportvereine ist.

Antwort von Ewerbacher (31.01.2018 00:17)

Um Himmels Willen....Herr Thomson...Herr Cress...Herr Reichert...setzen Sie sich zusammen, erschaffen Sie etwas Vernünftiges...Schluss mit dem Machtgehabe...Sie machen ja Eberbach lächerlich...Bitte...haben Sie ein Einsehen...

Antwort von Interessierter (31.01.2018 08:44)

Herr Cress, da der 2. Vorsitzende meine Fragen leider nicht beantwortet oder beantworten kann (komisch, er reagiert doch sonst immer erfreulich schnell), hätte ich die Bitte an Sie um Antwort:

Wieviel Mitglieder hat der Verein? Was macht er wirklich (also umsetzen! und nicht planen oder davon reden, oder Christbaum schmücken)? Wann finden Sitzungen statt? Welchen Einfluss hat er bei politischen Entscheidungen? Wird der Vorstand von den Bürgern und der Stadtverwaltung ernst genommen?

Antwort von schelm (31.01.2018 12:32)

Hallo Interessierter

ich würde auf deine provokanten Fragen unter einem Nickname auch nicht antworten. Ruf doch einen der Beiden an, wenn es dich so brennend interessiert oder besuche die Mitgliederversammlung.
Ich vermute mal, du willst die Antworten nur haben, um sie dann gegen den Verein zu verwenden.

Antwort von Interessierter (31.01.2018 13:27)

Ich würde ja gern die Mitgliederversammlung besuchen, bekomme aber nicht mal den Termin mitgeteilt. Oder die Chance mich auf einer Website zu informieren.
Und welche Fragen sind denn provokant? Das vorletzte Mal hörte ich nur vom Christbaumschmücken, jetzt die eher eigenartige Taschenlampenaktion, bei der angeblich wohl nur sechs oder sieben Personen anwesend waren. Eine wirklich eine traurige Anzahl, wenn denn der Verein so groß ist und so viele Mitglieder hat. Gerade in Eberbach kann man in kurzer Zeit viele Menschen für wirklich gute Aktionen mobil machen.

Seltsam. Ich habe fast den Eindruck, dass man gar keine neuen Mitglieder, die sich einbringen, im Verein haben möchte.


Antwort von Eberbacher (01.02.2018 06:39)

Hallo zusammen,
also wenn das wie die Aussage von Herr Creß so war, das Herr Reichert sowas einfach unterbindet und von seinem Hausrecht gebrauch macht, warum geht man dann nicht her als Konsequenz und fordert einfach mal die Bürger auf nicht mehr ins Bad zu gehen in dem Zustand wie es gerade ist. Die Bürger haben eine große Macht. Warum spielt man sie nicht geschlossen aus? Im Prinzip gibt es keine alternative zum Neubau, außer man lässt es komplett sterben und macht in diesem Zuge das Freibad größer mit mehr Becken. Da aber die meisten Bürger ein Hallenbad möchten bleibt ja nur ein Neubau alles andere ist rausgeschmissenes Geld.
Deswegen sollte man einfach wegen dem ganzen Theater mal das Schwimmbad komplett ignorieren. Wenn da mal keiner mehr rein geht muss was passieren. Sonst kostet es ja richtig Geld, meist wachen dann die Leute auf. Die ganzen Bürger sollten einfach mal das Hallenbad meiden für die restlichen Wochen die es noch auf hat. So wird man mal sehen wer mehr Macht hat. zu verlieren haben wir hier nix. Außer das es geschlossen wird. Aber der Zustand aktuell oder ob es geschlossen ist kein großer Unterschied.
In diesem Sinne freuen wir uns auf die Freibad Saison

Antwort von T. Lampe (01.02.2018 07:46)

@ Jens Thomsen

Sie schreiben:
„b) Wir konnten uns in der Kürze der Zeit keine Genehmigung für eine offizielle Taschenlampen-Veranstaltung am Neckarlauer mehr holen - mit Ordnern etc..
Eine somit ungenehmigte Groß-Veranstaltung hätte große Probleme für den Förderverein gegeben. Wir mussten und haben es deshalb bewusst auf diesen kleinen, internen Kreis beschränkt.“

Als Staatsbürger sollten Sie aber wissen, dass man in Deutschland für eine Demonstration keine Genehmigung braucht, sondern diese nur anmelden muss. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer Spontandemonstration.

Für‘s nächste Mal...

Antwort von OYE (01.02.2018 12:59)

@ Schelm Also ich kann nicht erkennen, an welcher Stelle die Fragen von "Interessierter" provokativ sind. Und erst recht verstehe ich nicht, weshalb niemand vom Förderverein antwortet. Die Fragen wurden verständlich und höflich gestellt. Wenn jemand die Fragen provokativ auffasst, dann sollte man doch eher dies hinterfragen. Also ich wäre an den Antworten auch interessiert.

PS @ Interessierter - Es stimmt übrigens nicht, dass nur sechs oder sieben Personen teilnahmen. Ein Hund war auch dabei.

Antwort von Zurechtrücker (01.02.2018 18:50)

Es geht doch eh fast keiner rein, somit ist das bereits eingetreten (fast Boykott). Und das ist das Dilemma, jeder fordert aber nutzt es fast nicht. Alles dreht sich im Kreis. wenig Besucher weil nicht attraktiv, warum dann noch groß investieren ? Im Gegenteil: Geht rein und zeigt damit, wie wichtig das ist !!! Und nicht nur mit Worten.
Die Sache ist aber doch angegangen. Aber es gibt halt Leute, die können alles, alles gleichzeitig, sofort, besser als alle anderen und ohne Rücksicht auf Geld und Kosten. Leider sitzen die immer an der falschen Stelle.

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