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Betreff: Beitrag Spatzennest
Autor: Eberbacher (01.06.2018 10:13)

Sehr geehrte Eltern,
hören Sie endlich auf, nach immer mehr finanzieller Unterstützung seitens der Stadt zu drängen. Die Erziehung IHRER Kinder liegt in erster Linie in Ihrem Verantwortungsbereich. Immerhin trägt die Stadt, und damit die Allgemeinheit der Eberbacher Bevölkerung, bereits 68 % der Kosten.
Nur 32 % müssen Sie aufbringen. Wo ist Ihr Ansatz hier mehr zu fordern ? Bei 10 Stunden Betreuung pro Tag werden künftig EUR 635 fällig. Das sind bei 200 Stunden im Monat EUR 3,18 je Stunde.
Die Verpflegungskosten liegen bei nur EUR 3,30 pro Tag. Hallo ? Geht es noch ? Dafür erfährt Ihr Kind eine Rund-Um-Betreuung mit Erziehung, Füttern, Windeln wechseln, Trösten, Spielen, Lernen, .... Außerdem setzen Sie einen Teil der Kosten (bis zu EUR 4.000 jährlich) doch eh wieder als Sonderausgaben von der Steuer ab. D.h. Sie haben effektiv ca. EUR 300 monatlich an Kosten. Das sind wiederum EUR 1,50 die Stunde. Also günstiger geht es wirklich nicht. Und das ist Ihnen zu viel ? Überdenken Sie mal Ihre Einstellung. Immerhin haben Sie Ihr Kind in die Welt gesetzt und ich gehe davon aus, dass Sie dazu niemand gezwungen hat.
Vielleicht meinen Sie auch, es gehört dazu ein Kind zu haben, um z.B. in Facebook und Co. sich als tolle und liebevolle Eltern zu präsentieren. Denken Sie aber auch daran, dass auch jede Menge Zeit und Veranwortung dazu gehört, Eltern zu sein.
Und genau das spreche ich vielen sogenannten Eltern von heute ab. Das Kind wird in irgendwelchen Betreuungseinrichtungen geparkt um sich als Eltern selbst verwirklichen zu können oder um 3-mal im Jahr in Urlaub fahren zu können. Es soll sich ja möglichst wenig zu der Zeit, als man noch kinderlos war, ändern. Wenn man bedenkt, wie viel finanzielle Unterstützung und Möglichkeiten den Eltern von heute zukommt (Elterngeld, Elternzeit, Kindergeld, Freibeträge, steuerliche Vorteile) dann frage ich mich, wie ich meine Kinder groß bekommen habe. Und das in viel schwierigeren Zeiten. Wir sind dann halt eben mal nicht in Urlaub gefahren oder haben auf viele andere Dinge verzichtet. Die Kinder ging immer vor. Heute sind Kinder wohl eher schicke aber störende Beiwerke. Es ist wohl so, dass heute alles möglichst bequem sein muss und Eltern keine Abstriche mehr machen wollen. Und das aber immer zu Lasten von anderen. Wenn es nicht mehr im eigenen Geldbeutel passt, schreit man halt wieder nach der Allgemeinheit.
Und kommen Sie mir nun blos nicht, dass es heute nicht anders geht. Es steht außer Frage, dass im einen oder anderen Fall tatsächlich Notlagen vorliegen, die eine Ganztagesbetreuung nötig machen. Zum Beispiel bei Alleinerziehenden. Ich kenne aber auch sehr viele Fälle, da ist eher das o.g. der Fall. Daher nochmal - übernehmen Sie selbst Verantwortung und verzichten Sie auf liebgewonnene Begehrlichkeiten. Die Zeit, die Sie mit Ihrem Kind verbringen können ist so wertvoll, und bringt Ihnen später niemand mehr zurück. Das Schicksal entscheidet, wie viel Zeit Sie mit Ihrem Kind haben.

Und nochmal was zu den Kosten - Ich wäre froh, ich hätte diese niedrigen Kosten und die Zuschüsse für die Pflege meiner Eltern.

 
Antwort von Jürgen Creß (02.06.2018 13:27)

Sehr geehrter Eberbacher,

ihr Beitrag ist ein Schlag ins Gesicht von jeder Mutter und jedem Vater.
1. Erziehung und finanzielle Unterstützung sind zwei verschiedene Dinge. Während Erziehung ganz klar im Elternhaus stattfinden sollte, muss die finanzielle Unterstützung von außerhalb kommen. In fast allen Familien ist man mittlerweile auf ein zweites Gehalt angewiesen. Dies funktioniert aber nur, wenn die Kinderbetreuung bezahlbar ist und hier sind der Staat und die Allgemeinheit in der Pflicht.
2. Ich selbst bin Vater von drei Kindern, hatte das große Glück, dass ein Gehalt ausreichend war/ist. Aber wenn ich bedenke wie sehr Eltern geschröpft werden (Höhere Grundgebühren bei Strom, Wasser, Abfall, erhöhter Energiebedarf, größere Wohnung und vor allem die Kosten die durch Schulen, Vereine, etc. entstehen), dann ist es verständlich, wenn Eltern zwei Jobs ausüben müssen, um über die Runden zu kommen. Dabei geht es nicht um drei Urlaube im Jahr oder die goldenen Wasserhähne, sondern einzig darum, dem eigenen Nachwuchs auch mal außer der Reihe ein Eis zu gönnen oder für die nächste Klassenfahrt nicht monatelang zu sparen.
3. Ist eine Frechheit pauschal zu behaupten, dass viele Eltern ihre Kinder in Betreuungseinrichtungen „parken“, um sich selbst zu verwirklichen. Sicher gibt es auch solche, aber dies dürfte nur für einen verschwindend geringen Teil zutreffen.
4. Bei der Unterstützung, dies es Ihrer Meinung nach, heutzutage vom Staat für Kinder gibt, ist es doch verwunderlich, dass in keinem anderen Land der EU die Bildung dermaßen vom sozialen Status der Eltern abhängt wie bei uns. Warum glauben Sie denn, müssen so viele Eltern um staatliche Hilfe bitten? Hier sind insbesondere die Alleinerziehenden die Verlierer der Allgemeinheit. Sie erziehen künftige Steuer- und Rentenzahler, tragen aber das größte Armutsrisiko.
5. Dass das Kindergeld in keiner Zeit ausreicht, weiß wohl jeder und Elterngeld, Erziehungsgeld, etc. gibt es auch nur für einen begrenzten Zeitraum.
Eltern mit Kindern sind die Säulen, auf denen unser Sozialstaat aufgebaut ist und am Meisten profitiert. In meinen Augen kann es für die Kinder gar nicht genug Unterstützung geben.
Ich möchte nochmals wiederholen, dass ich Ihren Post für eine Frechheit halte und ich Ihnen gerne deutlichere Worte geschrieben hätte.

Herzliche Grüße
Jürgen Creß

Antwort von Martin (02.06.2018 16:18)

WOW, voll Recht hast. Früher hat man seine Kinder selbst groß gezogen ohne das ganze Geld zu bekommen und Sie wussten auch wer Mutter und Vater ist und nicht mit 6 Monaten schon in die Krabbelkiste. Heute wollen Sie Geld verdienen um auf die Malediven und sonst wo hin Urlaub machen. Das mit den Eltern ist das gleiche, hab ich auch durch und mit Pflegegeld Unterhalt da Eltern in Altenheim kamen.

Antwort von Luigi (02.06.2018 21:26)

Wir haben damals 65 DM Kindergarten pro Monat bezahlt. Die Betreuung war auch nicht schlechter als heute und aus unseren Kindern ist auch was geworden.

Antwort von Auch Eberbacher (03.06.2018 11:43)

Lieber Eberbacher,
Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen.
Was die Verpflichtung der Erziehung angeht stimme ich zu.
Allerdings kann ich Ihre Rechnung in keiner Weise nachvollziehen. Ich weiß als nicht wie sie auf 300 Euro kommen (von 628).
Sie schreiben auch das diese 628 nur 32% ausmacht und der Rest von der Bevölkerung übernommen wird. Das würde bedeuten das bei 10 Kindern 6280 Euro zusammen kommen. Rechnet man nun die anderen 68 % dazu, komme ich auf über 18000 Euro für 10 Kinder. Somit ergibt sich, nach ihrer Rechnung, für 200 Stunden ein Betrag von 90 Euro die Stunde.
Wenn man jetzt noch bedenkt wie viel davon ein Betreuer bekommt, stellen sich mir ganz andere Fragen.
Also ganz so einfach wie sie es rechnen geht es wohl nicht.
Abgesehen davon wollen 628 erstmal verdient sein.

MfG
PS. Bemerkungen über Rechtschreibung sind nicht erwünscht, da sie nicht zum Thema gehören.

Antwort von Mutter (03.06.2018 14:12)

Sehr geehrter Eberbacher,
ich finde Ihre Kritik sehr hart, pauschal und voller Vorurteile. Kennen Sie Spatzennest Eltern persönlich? Kennen Sie die Einrichtung?
Die Zeiten heute sind andere als früher. Heutzutage reicht ein Gehalt selten, um eine Familie zu ernähren und dabei geht es nicht um Luxus wie Sie schreiben mit 3x Urlaub im Jahr. Es geht ums Überleben. Die Reallöhne sinken seit vielen Jahren. Kinder werden immer mehr zum Armutsrisiko. Lesen Sie mal den Armutsbericht der Bundesregierung!
Den Eltern geht es nicht darum, ihre Kinder irgendwo zu parken und sich selbst zu verwirklichen. Es ist oft finanzielle oder berufliche Notwendigkeit, arbeiten zu gehen. Und dabei wird ein Großteil des Gehalts gleich wieder von den Betreuungskosten aufgefressen. Eltern haben also kaum eine Chance, ihre persönlichen finanziellen Verhältnisse zu verbessern.
Heutzutage kann man es sich in vielen Jobs nicht mehr leisten, mehrere Jahre auszusteigen, weil man sonst den Anschluss verpasst. Wer im medizinischen Bereich, bei Steuerberatern, Rechtsanwälten oder im IT-Bereich arbeitet kann keine 3 Jahre zu Hause bleiben. Da ist der Wiedereinstieg hinterher nahezu unmöglich, vor allem, wenn man mehr als ein Kind hat.
Was schlagen Sie diesen Eltern vor: künftig von Hartz 4 zu leben und zu Hause zu bleiben? Oder - wie viele - auf Kinder zu verzichten, damit die Gesellschaft immer älter wird und niemand mehr die Rente zahlt? Spatzennest Eltern leben ihren Kindern vor, dass man arbeiten geht und Geld verdient. Sie sind Vorbilder!
Zudem ist die Betreuung im Spatzennest exzellent. Die Kinder profitieren von der Förderung dort in hohem Maße. Wir als Eltern haben ein überaus engagiertes Team erlebt, dass mit den Kindern sehr viel macht. Krippe ist Bildung wie Kindergarten und Schule auch!
Um Betreuungskosten absetzen zu können, muss man genug verdienen, um Steuern zu zahlen. Sie sind - wie Sie geschrieben haben - nur begrenzt absetzbar und mindern zudem nur das zu versteuernde Einkommen, nicht die Steuerschuld direkt.
Was die Zuschüsse angeht sind 68 % gesetzliches Minimum - das muss JEDE Stadt zahlen. In Eberbach gibt es zusätzlich noch den Betreuungspass, der aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Eberbach hat im ganzen Bereich von Postillion (und der ist groß) die niedrigste (!) Förderquote. Ich habe Verwandtschaft in einer anderen Region Deutschlands - dort kostet die Betreuung nur die Hälfte, in immer mehr Städten und Bundesländern ist sie teilweise kostenlos!
Waren Ihre Kinder im Kindergarten? Haben Sie da nicht auch von staatlicher Förderung profitiert? Waren sie kostenlos in der Schule?
Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass Familien weit überdurchschnittlich belastet sind und im Schnitt mehr zur staatlichen Finanzierung beitragen als andere. Kinder sind langfristig gesehen die beste Investition, die dem Staat passieren kann!
Mit freundlichen Grüßen
Eine Spatzennest Mutter

Antwort von milkmaid (03.06.2018 15:23)

Ich weiß ja nicht, Herr Eberbacher. Ihr Bild der heutigen Eltern sei Ihnen unbenommen, allerdings stellt sich schon die Frage, weshalb sie davon ausgehen, dass ihre Ansichten einer Veröffentlichung bedürfen. Ich möchte auch nicht groß auf ihre Unterstellungen (Facebook, 3 x Urlaub, verallgemeinerte Möglichkeit der Steuerersparnis, absprechen der Übernahme von Verantwortung) eingehen, welche leider immer wieder auch in unverschämte Gefilde abgleiten. Ich weiß ja nicht, in welchen Urzeiten sie ihre Kinder aufgezogen haben, wenn es da noch kein Kindergeld gegeben hat . Vor 25 Jahren war es auf alle Fälle nicht beschwerlicher, eigene Kinder großzuziehen, auch da gab es Unterstützung durch den Staat (Erziehungsgeld). Ein Verdienst reichte uns für einige Jahre, heute mit den explodierten Kosten für Miete oder Haus/Wohnungskauf & Nebenkosten ist das nur schwer zu realisieren. Die Arbeitswelt hat sich geändert, es ist in vielen Bereichen eine unglaubliche Flexibilität, was Arbeitszeiten als auch Arbeitsort betrifft, gefordert, ohne Rücksicht darauf, ob sie gerade eine Familie gründen oder nicht. Die Veränderung hin zu Hort und Kinderkrippe hin hat schon ihren Hintergrund, diese alleine auf Bequemlichkeit zurückzuführen ist unsinnig. Ja, bestimmt, gibt es heute auch Eltern, welche nicht aus beruflichen oder anderen existenziellen Grünen auf eine Kinderkrippe angewiesen sind, welche die ihren dort abgeben, um dann ihre Freizeit zu „genießen“, aber diese Eltern gab es auch zu meinen und ihren Zeiten schon. Zudem: Meine Eltern jedenfalls waren vor über 50 Jahren auch nicht böse, wenn mich der Kindergarten von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr „verschluckte“. Und Kindergeld bekamen diese übrigens auch schon……
Mag sein , dass in heutigen Zeiten vieles verquer ist, allerdings gelingt es ihrem Beitrag nicht, hier ein stimmiges Bild zu zeichnen, vielmehr ist er recht polemisch und „frustabladend“ geraten. Die Misere der adäquaten und zufriedenstellenden Pflege unserer Eltern in der heutigen Zeit können sie nun wahrlich nicht den jungen Leuten zuschieben, da kommen wohl eher Versäumnisse und egoistische Denkweisen unserer Generationen zum Tragen.
Und zudem, ist ihr Geschreibsel wie auch das Meine eh‘ weitgehend substanz- bzw. sinnlos, solange wir uns im Austausch alle hinter solch unsinnigen Pseudonymen wie „Eberbacher“ oder dergleichen verstecken.

Antwort von Eberbacher (04.06.2018 13:26)

Um endlose Diskussionen zu vermeiden - Jeder hat seine eigenen Erfahrungen und Ansichten im und vom Leben. That´s it.

@ Mutter - Nur so viel, und das ist mir wichtig klarzustellen: Ich habe mit keinem einzigen Wort die Arbeit des Spatzennestteams schlecht geredet. Falls doch, zitieren Sie bitte die Stelle. Ich weiß, dass dort hervorragende Arbeit geleistet wird und habe nie etwas anderes behauptet.

@ Jürgen Creß - Dass Sie sich hier melden war klar. Immerhin geht es ja um öffentliche Gelder die angezapft werden sollen. Für mich haben Sie sich alleine schon durch Ihre Pläne zu einem Hallenbad-Neubau als Diskussionspartner disqualifiziert.

Antwort von Sonnenblume (04.06.2018 13:35)

Warum die Aufregung? Jeder hat das Recht, seine Meinung zu sagen! Für Kinder und Familien gibt es genug finanzielle Unterstützung! Wenn ich mir die Betreuung im Spatzennest nicht leisten kann, dann kann ich immer noch selbst Daheim bleiben und mein Kind betreuen oder ich gehe auf Vollzieht oder ich muss mich weiter qualifizieren, wenn ich keine ausgebildete Arbeitskraft bin. All diese Fragen sollte man sich ehrlich beantworten bevor man Kinder in die Welt setzt. Nicht immer nach dem Staat rufen, der bezahlt schon genug. Und falls mir Kinder zu teuer sind, dann verzichte ich auf Kinder und habe mein Gehalt nur für mich. Ich selbst bin alleinerziehende Mutter und kann das Gejammer nicht mehr hören. Ich arbeite Vollzieht und das Geld reicht ohne jegliche finanzielle Unterstützung. Diese Diskussion geht völlig an der Realität vorbei: Familien brauchen nicht mehr Geld, sondern mehr freie Zeit für ihre Kinder! Zeit haben, daran werdet ihr als Eltern später mal gemessen und nicht an eurem Gehalt!

Antwort von Stimmt schon (06.06.2018 11:47)

Hallo, ich hab erst überlegt ob ich was schreibe weil ich sonst bestimmt auch ärger bekomme. Aber das lässt mir keine Ruhe.
Ich muss mein Kind in die Ganztagesbetreung geben, weil es aus finanziellen Gründen nicht anders geht und ich sonst niemand habe. Stütze will ich vermeiden wo es geht. Ich kenn aber einige Fälle da ist es echt so wie oben geschrieben. Da wird dann auch noch mit allem möglichen wie Auto oder Urlaub angegeben. Da haben auch beide Eltern gute Jobs. Das sieht man alleine schon an den Klamotten. Andere hab ich schon gesehen die sind kurz nachdem sie ihr Kind wieder abgeholt haben gleich total genervt. Also ich freue mich immer wenn ich mein Kinder abholen kann. Und einen Fall kenn ich da hat die Mutter wohl den Tag über nichts zu machen. Hockt in der Eisdiele oder geht joggen. Also abwägig ist es deshalb nicht, was der Eberbacher da schreibt. Für mich gilt das aber nicht und ich fühl mich deshalb auch nicht angesprochen.

Antwort von milkmaid (08.06.2018 08:06)


@Eberbacher : Es stellt sich halt schon die Frage, ob „jeder seine eigenen Erfahrungen und Ansichten im und vom Leben" hier in diesem Forum breitwalzen muss, noch dazu so destruktiv und zudem anonym, wie Sie es taten. Jetzt, da Ihnen Gegenwind entgegen blies, möchten sie mit diesem lapidaren Satz „endlose Diskussionen meiden". Das sind dann eben doch die Geister, welche Sie mit Ihrem in weiten Teilen sinnfreier Beitrag riefen, da sollten Sie dann auch hinnehmen, dass andere in ihren Entgegnungen ihre sogenannten „Erfahrungen und Ansichten" ebenso breitwalzen wie Sie es tun. Dass Sie hingegen weiter in Heckenschützenmanier Leute, welche sich nicht so wie Sie und ich hinter Avataren verstecken, despektierlich angreifen, passt in das Bild, welches Sie schon mit Ihrem Eingangspost abgaben. Es ist nämlich schon ein Riesenunterschied, ob ich hier einen Menschen mit anonymen Phantasienamen oder einen Menschen, welcher mit vollem Namen aus der Anonymität tritt und sich somit angreifbar macht, angreife.

@ Sonnenblume: Ihr Post ist widersprüchlich und geht irgendwie auch an der Sache vorbei, da sie sehr pauschal über andere Eltern urteilen, ohne deren individuelle Situationen zu berücksichtigen und die Ihre deutlicher zu beleuchten. Sie sind alleinerziehend, arbeiten Vollzeit, finanziell haut alles recht gut hin, wenn ich Sie recht verstehe. Es stellt sich beim Lesen die Frage, wie sie Ganztagsarbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen. Sind die Kinder sich alleine überlassen oder werden sie von anderen Familienangehörigen betreut? Wie alt sind die Kinder, wie machten sie es ,als diese im „Krippwenalter" waren? Oder nutzen Sie ein öffentliches Betreuungsangebot? Wie finanzieren Sie dieses? Wie leben Sie, zahlen sie Miete zum üblichen Mietspiegel oder deutlich günstiger, oder leben sie in einer eigenen Wohnung/Haus? Wieviel Zeit haben sie für ihre Kinder? Was können sie diesen sagen, „wenn diese sie später daran messen"? Ihr Statement wirft irgendwie viele Fragen auf.

Antwort von Sonnenblume (08.06.2018 15:03)

Sehr viele Fragen, die natürlich nicht alle in diesem Forum beantwortet werden können. Diese Fragen finde ich gut und genau darüber sollte man schon vorher nachdenken, wie mache ich das, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen? Auf was bin ich bereit zu verzichten? Ein Leben mit Kindern ist komplett anders als ohne und man muss Abstriche machen.
Ich habe geschrieben "Vollzeit " und nicht " Ganztag ". Über die Betreuung habe ich mir im Vorfeld Gedanken gemacht. Auch bezahle ich all die Kosten, wie eine normale Familie . Gute Planung und Organisation ist als Alleinerziehende wichtig. Ein Tipp - Netzwerke im Privatbereich mit anderen Müttern bilden und sich gegenseitig helfen, gerade was die Kinderbetreuung im Krankheitsfall angeht.

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