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Betreff: Reaktion auf den Bericht im Eb
Autor: Albert Johe (16.07.2018 18:33)


In diesem Bericht beklagen sich unter anderen die Anwohner über den Lärm, den die Holzlaster aus Unter-Sensbach verursachen.


Das angedeutete Unternehmen möchte daher eine Stellungsnahme zu dem Bericht abgeben.

Der Betrieb hat seinen Fuhrpark schon lange bevor lärmarme LKW in Deutschland zur Normalität wurden diesen Vorgaben freiwillig unterzogen. Weiterhin hat sich der Betrieb als einer der ganz wenigen in Deutschland für den Holztransport zertifizieren lassen, was bedeutet, sich einer jährlichen Überprüfung eines neutralen Auditors in allen gesetzlichen und umweltlichen Belangen freiwilig zu unterziehen.

Zuerst steht fest, dass der Verkehr nicht in der Gaimühle beginnt oder endet. Die Straße führt in beide Richtungen weiter d.h. auch dort ist wahrscheinlich das gleiche Verkehrsaufkommen und die gleiche Problematik vorhanden.

Bevor man sich über Lärm beschwert, sollte man sich erntshaft darüber Gedanken machen, wie Lärm entsteht. Somit ist festzustellen, dass Verkehr ersteinmal grundsätzlich Lärm verursacht. Wohnt man nun an einer Durchfahrtsstraße, so ist schon von vorne herein mit Lärm zu rechnen. Erhöhter Verkehrslärm - insbesondere von LKWs - entsteht nicht alleine durch das befahren einer Straße sondern umso mehr beim Bremsen und Beschleunigen eines solchen Fahrzeuges. Gerade in der Hebstahlerstraße in Gaimühle ist die Durchfahrtsstraße an mehreren Stellen auf der rechten Seite zugeparkt. Vermutlich um Fahrzeuglenker zum langsamfahren zu erziehen, was ganz natürlich zu Folge hat, dass gerade LKWs abgebremst und wieder beschleunigt werden müssen - insbesondere durch zu wenig Übersicht in der Gaimühle. Somit ist größtenteils Verursacher des Lärms nicht der Fahrer des LKW sondern die Tatsache, dass man durch abgestellte Fahrzeuge auf der Straße die Fahrer zwingt ihre LKWs abzubremsen und wieder zu beschleunigen.

Als Beispiel möchte noch ich die Ortsdurchfahrt in Gammelsbach anführen. Dort ist erheblich mehr Verkehr, auch LKW-Verkehr. Dieser kann aber durch den Ort rollen und wird nicht zum ständigen bremsen und erneutes beschleunigen durch abgestellte Fahrzeuge gezwungen. Die Anwohner einer vielbefahrenen Bundestraße (z.B. in Gammelsbach) hätten bestimmt genau soviele Gründe sich über Lärm und den Verkehr zu beschweren.

Abschließend möchte ich dennoch alle Bürger der Gaimühle zu einem offenen Gespräch über dieses Thema einladen. Gerne möchten wir allen Betroffenen die Nachts durch den Lärm nicht schlafen können einmal gegen 4 Uhr am Morgen eine Mitfahrtgelegenheit durch die Gaimühle ermöglichen. Dann können Sie live erleben wie schnell so ein LKW tatsächlich den Ort passieren kann.

Sie finden meine Telefonnummer für terminliche Absprache im Telefonbuch oder kommen Sie doch einfach einmal bei uns vorbei.

Letzlich liegt es mir sehr am Herzen bei allem Stress und Verkehrslärm, den jeder Bürger in unserem Land ertragen muss, sich daran zu erinnern, dass das stetige Witschaftswachstum zwangsläufig auch mit mehr LKW-Verkehr ein hergeht. Bitte bedenken Sie auch, dass alles, aber wirklich ALLES, was Sie am Tage in die Hand nehmen mindestens ein Mal mit einem LKW transportiert wurde.



 
Antwort von Waldbrunnerin (17.07.2018 10:17)

Hallo Hr. Johe , bzgl. Ihres Artikels folgende Stellungnahme :Es geht mir nicht um das Thema Lärmbelästigung sondern um Ihre 3. letzte Zeile : ..... dann können Sie mal live erleben , wie schnell ein LKW tatsächlich innerhalb einer Ortschaft fahren kann ......
Ich fahre berufsbedingt mehrmals pro Woche zu unterschiedlichen Zeiten durch das Sensbachtal.
Ihre vollbeladenen Holzlaster kommen mir oft mit einer Geschwindigkeit entgegen , da könnt es einem Angst und Bange werden und das ist nicht nur außerhalb der Ortschaften so.
Die Straße durch das Sensbachtal ist an vielen Stellen nicht sonderlich breit , ich musste zurückliegend mehrmals heftig bremsen und ausweichen um eine Kollision zu vermeiden .
Wahrscheinlich werden Sie meine Argumente jetzt abstreiten , ich kann das auch natürlich im Nachhinein nicht beweisen , aber vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Autofahrer (17.07.2018 15:22)

WER sich über so etwas beklagt in der heutigen wirtschaftlichen/konsumreichen Welt, (....). Frage an den Kläger: Sind SIE schon mal in einem Lkw gesessen oder gar selbst gefahren (ich ja) der fährt nicht wie ein Pkw um die Kurven und gewissen Menschen kommt sein Tempo wenn derselbige auf ihn zufährt aufgrund der GRÖSSE schneller vor. Fazit: Ab auf die Insel, ups, die liegt auf einer Flug Zone, so ein Pech aber auch.

Antwort von Eberbacher (17.07.2018 16:45)

Und die Strecke zwischen Eberbach und Mosbach ist eine herkömmliche Bundesstraße, hier gilt Tempo 60 für LKW. Ihre LKWs fahren hier aber mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 90. Mich stört es nicht und die Straßenverhältnisse lassen dies auch zu, nichts desto trotz isses verboten.

Antwort von Anwohner (23.07.2018 16:19)

Nun muss ich doch auch mal etwas sagen. Diese Blitzerattrappe fand ich persönlich als große Frechheit und stellt in meinen Augen eine gewisse Amtsanmaßung dar. Umso mehr hat es mich gefreut, als diese nach wenigen Tagen der "Installation" wieder verschwunden war. Dann kamen rechts und links Blechkatzen, die zum Bremsen "auffordern" sollen. Ich verstehe ich gewisser Weise den Unmut, wenn sich einige nicht an die Geschwindigkeit halten. Aber es ist immerhin ein Tempo von 50 km/h erlaubt und das darf man fahren, auch wenn dies den Anwohnern der Gaimühle nicht passen sollte. Die Geschwindigkeit nun zu drosseln, in dem man den kompletten Rand vollparkt, ist meiner Meinung nach auch nicht Sinn der Sache und verleitet nur noch mehr zu schnelleren Fahren, damit man zügig vorbei kommt und nicht wegen ständigem Gegenverkehr halten muss.
Und was die LKW´s betrifft, so muss ich ganz einfach sagen, dass diese nun mal auch fahren müssen. Und wie Herr Johe schon so schön geschrieben hat, kommt fast alles, was man zu Hause in den Händen hält, mit einem LKW. Daran denkt aber Niemand. Wenn ich ein Haus baue oder kaufe und dies an einer Hauptstraße oder Durchgangsstraße liegt, dann darf ich mich nicht über den Verkehr beschweren, sondern muss mich damit einfach abfinden.
Man kann dem Unternehmen ja schlecht die Fahrt durch den Ort verbieten, nur weil sich manche Menschen gestört fühlen. Ich fühle mich durch die Parkerei auch gestört und muss es so hinnehmen.

Antwort von Sensbachtaler (25.07.2018 08:28)

Wie wäre es wenn die Bewohner der Gaimühle ( nicht alle ) auch bei uns mit 50 km durchfahren würden ! Das mit den Blechkatzen führt nur dazu das man auch erscheckt und stark abbremst, das kann auch zu Auffahrunfällen führen.

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