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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Online-Petition soll halbseitige Sperrung der B37 verhindern

(bro) (twi) 767 Unterschriften: Auf diese stolze Zahl kommt die Online-Petition des SPD-Stadtverordneten Thomas Wilken gegen die halbseitige Sperrung der B37 von Eberbach nach Hirschhorn. Die soll im Rahmen einer Straßensanierung durch Hessen Mobil bereits diesen Donnerstag beginnen und über einen Monat dauern. Die ewig lange Umleitung erfolgt wahlweise über Beerfelden oder über Moosbrunn.

Die Unterschriftenliste wurde bereits vergangene Woche an Hessen Mobil geschickt. "Leider gibt es bis jetzt nur eine Eingangsbestätigung“, bedauert Wilken. "Aber das passt ins Bild: Auch bisher ging die in Heppenheim beheimatete Straßenbaubehörde nicht auf die Anliegen der Bürger im hessischen Neckartal ein. Stur wurde die einmal festgezurrte Planung weiterverfolgt“, kritisiert der Stadtverordnete.

Eine Ampelregelung wurde mit abstrusen Argumenten, dass dann die Baumaßnahme ein Jahr dauern könnte, abgelehnt, erläutert er. Arbeiten unter Fahrbahnverengungen sind angeblich wegen gewisser Bauvorschriften nicht möglich. Laien können diese Argumentation fachlich überhaupt nicht nachvollziehen, aber Hessen Mobil stellt auf stur, so der Hirschhorner Stadtverordnete.

Wilken freut sich über die zahlreichen Unterstützer. Er hofft, dass sich Hessen Mobil noch zu einem kurzfristigen Umdenken bewegen lässt. Denn eine Ampelregelung gibt es für die Rettungsdienste sowieso. Da sollte es doch kein Hexenwerk sein, diese für den gesamten Verkehr einzurichten, denkt er. Allerdings sind die Beharrungskräfte der Behörde sehr stark - weshalb auch seine Befürchtung groß ist, dass alle Anstrengungen nichts nützen könnten.

08.03.21

Lesermeinungen

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Von Eberbacher (13.03.21):
Ich stimme Wissender in weiten Teilen zu. Er verschweigt aber, dass die Baumaßnahmen aufgrund von Gewährleistungsansprüchen geht, da die Baufirma damals gravierende Fehler gemacht hatte. Das Geld der Steuerzahler kann also nicht betroffen sein, es käme nur auf das Verhandlungsgeschick der Behörde an. Das scheint aber ebensowenig die Stärke von Hessen Mobil zu sein wie ihre Kommunikationsfähigkeit.
Ich sehe das Problem auch globaler: Für die gesamte B37 gibt es offenbar kein brauchbares Entwicklungskonzept. Entweder die Politiker glauben, man müsse es weiter hinnehmen, dass der Schwerlastverkehr sich zweispurig durch völlig überlastete Ortschaften quält oder sie hoffen auf eine andere Mobilität mit weniger Autos. Aber weder an der Energiewende noch am Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird wirklich gearbeitet. Solange man nicht in Stuttgart oder Heidelberg wohnt, ist und bleibt man wohl noch für lange Zeit aufs Auto angewiesen und ist dazu verdammt, unsere schlecht ausgebauten Straßen zu verstopfen.


Von Pendler (10.03.21):
Könnte man nicht endlich mal bei der Gelegeneheit eine 3. Spur wie in Aglasterhausen einbauen, so dass man LKw überholen kann und in Zukunft keine Riskanten Mannöver mehr gemacht werden

Von CLK Fahrer (09.03.21):
Ich finde Mercedes Fahrer hat mit seiner Aussage voll ins schwarze getroffen und somit total Recht. Es gibt nichts weiter hinzu zu fügen.

Von Wissender (09.03.21):
Wer vom Baufach ist und selbst bereits große Baumaßnahmen begleitet hat weiß, dass es für die Entscheidung von Hessenmobil vermutlich triftige Gründe gibt. Das könne fachliche Gründe (Bauablauf, technische Rahmenbedindungen wie Statik und Auflastung) sein, aber eben im Hinblick auf das Geld des Steuerzahlers auf wirtschaftliche Gründe (Vollsperrung ist deutlich günstiger und im Sinne knapper Kassen).

Das Problem hier scheint eine verkorkste Kommunikation seitens der Entscheider zu sein. Eine professionelle Projektsteuerung würde bereits vor einigen Monaten die Öffentlichkeit sinnvoll einbinden und mehr erklären.


Von Mercedesfahrer (08.03.21):
Hessen Mobil scheint das hessische Neckartal sowieso so was am A... vorbei zu gehen. Hauptsache die Bediensteten kommen in Heppenheim staufrei und ohne Umwege ins Büro. Ich erinnere daran, als vor Jahren der Tunnel Hirschhorn für längere Zeit wegen Bauarbeiten gesperrt wurde. Von Hessen Mobil wurde versichert, im Hochwasserfall kann er jederzeit geöffnet werden. Was war... Freitags um 12 Uhr war niemand mehr erreichbar und das ganze Wochenende kam der Verkehr zum erliegen als Hirschhorn überschwemmt war, keine Umleitung war mehr möglich gewesen. Das Neckartal ist eben nicht die Bergstraße, wir sind nicht in 5 Minuten auf der Autobahn und haben aufgrund der topographischen Lage keine Parallelstraßen sondern müssen irgendwelche Serpentinen den Berg hoch fahren und im Extremfall schleicht dann vor uns ein LKW mit 20 km/h.

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