Vier Eberbacher Kunstschaffende vergangener Jahrzehnte  (Repros: Museumsverein)(hr) Von Februar bis Anfang November zeigt der Eberbacher Museumsverein in diesem Jahr zum 40-jährigen Bestehen des Museums in sieben Ausstellungen Kunstwerke von Künstlern, die Eberbach eng verbunden sind, ob in ihrer Person oder in ihren Werken.
Etwa alle vier Wochen werden im Ausstellungssaal die Kunstwerke ausgetauscht. Die Zeitspanne der Schauen reicht vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, umfasst also ungefähr 150 Jahre. Die Künstler sind entweder in Eberbach geboren oder haben lange Jahre hier gelebt und gewirkt. Nach dem Auftakt mit der Ausstellung von Bildern des späten 20. Jahrhunderts von Peter Stahl kommt als nächste Künstlergruppe Personen aus dem Zeitraum von 1930 bis 1960.
Richard Hembergers Sgraffiti zieren prominente Gebäude im alten Stadtkern. Gerne malte der in Russland seit dem Zweiten Weltkrieg vermisste Künstler aber auch Motive aus dem Odenwald. Hanna Breidinger-Spohrs Ansichten von idyllischen Winkeln der Altstadt sind in großer Zahl in vielen privaten Sammlungen zu finden. Jetzt werden im Museum Bilder aus ihrem bisher so gut wie unbekannten Frühwerk gezeigt. August Rumm verewigte auf vielen Porträts prominente Persönlichkeiten aus Geschichte und seiner Gegenwart, aber er huldigte auch den landschaftlichen Schönheiten der Region, ebenso wie Albert Münch, von dem Zeichnungen mit Motiven aus Eberbach zu sehen sein werden.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 29. März, um 15 Uhr im Saal des Museums statt. Zur Ausstellung spricht Dr. Sigrun Paas-Zeidler, 1. Vorsitzende des Museumsvereins.
Infos im Internet: www.museum-eberbach.de
24.03.26
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