Tipps für Seniorinnen und Senioren
(lct) (pol) Rund 35 Seniorinnen und Senioren folgten am Donnerstag, 17. September, der Einladung der Polizei zu einem besonderen Seniorennachmittag im Rathaus Hirschhorn.
Bei Kaffee und Kuchen informierte Kriminaloberkommissarin Tina Krieger - seit Dezember 2025 als Schutzfrau vor Ort bei der Polizeistation Wald-Michelbach tätig und unter anderem für Prävention zuständig - über das Thema "Gemeinsam sicher im Alter".
Im Mittelpunkt des Vortrags standen insbesondere Trickbetrug und Trickdiebstahl. Anhand anschaulicher Beispiele wurden typische Vorgehensweisen vorgestellt und Tipps vermittelt, wie sich Seniorinnen und Senioren im Alltag schützen können.
Dabei wurde deutlich: Die Betrugsmaschen sind vielfältig und verändern sich ständig. Während manche Methoden seit Jahren bekannt sind, greifen Täter auch immer wieder alte, bereits in Vergessenheit geratene Vorgehensweisen auf oder entwickeln neue Varianten.
Gerade Straftaten zum Nachteil älterer Menschen stellen daher einen wichtigen Bereich der polizeilichen Präventionsarbeit dar. "Das Thema ist eigentlich unerschöpflich - man könnte darüber tagelang referieren", so Krieger. Ziel des Nachmittags war es deshalb nicht, sämtliche denkbaren Betrugsmaschen vorzustellen, sondern einen kurzen und praxisnahen Überblick über die gängigsten Vorgehensweisen zu geben und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für mögliche Gefahren zu sensibilisieren.
Dass das Thema hochaktuell ist, zeigte sich auch beim anschließenden regen Austausch. Viele der Anwesenden berichteten von eigenen Erlebnissen oder kannten entsprechende Situationen aus dem persönlichen Umfeld. Gemeinsam wurden die Erfahrungen besprochen und Fragen rund um das richtige Verhalten in solchen Situationen geklärt.
Der Nachmittag bot damit nicht nur wichtige Informationen und praktische Tipps, sondern auch die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die zahlreichen persönlichen Erfahrungen zeigten einmal mehr, wie wichtig eine kontinuierliche Aufklärung und Prävention ist. Wer die Vorgehensweisen der Täter kennt, kann verdächtige Situationen eher erkennen und entsprechend reagieren.
22.09.26
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