24.09.2021

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Lichterketten in der dunklen Jahreszeit


(Repro: Hubert Richter)

(hr) Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 24. Juni, die Eberbacher Altstadtsilhouette in der dunklen Jahreszeit abends durch Lichterketten hervorzuheben.

Der Vorschlag stammt ursprünglich aus der Arbeitsgruppe zum „Entwicklungskonzept Einkaufs- und Dienstleistungsstandort Eberbach“ (Imakomm). Es soll ein Effekt entstehen, ähnlich wie man ihn von Bad Wimpfen kennt. Der Vorschlag zielt vor allem auf die Ansicht der Stadt von der Bundesstraße 37 (Uferstraße) ab. Ihre eigentliche Wirkung dürfte die Beleuchtung (geplant von 17 bis 22 Uhr in den Monaten November bis März) aber vor allem von der gegenüberliegenden Neckarseite aus entfalten, wie auf der Simulation im Bild zu erkennen ist. Nahezu alle Hauseigentümer haben zugestimmt. Lediglich für ein Gebäude gibt es eine Ablehnung. Dieses soll dementsprechend dann auch nicht beleuchtet werden.

Angesichts der Kosten von rund 50.000 Euro und dem Stromverbrauch schlug SPD-Stadtrat Klaus Eiermann vor, die Aktion aufgrund der aktuellen Situation (Corona-Folgen) um zwei bis drei Jahre zu verschieben. Auch AGL-Sprecher Peter Stumpf glaubte nicht an einen Effekt wie in Bad Wimpfen und wollte den Stromverbrauch dafür lieber vermeiden. In der Abstimmung wurde der Vorschlag auf Verschiebung mehrheitlich abgelehnt. Bei sechs Gegenstimmen und einer Enthaltung wurde dem Lichterprojekt zugestimmt.

10.07.21

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