04.08.2026

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Deutsche Juniorenmeisterschaften und Bundeswettbewerb - Hitze und starke Leistungen

(hr) (km) Der Rudernachwuchs der RG Eberbach war kürzlich bei zwei bedeutenden Wettbewerben in Krefeld und Münster aktiv.

Die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Krefeld standen vor allem wegen großer Hitze bereits vor dem ersten Start unter besonderen Vorzeichen. Hoffnungsläufe wurden gestrichen, die Qualifikation für die Finals erfolgte ausschließlich über die gefahrenen Zeiten. Zudem entfielen sämtliche B-Finals und wurden ebenfalls nach Zeiten gewertet. Mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wurden die Athletinnen und Athleten vor enorme Herausforderungen gestellt. Dennoch sammelten die Athletinnen und Athleten wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene. Noel Heid trat gemeinsam mit einem Partner aus Würzburg im Junioren-Doppelzweier an. Trotz eines engagierten Vorlaufs gelang dem Duo der Einzug in die nächste Runde nicht. Sophie Steck und Marla Pattathu belegten im Juniorinnen-Doppelzweier den 12. Platz. Lili Kunze erreichte im Juniorinnen-Einer den 10. Rang. Für das beste Ergebnis aus Eberbacher Sicht sorgte Jonathan Müller. Gemeinsam mit Carlo Johnsson vom Heidelberger Ruderclub erreichte er im Junioren-Zweier ohne Steuermann das Finale und belegte dort einen hervorragenden 6. Platz.

In der Woche nach den Deutschen Juniorenmeisterschaften stand für die jüngeren Athletinnen und Athleten mit dem Bundeswettbewerb in Münster der nationale Saisonhöhepunkt an. Auf dem Aasee erwartete die Teilnehmer eine deutlich entspanntere Atmosphäre und angenehmere Temperaturen als in Krefeld. Traditionell begann die Veranstaltung mit einer großen Eröffnungsfeier. Lautstark begrüßten die Mannschaften ihre Konkurrenten und vertraten mit Gesängen, Sprechchören und viel Begeisterung die Farben ihrer jeweiligen Bundesländer. Die Qualifikation für die 1.000-Meter-Finals am Sonntag erfolgte über die 3.000-Meter-Langstrecke am Freitag. Für den Ruderclub Eberbach gingen Helene Müller, Franziska Schweighardt und Linus Schüssler im Einer an den Start. Helene Müller trat dabei in der Leichtgewichtsklasse an. Sie qualifizierte sich für das C-Finale und erreichte dort am Sonntag den 3. Platz. Franziska Schweighardt schaffte den Sprung ins B-Finale und belegte dort Rang 4. Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb für Linus Schüssler. Er qualifizierte sich ebenfalls für das B-Finale und gewann dieses souverän. Im Gesamtklassement aller Teilnehmer erzielte er dabei die zweitschnellste Zeit des gesamten Felds - ein Beleg für seine starke Entwicklung in dieser Saison.
Zwischen den Rennen fand am Samstag zudem der sogenannte Zusatzwettbewerb statt. Hierbei wurde die allgemeine athletische Ausbildung der jungen Sportler überprüft. In verschiedenen Stationen mussten die Teilnehmer ihr Können beim Werfen, Fangen, Springen, in Slalomparcours, bei Koordinationsübungen sowie in taktischen Aufgaben unter Beweis stellen. Die dabei erzielten Punkte flossen gemeinsam mit den Ergebnissen der Rennen in die Wertung der Bundesländer ein. Für die Eberbacher Nachwuchsruderinnen und -ruderer war der Bundeswettbewerb ein gelungenes Wochenende, bei dem nicht nur gute Platzierungen erzielt wurden, sondern vor allem wichtige Erfahrungen auf nationaler Ebene gesammelt werden konnten.

04.08.26

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