03.10.2026

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VerÀnderung der WasserhÀrte und des Geschmacks möglich


(Foto: Hubert Richter)

(hr) (swe) Trotz der zurĂŒckliegenden RegenfĂ€lle hat sich die Situation der Trinkwasserversorgung in Eberbach nach der langen Trockenphase im Sommer weiter verschĂ€rft. Die StĂ€dtischen Dienste Eberbach (SDE) mĂŒssen daher die Aubrunnen zuschalten.

Nachdem es Ende August noch gelungen war, die Zuschaltung der Aubrunnen durch einen erhöhten Wasserbezug aus der Stadt Oberzent zu vermeiden, reicht das inzwischen nicht mehr aus. Mit der Zuschaltung der Aubrunnen verĂ€ndert sich die Beschaffenheit des Trinkwassers. Insbesondere steigt die WasserhĂ€rte von bislang etwa 3 Grad deutscher HĂ€rte (°dH) auf rund 12 °dH. FĂŒr die Verbraucherinnen und Verbraucher kann sich das vor allem durch einen höheren Kalkgehalt bemerkbar machen, beispielsweise durch stĂ€rkere Kalkablagerungen an Armaturen, HaushaltsgerĂ€ten oder beim Erhitzen des Wassers.
Beim Betrieb der Aubrunnen ist außerdem in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine Desinfektion mit Natriumhypochlorid erforderlich. Das kann sich durch einen verĂ€nderten Geruch oder Geschmack des Trinkwassers bemerkbar machen.

Eine nachhaltige Entspannung der Situation ist laut den SDE erst zu erwarten, wenn ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum ausreichende NiederschlĂ€ge fallen und sich die Wasserressourcen entsprechend erholen können. Sobald sich die Versorgungslage wieder stabilisiert und der Einsatz der Aubrunnen nicht mehr erforderlich ist, sollen diese wieder außer Betrieb genommen und die Öffentlichkeit entsprechend informiert werden.

Die SDE bitten die Bevölkerung weiterhin um einen bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser.

02.10.26

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