15.10.2026

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Bitte um verstärkte Überwachung am Bahnhofsplatz


(Fotos: Claudia Richter)

(cr) In der Bürgerfragestunde zu Beginn der letzten öffentlichen Sitzung des Eberbacher Gemeinderats am 28. September ging es unter anderem um die öffentliche Sicherheit am Bahnhofsplatz.

Ein Anwohnerpaar meldete sich zu Wort und schilderte, dass eine Gruppe von Jugendlichen wiederholt versucht habe in das Gebäude zu gelangen, in dem sich unter anderem eine Apotheke und Arztpraxen befinden. Im dritten Stock sei sogar ein Pedelec gestohlen worden. Es komme auf dem Bahnhofsplatz (Bild links) immer wieder zu sicherheitsrelevanten Vorfällen, und man müsse häufig die Polizei rufen. Die Beamten des Eberbacher Reviers reagierten regelmäßig schnell und seien sehr hilfsbereit, lobte das Paar die Polizei, äußerte aber den klaren Wunsch nach mehr Überwachung, beispielsweise mit Videotechnik. Bürgermeister Peter Reichert versprach, den Sachverhalt mit der Polizei zu besprechen. Er gab aber auch zu bedenken, dass es für Videoüberwachung hohe rechtliche Hürden gebe. Das Thema wurde kürzlich auch beim Pressegespräch der Polizei im Rahmen der Vorstellung der jährlichen Kriminalstatistik angesprochen (wir berichteten). Dort wurde bestätigt, dass es immer wieder zu Vorfällen im Bahnhofsbereich komme, dass der Ort aber wohl rein rechtlich noch kein ausreichender “Brennpunkt” für eine Videoüberwachung sei. Wer dort verdächtige Beobachtungen mache, solle auf jeden Fall immer den polizeilichen Notruf 110 wählen. Laut Polizei-Revierleiter Klaus Großkinsky sei man auch im direkten Kontakt mit verschiedenen Jugendlichen, wobei auch Mitarbeitende des Hauses des Jugendrechts in Heidelberg involviert seien.
Videoüberwachung ist in Eberbach durchaus bereits ein Thema. So ist seit Mai 2025 bekannt, dass in der Stadthalle insgesamt zehn Kameras eingebaut wurden, und im September wurde durch eine Elektrofirma eine umfangreiche Videoüberwachung in der Tiefgarage am Leopoldsplatz installiert (Bild rechts), die aber offenbar noch nicht in Betrieb ist.

In einem weiteren Beitrag in der Fragestunde wies eine Bürgerin darauf hin, dass im Rahmen der Bewerbung der Stadt Heidelberg als “Kulturhauptstadt Europas” auch die Region unterstützend mitwirken könne. Bürgermeister Peter Reichert erklärte, dass es dazu eine entsprechende Anfrage aus Heidelberg bedürfe.

Ein Anwohner im Breitensteinweg äußerte seinen Unmut über einen aus seiner Sicht “unguten” Umgang von Mitarbeitern der Stadtwerke mit Bürgern nach einem Ausfall der Straßenbeleuchtung bei Nässe. Außerdem beklagte er eine aus seiner Sicht mangelhafte Ausführung von Straßenbauarbeiten.

14.10.26

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