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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Votum für neues Quartier in der Oststadt


Prof. Peter Schenk leitete die Bewertungskommission und erläuterte heute den Siegerentwurf. (Fotos: Hubert Richter)

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(hr) Gestern tagte im Rathaus die Bewertungskommission für den städtebaulichen Wettbewerb "Neckarstraße" (wir berichteten). Die 13 stimmberechtigten Mitglieder hatten über insgesamt elf Planungsvorschläge zu befinden, die von Architekturbüros bzw. Arbeitsgemeinschaften aus Freiburg, Tübingen, Karlsruhe, Stuttgart und Eberbach eingereicht worden waren. Das Votum fiel schließlich einstimmig: Als gelungensten Entwurf sah die Jury den Beitrag des Architekturbüros Tusker & Ströhle aus Stuttgart an (unser Bild). Die Bewertungskommission hatte zunächst vier Vorschläge in die engere Wahl genommen, bevor die einhellige Kür des Siegers erfolgte.

Das Konzept aus Stuttgart basiert wesentlich auf der bereits festgelegten Verkehrsführung und sieht eine Zeilenbebauung mit variablen Baukörperhöhen rechtwinklig zur Neckarstraße vor. In den Obergeschossen soll Wohnraum geschaffen werden, aber auch Gewerberäume und die geforderten Fahrzeugstellplätze finden ihren Platz. Der Neue Markt soll nach dem Vorschlag fast fahrzeugfrei sein und einen offenen Wasserlauf bekommen. Das Dreieck zwischen Brücken-, Weiden- und Adolf-Knecht-Straße mit dem Arbeitstitel "Synagogenplatz" wird zum Grünraum.

Die eingereichten Arbeiten zeigen ein breites Spektrum städtebaulicher Ideen. So ist beispielsweise eine Solarsiedlung dabei, vorgeschlagen von der Eberbacher "Planungsgruppe am Rosenturm". Sie und weitere drei Vorschläge von Eberbacher Planern schafften es aber nicht in die engere Auswahl.

Die Entscheidung über die tatsächliche Bebauung an der Brückenstraße liegt nun beim Gemeinderat. Da der Jury aber bereits eine erhebliche Zahl von Gemeinderatsmitgliedern angehörte, dürfte die Entscheidung des Wettbewerbs durchaus richtungsweisend sein. Dem Gemeinderat wurde empfohlen, auf Grundlage des favorisierten Entwurfs weiterzuarbeiten und das Büro Tusker & Ströhle mit den Planungen zu beauftragen.

Vor dem Beschluss des Stadtparlaments soll nun noch die Bevölkerung Gelegenheit haben, alle Wettbewerbsbeiträge in Augenschein zu nehmen. Zu diesem Zweck wird am kommenden Sonntag, 21. September, um 11.30 im Rathausfoyer eine Ausstellung eröffnet, in der alle Arbeiten gezeigt werden. Sie ist bis Sonntag, 28. September, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr und sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Bis zum 30. September können sich Bürgerinnen und Bürger zu den Entwürfen äußern.

19.09.08

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