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Nachrichten > Kultur und Bildung

Produktionen des SWR-Sinfonieorchesters unter freiem Himmel

(bro) (stve/ts) Allerhöchstes Niveau versprechen die Live-Mitschnitte der klassischen Konzerte, die im Rahmen des Eberbacher Sommers 2020 von 4. bis 6. September, jeweils um 19.30 Uhr, im Hof der Dr.-Weiß-Schule auf LED-Leinwand und mit professioneller Tontechnik gezeigt werden. Alle Konzerte sind Produktionen des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden/Freiburg.

Am Freitag, 4. September, dürfen sich die Freunde der klassischen Musik auf Werke von Schostakowitsch und Berlioz unter der Leitung von Christoph Eschenbach freuen. Das Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 77 (Solist Sergey Khachatryan) wurde 1947/48 von Dmitri Schostakowitsch komponiert und ist das erste von zwei Violinkonzerten des Komponisten. Es wurde erst 1955 uraufgeführt und 1956 zunächst als op. 99 veröffentlicht. Schostakowitsch widmete das Konzert seinem Freund, dem Geiger David Oistrach.

Die Fantastische Symphonie op. 14, im Original Épisode de la vie d’un artiste, symphonie fantastique en cinq parties (Episode aus dem Leben eines Künstlers, fantastische Sinfonie in fünf Teilen), ist ein programmatisches musikalisches Werk von Hector Berlioz. Mit diesem Werk begründete Berlioz die Programmmusik und schuf eines der bedeutendsten Stücke der romantischen Musik überhaupt.

Romantik pur verspricht der Live-Mitschnitt am Samstag, 5. September. Auf dem Programm stehen das Violinkonzert op. 35, D-Dur von Piotr Iljitsch Tschaikowski und die Sinfonie Nr. 4 in Es-Dur („Die Romantische“) von Anton Bruckner. Dirigiert wird das Orchester in diesem Live-Mitschnitt von Omer Meir Wellber. Das Violinkonzert D-Dur op. 35 (Solist Gil Shaham) ist das einzige Violinkonzert des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Es zählt zu den bekanntesten und meistgespielten Violinkonzerten überhaupt. Tschaikowski schrieb das Konzert im März und April des Jahres 1878 in Clarens, einem am Genfersee gelegenen Winzerort. Die positive Wirkung seines Aufenthaltes schlug sich im Konzert nieder, in welchem sich neu gewonnene Lebensfreude manifestierte.

Die "Vierte Sinfonie" in Es-Dur (WAB 104) mit dem Beinamen "Die Romantische" ist neben der "Siebenten Sinfonie" die wohl beliebteste Sinfonie von Anton Bruckner. Die erste Fassung entstand 1874. Die zweite Fassung von 1878 enthält ein völlig neu komponiertes Scherzo. In den Jahren 1879/80 überarbeitete Bruckner noch einmal das Finale. Die sehr erfolgreiche Uraufführung fand am 20. Februar 1881 in Wien mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Hans Richter statt.

Wiederum Christoph Eschenbach dirigiert den Mitschnitt, der am Sonntag, 6. September, gezeigt wird. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zum „Freischütz“ von C.M. von Weber, das Violinkonzert d-Moll op. 47 von Jean Sibelius (Solistin Janine Jansen) und die Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvořák.

Der Freischütz wurde am 18. Juni 1821 im Königlichen Schauspielhaus Berlin unter der Intendanz von Brühl mit beispiellosem Erfolg uraufgeführt. Die Ouvertüre und das Lied der Brautjungfern mussten da capo wiederholt werden, 14 der 17 Musikstücken wurde lärmend applaudiert. Webers Oper wurde in der Musikkritik schon unmittelbar nach der Erstaufführung als die „erste deutsche Nationaloper“ bezeichnet.

Das Violinkonzert von Sibelius entstand in der Phase seines frühen sinfonischen Schaffens zwischen der zweiten und der dritten Sinfonie. Seine bis heute andauernde Faszination und Popularität verdankt es seiner spätromantischen Stilistik verbunden mit moderner skandinavischer Klangästhetik. Es gehört mit den Violinkonzerten von Prokofjew, Schostakowitsch, Berg, Bartók und Britten zu den bedeutendsten Violinkonzerten des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die Weltpremiere der neunten Sinfonie von Antonin Dvořák spielten am 16. Dezember 1893 die New Yorker Philharmoniker in der Carnegie Hall in New York unter der Leitung von Anton Seidl. Dvořák schrieb über das Konzert: „Die Zeitungen sagen, noch nie hatte ein Komponist einen solchen Triumph. Die Leute applaudierten so viel, dass ich aus der Loge wie ein König!? alla Mascagni in Wien mich bedanken musste.“ Die erste Aufführung der Sinfonie "Aus der neuen Welt" auf dem europäischen Kontinent erfolgte am 20. Juli 1894 in Karlsbad. Die Sinfonie wurde allerorten gefeiert und schnell zum größten Erfolg des Komponisten in dessen Laufbahn. Die Sinfonie ist heute das bekannteste Werk Dvořáks und gehört zu den meistgespielten Sinfonien weltweit.

Platzreservierungen können im Internet (Link s. u.) vorgenommen werden, der Eintritt ist frei. Die Bestuhlung im Dr.-Weiß-Schulhof ist entsprechend den Vorgaben im Rahmen der Corona-Pandemie.

Infos im Internet:
www.eberbach.de


22.08.20

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