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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Naherholungsgebiet mitten in der Stadt soll weiterentwickelt werden


Unten der Verlauf des von der Stadtförsterei vorgestellten Fußpfads mit Sichtschneise ins Neckartal. (Fotos/Repro: Claudia Richter)

(cr) Mit der Weiterentwicklung des Ohrsbergs als grüne Insel mitten in Eberbach beschäftigte sich am Donnerstag, 26. November, der Eberbacher Gemeinderat in öffentlicher Sitzung.

Der ehemalige Umlaufberg des Neckars, um den herum sich die Stadt in den letzten 100 Jahren ausgedehnt hat, stellt nicht nur eine geologische und landschaftsgeschichtliche Besonderheit Eberbachs dar, sondern er wird auch seit vielen Jahrzehnten für die Naherholung der Eberbacher und ihrer Gäste genutzt - mit unterschiedlicher Intensität. Im Jahr 1970 - also vor 50 Jahren - wurde auf dem Gipfel des Ohrsbergs der seither beliebte Aussichtsturm gebaut, fast ein heimliches Wahrzeichen Eberbachs.

Im Jahr 2018 wurde das Planungsbüro Plessing aus Heidelberg mit der Erarbeitung eines Grünrahmenplans für den Ohrsberg beauftragt. Klemens Bernecker vom städtischen Umweltamt stellte den Entwurf des Grünrahmenplans im Gemeinderat vor, der auf 61 Seiten eine Fülle von Maßnahmenvorschlägen enthält (u.a. Spiel- und Infostationen, Kunst im Wald, Sitzmöglichkeiten, Waldrefugium). Ziel der Planung sei es, die Attraktivität des Ohrsbergs aufzuwerten, ohne seine ökologische Wertigkeit zu vernachlässigen, so die Stadtverwaltung. Der Biotopwert des Ohrsbergs solle gesichert und entwickelt werden. Außerdem sollen die vorhandene Infrastruktur verbessert und ein Rundweg zur Freizeiterschließung hergestellt werden. Bernecker legte zu dem Planwerk eine eigene Stellungnahme mit 46 Seiten vor.
Eine weitere Stellungnahme stammt von der Stadtförsterei und betrifft den im Plangebiet gelegenen Waldbereich auf dem Ohrsberg. Der zuständige Revierförster Hubert Richter erläuterte, dass ein für die Pflege und Bewirtschaftung hilfreicher Rundweg im oberen Waldbereich des Ohrsbergs an den zersplitterten Besitzverhältnissen scheitere. Alternativ stellte er aber als machbare “Minimallösung” einen rund 500 Meter langen Fußpfad vom Panoramaweg oberhalb “Wolfsacker” hinauf auf den Grat des Ohrsbergs und von dort weiter bis zum Turm vor. Der Pfad sei auf städtischen Waldflächen bereits provisorisch angelegt worden und durchgängig begehbar, allerdings nicht barrierefrei. An dem Pfad gibt es ein kleines Plateau zum Ausruhen mit einer Sichtschneise nach Westen ins Neckartal (Bild unten rechts). Nachdem das Einverständnis angrenzender Privatbesitzer schon abgefragt worden sei, könnte dieser Pfad nun offiziell ausgewiesen werden, so Richter. Damit sei nun erstmals eine Erschließung im südwestlichen Bereich des Ohrsbergs erreicht, als Ergänzung zum Panoramaweg mit seinen Zugängen von der Güterbahnhofstraße, vom Friedhof, vom Neuen Weg und vom Jahnplatz/Kerfenwiesen.

Der Gemeinderat stimmte einhellig dem Entwurf des Grünrahmenplans und den beiden Stellungnahmen zu und beschloss zu Fortführung des Verfahrens die öffentliche Auslegung der drei Dokumente mit Beteiligung der Öffentlichkeit, Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange.

05.12.20

Lesermeinungen

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Von Buerger (original) (13.12.20):
Ich bin mir da noch nicht sicher... auf jeden Fall, finde ich, haben wir eine große Verwaltung in unserer schönen Stadt... die für diverse Tätigkeiten immer Planungsbüros oder Dienstleiter und Berater braucht.

In diesem Fall gibt es bereits seit mehreren Jahrzehnten Ideen und Planungsideen - und in meinen Augen ist der Fortschritt sehr dürftig. Gerade in Bezug auf die Stadtentwicklung, in ihrer Mitte wird hier wieder eine Chance vertan.

Vielleicht fehlt das Engagement und die Hingabe echter Bürger, wenn das "außer Haus geplant wird". Der Anteil der Planung durch die Stadtförster orientiert sich an den bestehenden Wegen mit Augenmaß, vielleicht müsste der Rest auch so gemacht werden.


Von El Magunsh (13.12.20):
früher in den 70er+80er Jahren gab es ohne Rahmenplan mal einen tollen Holz-Abenteuerspielplatz sowie eine Vogelvoliere, beides Richtung Friedrichsdorfer Landstraße / Turnerheim.

Beides hat man - wie in Eberbach üblich - im Laufe der Zeit leider verkommen lassen, siehe z.B. auch Ottohöhe, Felsennest u.v.m.

Wieso stellt man das nicht wieder her oder hält die Sachen, die es gibt, endlich ordentlich instand, dafür muss man kein Planungsbüro in HD mit 61-seitigem Gutachten beauftragen.
Auch Wege und Pfade gibt es am Ohrsberg eigentlich genug, man muss sie nur instandhalten.
Aber wenn der Förster lieber als Fastnachts-Clown rapt und sinnlose Lichtinstallationen durchführt, bleibt für Instandhaltung der eigentlich vorhandenen Infrastruktur halt keine Lust oder Energie oder Zeit oder Geld mehr ? Oder wieso ist der Ohrsberg jetzt jahrelang so verkommen ?


Von Karl (07.12.20):
Ganz genau, das braucht kein Mensch, es gibt viel wichtigere Themen und Aufgaben.

Von jemand (05.12.20):
Das muss man sich mal vorstellen :
da muss ein Planungsbüro her, das 2 Jahre benötigt um eine Strategie auszuarbeiten, wie man ein intaktes Waldstück verschlimmbessert, angeblich um dessen "Attraktivität aufzuwerten".
Es gibt ja zum Glück da gar keine Infrastruktur und erst recht keine, die verbessert werden muß.
Und einen Rundweg mitsamt Aussichtsturm ist auch bereits vorhanden.
Dazu braucht niemand die 61 Seiten eines Beraters und weitere 46 Seiten unseres Umweltamtes.
Was die beiden unnötigen Planungen das leere Stadtsäckel gekostet haben, möchte ich auch nicht wissen.
Niemand braucht "Sichtschneisen", die Aussicht vom Turm ist genial und völlig ausreichend.
Aber vielleicht kommt als nächstes ja jemand, dem langweilig ist, auf die Idee, da oben paar Windräder aufzustellen, um das optische Erscheinungsbild unserer Stadt abzurunden.
Mit vorher zu erstellenden Gutachten verschiedener Planungsbüros, versteht sich.
Für eine längere Wanderung taugt der Ohrsberg sowieso nicht, sondern nur als Erholugsgebiet für Leute, die hier rundherum wohnen und das ist auch gut so.
Streckenwanderer laufen die Neckarroute oder ins Ittertal und kommen nicht auf den Ohrsberg ... zum Glück.
Und daran wird auch irgendwelcher teurer und blinder Aktionismus nichts ändern, das steht fest.


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