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Nachrichten > Kultur und Bildung

Künstlerinnen im Odenwald

(bro) (sp) Am Freitag, 15. Oktober, um 17 Uhr wird im Museum der Stadt Eberbach die Ausstellung “Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts unterwegs im Odenwald” durch Bürgermeister Peter Reichert eröffnet.

Frauen, die sich für den Künstlerberuf entschieden, wurden besonders Ende des 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts oft von ihren männlichen Kollegen als „Malweiber“ verspottet. Bis 1919 blieb ihnen der Zugang zu den staatlichen Kunstakademien verwehrt. Sie mussten sich an privaten Malschulen ausbilden lassen, die wesentlich teurer waren als die staatlichen Akademien. Die künstlerische Tätigkeit von Frauen wurde als „Frauenkunst“ belächelt. Man(n) unterstellte ihnen sogar, sich dem bürgerlichen Frauenideal zu widersetzen, um ein unziemliches Leben führen zu können. Genialität war dem Manne vorbehalten. Diese Ansicht ist noch heute weit verbreitet, und noch 1979 schrieb ein Kunstideologe: „Nach einer hundertjährigen Inkubationszeit ist noch immer kein weiblicher Michelangelo oder Rembrand in Sicht.“ Der schwierige Weg von Künstlerinnen zur Kunst ist seit den 1970er Jahren vor allem von Frauen untersucht und beschrieben worden.

Seitdem haben zahlreiche Ausstellungen mit internationaler Beteiligung die Bedeutung von großen Künstlerinnen in der Geschichte der Kunst hervorgehoben. Künstlerinnen, deren Ruhm, oft aus vielerlei Gründen, sich nicht über regionale Grenzen hinaus verbreitete, wurden dabei meist übergangen. Das Anliegen der Ausstellung ist es, diese Lücke, zunächst für die Heimatregion Odenwald, zu füllen.

Im Anschluss an die zu Ende gegangene Werkschau des Eberbacher Ausnahmetalents, Hanna Breidinger-Spohr, sind nun etwa 30 Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Region zu sehen. Ihre Themen sind Personen, Landschaften, Blumen und Tiere - nichts Tiefschürfendes, aber dafür mit Gespür und Sinn für Schönheit. Nicht nur Malereien und Grafiken, sondern auch Plastiken und Porzellanmalerei werden ausgestellt. Die Leihgaben stammen, bis auf eine einzige Ausnahme, alle von privaten Sammlern. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Er wurde von Dr. Benno Lehmann verfasst und beschreibt die Biografien aller ausgestellten Künstlerinnen und kommentiert ihre Werke.

Die Ausstellung kann bis zum 6. Februar 2022 besucht werden. Die Öffnungszeiten sind dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Da wegen der Corona-Pandemie noch Einschränkungen bestehen, ist die 3G-Regel samt Mund- und Nasenschutz einzuhalten.

Infos im Internet:
www.museum-eberbach.de


12.10.21

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