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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Fast 100 Pflege- und Betreuungspl├Ątze fallen weg


(Archivfoto: Hubert Richter)

(hr) Das Seniorenstift in Rockenau, eine der gr├Â├čten und wichtigsten Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Eberbach, steht vor der Schlie├čung.

ÔÇťLiebe Interessenten, unser Seniorenstift Eberbach kann ab sofort leider keine weiteren Bewohneranfragen entgegennehmen.ÔÇŁ So steht es seit einiger Zeit auf der Website des CURATA Seniorenstifts Eberbach zu lesen. Aus inoffiziellen Quellen war zu erfahren, dass das Haus mit bis zu 97 Pflege- bzw. Betreuungspl├Ątzen im April 2023 geschlossen werden soll. Die Betreibergesellschaft hat auf unsere Anfragen seit 13. Dezember bis heute nicht geantwortet.

In sozialen Medien suchen Angeh├Ârige bereits ├Âffentlich mit dem Hinweis auf die bevorstehende Schlie├čung nach neuen Pl├Ątzen f├╝r Angeh├Ârige, die aktuell noch im Heim in Rockenau untergebracht sind. Betroffen von der Schlie├čung sind nicht nur die Menschen, die in dem Heim betreut werden. Es fallen auch rund 70 Arbeitspl├Ątze in Rockenau weg.

Vor drei Jahren wurden Planungen f├╝r umfangreiche Umbau- und Erweiterungsma├čnahmen an dem Haus in Rockenau bekannt, die eigentlich bis Herbst 2023 abgeschlossen sein sollten, aber wohl nicht oder nur in Teilen verwirklicht wurden.

Das Heim in Rockenau hat eine lange Geschichte. Vor ├╝ber 100 Jahren wurde es als "Heilanstalt f├╝r Suchtentziehung" (haupts├Ąchlich Alkoholismus) betrieben, ab 1929 als "Sanatorium" zur Behandlung von Lungenkrankheiten, insbesondere Tuberkulose. Seit 1980 fungiert das Haus als Betreuungs- und Pflegeheim "Seniorenstift Eberbach". Die Betreiber wechselten, seit 2004 l├Ąuft das Heim unter dem Namen "CURATA", aktuell unter dem Dach der CURATA Care Holding GmbH in Berlin.

├ťber eine Nachfolgenutzung der Immobilie ist bislang nichts bekannt. Allerdings sind solche H├Ąuser immer wieder gesucht, nicht zuletzt auch als Unterbringungsm├Âglichkeit f├╝r gefl├╝chtete Menschen.

20.12.22

Lesermeinungen

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Von Emma (20.01.23):
Sie legen mit ihren Ausf├╝hrungen den Finger in die Wunde: Die Altenpflege und Pflegeheime sind oft Spielball von Profitinteressen. Curata wird auch aus diesem Grund geschlossen. Viele St├Ądte suchen deswegen nach einer Alternative, um Pflegeeinrichtungen in ihrem Ort nicht gewinnorientierten Investoren zu ├╝berlassen. Sie bekennen sich zur Verantwortung f├╝r ihre ├Ąlteren Mitb├╝rger. Genau das macht die Stadt Eberbach bislang nicht. Im Gegenteil: Sie kaufte keine Genossenschafts-anteile f├╝r die angedachte B├╝rgergenossenschaft f├╝r das Schmei├čer-Stift. Sie verunm├Âglichte damit die B├╝rgergenossenschaft als Investor f├╝r das marode Schmei├čer-Stift. Sie kann das nicht sch├Ânreden. In Bezug auf die Schlie├čung von Curata nimmt man ihr ab, dass sie keinen Einfluss auf dessen Schlie├čung hat. Was da zutage tritt, nennen andere ÔÇ×modernes RaubrittertumÔÇť. Umso mehr h├Ątten Rathaus und Gemeinderat von Eberbach ihre soziale Verantwortung erkennen m├╝ssen und eine am Gemeinwohl orientierte L├Âsung f├╝r das Schmei├čer-Stift nicht verhindern d├╝rfen.

Von Icke (16.01.23):
Ich kann nicht verstehen warum die Stadt-der B├╝rgermeister oder die Politik im Allgemeinen in diesem konkreten Fall kritisiert wird.Curata und der Eigent├╝mer Capital Bay(beide unter einem Firmendach/Berlin)haben ├╝ber mehrere Jahre viel versprochen zwecks Umbau etc und rein gar nichts getan.Diesen zwei Firmen waren die Bewohner sowie die Mitarbeiter v├Âllig egal.Es ist fast skandal├Âs das solche nur auf Profit ausgerichtete Firmen etwas mit der Altenpflege zu tun haben d├╝rfen.
Ps:Curata hat Insolvenz in Eigenverantwortung beantragt und 4 H├Ąuser werden zum 30.3. schliessen.Bei allen betroffenen Einrichtungen ist Capital Bay(heisst neuerdings Grand City)der Vermieter...


Von My body, my choice (09.01.23):
Einen alten Baum verpflanzt man nicht.

Auch die Verantwortlichen werden ├Ąlter oder haben evtl Pflegebed├╝rftige in der Familie.
Leider wird es momentan in vielen sozialen Bereichen schlechter statt besser.
Klinikschliessungen, Schliessung von Sportst├Ątten und die Schliessung von Pflegeheimen lesen wir t├Ąglich.
Wie lange noch? Geld ist doch f├╝r vieles da.
Man muss es nur richtig ausgeben.
Ich w├╝nsche allen Betroffenen alles Gute und den Mitarbeitern auch.


Von ala (03.01.23):
@Jodukus Faller und alle anderen:
Das DRK Seniorenheim Waldbrunn schlie├čt NICHT! Es bekommt nur einen neuen Betreiber.


Von Sch├Âpfung  (03.01.23):
Armes Deutschland wird aber leider noch schlechter.

Von Eberbacher B├╝rger (02.01.23):
Dazu m├╝ssten man mal die Gesetze/Vorgaben lockern mit denen wir uns "Schach matt" setzen. Ich kann keinen Altbau (Dr. Schmeisser Stift BJ 1972) kosteng├╝nstig durch Sanierung auf den Stand von 2022 bringen. Diese ganzen Vorgaben kann ich bei einem Neubau ber├╝cksichtigen, aber doch nicht bei ├Ąlteren Bauwerken die einfach nur modernisiert werden sollen.

Von Jodokus Faller (02.01.23):
im Juli schlie├čt ja auch noch das DRK-Pflegeheim in waldbrunn:

w├Ąre es da nicht aus akutellen Anlass (Schlie├čung von 2 Pflegeheimen nahe Eberbach in 2023) geboten, das Schmeisser Stift doch weiter als pflegeheim zu n├╝tze anstaz als Fl├╝chlinghaus ???!!!!!!?!!!!!!??!!!


Von Traurig (01.01.23):
Das tut mir in der Seele weh! F├╝r alles ist Geld da, Krieg, Waffenlieferungen, etc etc. Aber die alten, kranken Menschen werden "abgeschoben", einfach nicht mehr gesehen in dieser oberfl├Ąchlichen, schnelllebigen Gesellschaft.
Es wird Zeit, dass man sich um diese Menschen liebevoll k├╝mmert, die hier ein Leben lang hart gearbeitet haben! Unsere Politik hat in dieser Hinsicht v├Âllig versagt.


Von Hanna (28.12.22):
Da stimme ich Ihnen zu! Es ist einfach nur traurig. Leider haben wir Eberbacher von unserem B├╝rgermeister nichts mehr zu erwarten. Ein B├╝rgermeister der seine vielen Versprechungen nicht einh├Ąlt. Angefangen beim damaligen 10-Punkteplan ├╝ber seinen Ausstieg beim Schmei├čerstift und das er sich eine Wohnung in Eberbach nimmt, um seine Aufgaben ordentlich wahrzunehmen.

Alles Versprechungen die Hr. Reichert nicht eingehalten hat. Dann besitzt er noch die (...) sich als beste Wahl f├╝r Eberbach zu bezeichnen. Das ist unglaublich. Was seltsam ist... die sonst so kritische Presse h├Ąlt weiter still...Warum nur?


Von Emma (21.12.22):
Ich bin derselben Meinung wie "Lenz". Die Stadt Eberbach engagiert sich zu wenig f├╝r ihre Senioren. Das belegen zehn Jahre Leerstand Dr. Schmei├čer-Stift, viel zu wenig vorhandene seniorengerechte Wohnungen in der Innenstadt, eine undurchsichtige Vergabe von Betreuungspl├Ątzen im "Hause Hepp", ein verschwiegener, Informationen nicht preisgebender Verein "Stiftung Altersheim", ein Rathaus, das Seniorenpolitik erst noch entdecken muss. Was f├╝r ein gutes und aktives Leben im Alter n├Âtig ist, welche Bedarfe an Hilfe und Versorgungsleistungen es braucht, interessiert in Eberbach kaum. Vermutlich gibt es dar├╝ber auch keinen Austausch zwischen den politisch Verantwortlichen in Eberbach und den ans├Ąssigen Pflegediensten. Es ist Privatsache oder Familienangelegenheit, mit der Konsequenz, dass viele damit allein fertig werden m├╝ssen. Traurig, wenn deswegen Senioren gezwungen sind aus Eberbach wegzuziehen. Auch in meiner Familie war dies der Fall. Skandal├Âs, dass es vielen betagten Menschen mit der Schlie├čung des Rockenauer Seniorenstiftes wieder so ergehen wird.

Von Heide (21.12.22):
Ich kann mich erinnern, dass im Jahre 2008, als mein Vater damals dort gepflegt wurde, auf Station 5 angefangen wurde mit dem Umbau. Einbett-Zimmer mit Badezimmer. 2011, als meine Mutter dort gepflegt wurde, war noch immer kein wirkliches Vorankommen der Bauma├čnahmen.
Gelder flie├čen, allerdings meist nicht zum Wohle der dort Wohnenden.


Von Sch├Âpfung  (21.12.22):
Was f├╝r warum wird sowas nicht under sch├╝tzt mit Geldern,f├╝r die Wirtschaft werden Milliarden verbraten da spielt Geld keine Rolle, aber wenn um Kinder oder Alte Menschen geht ist kein Geld da ,gerade die alten Menschen die Deutschland aufgebaut haben denen wir unser Wohlstand zu verdanken haben . Haja mit denen ist halt kein Geld zu verdienen da setzt man lieber Fl├╝chtlinge rein das ist ein Bomben Gesch├Ąft dar spielt Geld keine Rolle im Gegenteil.

Von Lenz (20.12.22):
Leider hat Eberbach f├╝r ├Ąltere Personen wenig ├╝brig.
Darum mu├čten wir auch wegziehen.
Nun werden die Bewohner in alle Winde zerstreut und das Geb├Ąude wird f├╝r Fl├╝chtlinge genutzt werden.

Die ├Ąlteren Menschen in Eberbach sind wieder die Dummen


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