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Feuerwehrhaus soll aufs Bauhof-GelÀnde


(Fotos: Thomas Wilken)

(tom) Die Tendenz ist eindeutig. Sowohl Bau- und Umwelt- als auch Haupt- und Finanzausschuss von Oberzent sprachen sich dafĂŒr aus, den Neubau eines Feuerwehrhauses in Schöllenbach mit einem Mehrzweck- und Veranstaltungsraum fĂŒr die Dorfgemeinschaft auf dem GelĂ€nde des bisherigen Bauhofs ins Auge zu fassen. Kosten soll das etwa 1,2 Millionen Euro. Ein Zuschuss von knapp 150.000 Euro wird erwartet.

Hintergrund der Entscheidung ist eine Machbarkeitsstudie zum Projekt Feuerwehrhaus Schöllenbach, die den zustĂ€ndigen Gremien Ende vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Das jetzige GebĂ€ude befindet sich in der Ortsmitte, direkt angrenzend an die Durchfahrtsstraße. Es besteht aus einer Halle fĂŒr zwei Fahrzeuge und einem Schulungsraum. In fast allen Belangen ist es nicht mehr fĂŒr heutige Anforderungen tauglich. So sind die Spinde innerhalb der Fahrzeughalle aufgestellt, und es fehlen Duschmöglichkeiten.

Das bestehende Feuerwehrhaus wurde auf drei Seiten an der GrundstĂŒcksgrenze errichtet, berichtete BĂŒrgermeister Christian Kehrer. Damit ist eine Erweiterung oder ein Umbau an dieser Stelle nicht möglich, da die nötigen FlĂ€chen fehlen, bedauerte er. Deshalb musste nach Alternativen gesucht werden. Die prĂ€ferierte ist der Neubau auf dem GelĂ€nde des Bauhofes in der Unten Siegfriedstraße.

Das BestandsgebĂ€ude wĂ€re fĂŒr die beabsichtigte Nutzung nicht geeignet, erklĂ€rte der Rathauschef. Das Dach ist ungedĂ€mmt und mit Wellplatten gedeckt. Zur Nutzung sei erst eine Sanierung mit ErtĂŒchtigung der gesamten Außenhaut erforderlich. Deshalb soll ein Abriss erfolgen und an gleicher Stelle ein Neubau errichtet werden. Gleichzeitig will man prĂŒfen, ob der laufende Förderantrag dahingehend fortgesetzt werden kann.
Zur Unterbringung eines reinen Feuerwehrhauses ist das GrundstĂŒck gut geeignet, sagte Kehrer. In Kombination mit einem Mehrzweckraum ist es allerdings nicht möglich, die erforderlichen Pkw-StellplĂ€tze auf dem GelĂ€nde unterzubringen. Insbesondere bei Veranstaltungen sei mit einer vollstĂ€ndigen Belegung durch Besucher zu rechnen.

Ohne Mehrzweckraum lautet die KostenschĂ€tzung derzeit etwa 1,1 Millionen Euro, erlĂ€uterte der BĂŒrgermeister. FĂŒr den 80 Quadratmeter großen Raum, den dann die Jugend gemeinsam mit den Vereinen nutzen kann, kommen noch einmal 100.000 Euro obendrauf. Man will zusĂ€tzlich versuchen, dafĂŒr eine IKEK-Förderung zu erreichen, kĂŒndigte er an. Die wĂŒrde sich bei GewĂ€hrung auf 75 Prozent belaufen.

Ausgeschieden ist die Alternative einer Übernahme des Pfarrhauses in der Oberen Siegfriedstraße. Es liegt am östlichen Teil von Schöllenbach. In der Nachbarschaft befinden sich WohngebĂ€ude, die Kirche und das Rathaus. Im Bereich des BestandsgebĂ€udes beginnt das GrundstĂŒck stark anzusteigen. Im linken Teil steht eine Ă€ltere Scheune.

Durch den Anbau einer Fahrzeughalle wĂ€ren zwar alle nach Raumprogramm benötigten FlĂ€chen unterzubringen. Es könnten nach Abbruch der Scheune seitlich weitere StellplĂ€tze angeordnet werden. Die Umnutzung könnte in zwei Schritten erfolgen, so das Stadtoberhaupt. Nach dem Umbau des Erdgeschosses und Errichtung der Fahrzeughalle wĂ€re es möglich, das Feuerwehrhaus in Betrieb zu nehmen. Die Arbeiten im Obergeschoss wĂŒrden im Nachgang erfolgen.

Der Anbau wĂ€re als Massivbau auszufĂŒhren, da auf der RĂŒckseite eine StĂŒtzwand zum Hang errichtet werden muss, erklĂ€rte er. Allerdings wurde bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie durch die EntscheidungstrĂ€ger festgestellt, dass der Gemeinderaum dort zu klein dimensioniert ist. Um auf 80 Quadratmeter zu kommen, mĂŒsste man 50 anbauen.

Jedoch kostet schon der Umbau des Alten Pfarrhaus laut Kehrer etwas ĂŒber eine Million Euro. Die Kosten fĂŒr die Raum-Erweiterung schlagen noch einmal mit 220.000 Euro zu Buche. Fördermittel gĂ€be es dafĂŒr nicht. Und: „Wir haben weiterhin die alte Baustruktur“, nannte der BĂŒrgermeister einen weiteren Nachteil neben den höheren Kosten. Was letztlich das Ausschlusskriterium war.

Die Feuerwehr ist dem BĂŒrgermeister zufolge mit der Lösung einverstanden. Der Ortsbeirat muss noch gehört werden. Vorsorglich wurden bereits Fördermittel beantragt werden, sagte er. Claus Weyrauch (ÜWO) fragte nach der MannstĂ€rke. Die hatte Kehrer zwar nicht im Detail parat, wies aber darauf hin, dass man verpflichtet sei, eine Wehr vorzuhalten. Angesichts der immer weiter steigenden Anforderungen an die Ehrenamtlichen zeigte er sich froh darĂŒber, „dass es bei uns noch so viele machen“.

26.01.23

Lesermeinungen

Lesermeinung schreiben
Von Backfisher (27.01.23):
@Herr Wilkens:
dieser Artikel ist wirr und in sich widersprĂŒchlich.
im ersten Absatz (fettgedruckt) schreiben Sie, es gehe um den "Neubau eines Feuerwehrhauses in Schöllenbach MIT einem Mehrzweck- und Veranstaltungsraum".....
im 5. Absatz heißt es dagegen, dass auf dem neuen GrundstĂŒck laut BĂŒrgermeister Kehrer nur ein Neubau als reines Feuerwehrhaus OHNE Mehrzweckraum möglich ist, weil es laut Kehrer - NICHT möglich ist "die erforderlichen Pkw-StellplĂ€tze auf dem GelĂ€nde unterzubringen".

Ja watt denn nu ?



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