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Noch viel Luft nach oben in Eberbach

(bro) (pm) Die Stadt Eberbach hat beim Thema Radverkehr noch einiges zu tun. Der bundesweite ADFC-Fahrradklima-Test wurde im letzten Jahr zum zehnten Mal durchgefĂĽhrt, seine Ergebnisse wurden gestern vorgestellt und vom Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein kommentiert.

In Baden-Württemberg haben sich rund 30.000 Menschen an der Umfrage beteiligt. Im Wahlkreis Sinsheim wurde neben Sinsheim und Neckargemünd auch in Eberbach die erforderliche Teilnehmerinnenzahl von 50 Personen überschritten, sodass die Fragebögen in die Wertung genommen werden konnten. Die Stauferstadt kam in dieser Runde das erste Mal in die Wertung und hat mit 209 Abgaben eine erfreulich hohe Teilnehmer/innenzahl aufzuweisen.

Die Ergebnisse sind klar. Laut Katzenstein können sich die Städte damit nicht zufriedengeben. Ausreichend sei nicht gut genug. Alle drei Kommunen liegen nah beieinander weit hinten im Feld in der jeweiligen Größenklasse.

Eberbach hat mit einer 4,2 (Schulnote) abgeschnitten und gehört damit im landesweiten Ranking zu den schlechtesten elf Prozent. Im Landesvergleich haben rund 84 Prozent der teilnehmenden Kommunen besser abgeschnitten.

Beim Blick in die detaillierte Auswertung zeigt sich, dass die Infrastruktur das groĂźe Problem ist.

Die „Breite der Radwege“ (4,9), „Ampelschaltungen“ (4,9), „Führung an Baustellen“ (4,8), „Falschparkerkontrolle auf Radwegen“ (4,8) – all diese Punkte werden in Eberbach sehr schlecht bewertet. Auffällig ist auch der Punkt „Wurde in jüngster Zeit besonders viel für den Radverkehr getan“. 45 Prozent der Befragten vergeben eine 6,0 und 27 Prozent eine 5,0.

Aber auch Punkte wie „Oberfläche der (Rad)wege“ (4,3), „Fahren im Mischverkehr mit Kfz“ (4,5), „Abstellanlagen (4,5)“, „Fahren auf Radwegen und Radfahrstreifen“ (4,6) werden von den Teilnehmenden mit einer schlechten Note abgestraft.

Lediglich die Punkte „Erreichbarkeit des Stadtzentrums“, „Fahrraddiebstahl“, „Konflikte mit Fußgängern“, „Radfahren durch Jung und Alt“, „zügiges Radfahren“ sowie „Spaß oder Stress“ haben noch eine drei vor dem Komma.

„Ich appelliere an die Rathäuser, sich die Ergebnisse genau anzuschauen und sie als das zu sehen, was sie auch sind: Wertvolle Hinweise der Radfahrerinnen und Radfahrer, wo es dringenden Handlungsbedarf gibt. Sie können sehen, wo Gemeinderat und Verwaltung zusammen anpacken können, um konkret etwas zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Radfahren zu tun. Es wäre doch für alle ein Gewinn, wenn in zwei Jahren bessere Noten erreicht werden. Für die Radfahrerinnen und Radfahrer sowieso, aber auch für Verwaltung und Gemeinderat, wenn sie sich den Erfolg auf ihre Fahnen schreiben könnten. Das Ziel sollte sein: Die Vier vor dem Komma muss weg“, so der Landtagsabgeordnete.

Infos im Internet:
bw.adfc.de/artikel/artikel/adfc-fahrradklimatest-2022


25.04.23

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