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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Demokratie schĂŒtzen und verteidigen


(Foto: Claudia Richter)

(cr) Zum ersten Demokratie-CafĂ© lud am vergangenen Samstag, 22. Juli, die Initiative "Lebendige Demokratie” ein. Das Interesse war so groß, dass weitere Treffen stattfinden sollen.

Erst vor wenigen Wochen wurde die politisch unabhĂ€ngige Eberbacher Initiative von Elisabeth Rabl und Charlotte Schneidewind-Hartnagel gegrĂŒndet. Beide leben in Eberbach, sind Demokratinnen und wollen ein Zeichen setzen fĂŒr die Demokratie. "Demokratie bedeutet Freiheit und Gleichheit, bedeutet Minderheiten zu schĂŒtzen und Mehrheiten ĂŒberzeugen zu mĂŒssen. Demokratie bedeutet auch Gewaltenteilung und Menschenrechte. Demokratie ist nicht selbstverstĂ€ndlich und muss immer wieder geschĂŒtzt und verteidigt werden. Eine wehrhafte Demokratie muss wachsen und in Bewegung bleiben”, so die beiden Initiatorinnen.

TatsĂ€chlich nehme laut Umfrage die Zufriedenheit mit der Demokratie ab, sagte Schneidewind-Hartnagel am von der Stadtverwaltung genehmigten Info-Stand am Samstagvormittag vor dem evangelischen Gemeindehaus (unser Bild). Sie stehe zur Demokratie und wolle ein Zeichen setzen, denn es sei “jetzt an der Zeit”. Das sahen am Samstag viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger genauso, unter ihnen auch ehemalige kommunalpolitisch Aktive des Eberbacher Gemeinderats. Bei Kaffee, Tee und Snacks wurde diskutiert, informiert, Bedenken ĂŒber die politische Situation ausgetauscht und Ideen gesammelt. Man war sich einig, gemeinsam fĂŒr eine lebendige Demokratie einzustehen und dass weitere Treffen und Aktionen geplant und durchgefĂŒhrt werden sollen.

Termine werden ĂŒber die Presse bekannt gegeben. Interessierte können sich per Mail zum Mitmachen anmelden (s.u.).

E-Mail-Kontakt: chschneidewind@aol.com

25.07.23

Lesermeinungen

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Von Detlef (02.08.23):
Demokratie: laut Duden ( ein Buch das manch einer mal lesen sollte bevor er zur Feder greift, vor allem wie er es dann schreibt ) politisches Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der MachtausĂŒbung im Staat Teil hat. Bundeswahl 2021 Wahlberechtigte 61,2 Mio. = 100 %, Wahlrecht ausgeĂŒbt knapp 47 Mio. = 76,6 %, weitere Rechenoperationen von 76,6;% gleich 47 Mio. bitte im homeoffice ,CDU/CSU 28,6 % = 
SPD 26,4 %. GrĂŒne 14 % = schon vor Jahren sagte einer der besseren deutschen Kabarettisten zur Wahl, ich zitiere : wollen sie mir Scheiße in fĂŒnf Geschmacksrichtungen anbieten ? Und die , die am lautesten nach Redefreiheit und Demokratie rufen, beanspruchen das Recht ihre Meinung sei die einzig Ware. Ich bin, wie eine exzellente Kabarettistin unserer Zeit, auch der Meinung, Waffen an beiden Kriegsparteien zu verkaufen, der erste kriegt die Gewehre, der zweite die Munition und wir verdienen doppelt. Win - win Situation damit auch Neunmalkluge wissen was verdoppeln bedeutet. WĂ€re doch was fĂŒr Wirtschafts.-und
Finanzminister. Stammtisch bei den Planeten : die Erde meint „ ich habe Mensch“, antwortet Jupiter „ das geht vorĂŒber“ ( ist auch Zitat ) )


Von Schöpfung  (01.08.23):
Wenn ich lese die AFD einfach ignorieren,das geht nicht mehr,die AFD ist eine Demokratische gewĂ€hlte Partei, das war einmal, die BĂŒrger kann man nicht mehr klein halten, um so mehr die AFD ignoriert wird, desto grĂ¶ĂŸer wird die AFD zur Zeit stĂ€rkste Kraft im Deutschland keine Partei hat mehr Stimmen wie die AfD nicht einmal CDU und CSU trennt man die zwei Parteien ist die AfD mit Abstand stĂ€rkste Kraft in Deutschland.

Von Wissender (01.08.23):
Es ist durchaus legitim sich Gedanken zu machen. Eine AfD einfach zu ignorieren wird vermutlich aber nicht ĂŒberall weiterhelfen. Auch wenn das sicherlich nicht jedem gefĂ€llt. Eine reine Blockadehaltung bei einem demokratisch gewĂ€hlten AfD- BĂŒrgermeister wird auf Gemeindeebene nicht funktionieren, wenn kommunale Verantwortung erforderlich ist. Sonst kĂ€me die Verwaltung mehr oder weniger zum Stillstand.

Von Klara Fall (01.08.23):
Herrjeh, kann denn niemand mal einen AfD Ortsverband grĂŒnden? FĂŒr einen Sitz im Gemeinderat wirds ja wohl noch reichen. Der AfD Vertreter (selbstverstĂ€ndlich ein alter weißer Mann) stimmt dann FÜR die ganzen Windparkprojekte rund um Eberbach. Worauf der restliche Gemeinderat selbstverstĂ€ndlich GEGEN diese Projekte stimmt. DAS wĂ€re mal lebendige Demokratie, und außerdem entlarvend.

@Tanja Haas
Überlegen Sie mal, warum nicht unter Klarnamen gepostet wird. Ja, ich weiß, man darf in diesem Land alles sagen, aber manches nur einmal und man muss mit der sozialen/beruflichen Ächtung rechnen. Übertrieben? Dann denken Sie mal an die Journalisten, die klamm und heimlich entsorgt und nicht mehr in den Talkrunden der Öffentlich Rechtlichen auftauchen. Nur um dann Runden nach dem Motto "FĂŒnf StĂŒhle, eine Meinung" abzuhalten. Ja, so sieht lebendige Demokratie in den Augen mancher aus.


Von Tanja Haaß (31.07.23):
Wer, wie der Schreiber „A. Polonius“ nicht einmal die Courage aufbringt, ein politisches Statement unter Angabe seiner vollstĂ€ndigen IdentitĂ€t zu veröffentlichen, sollte sich mit polemischen VorwĂŒrfen besser zurĂŒckhalten. Es ist ehrenhaft und mutig, in diesen Zeiten unserer eigentlichen und selbstverstĂ€ndlichen BĂŒrgerpflicht nachzukommen und sich offen auf die Seite unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stellen, die es uneingeschrĂ€nkt zu verteidigen gilt.
Jeder, der diese hart erkĂ€mpften und verfassungsrechtlich geschĂŒtzten Rechte mit FĂŒĂŸen tritt und verunglimpft, sollte sich zunĂ€chst einer historischen und politischen Grundbildung unterziehen und sich die Zeiten Deutschlands, in denen freie MeinungsĂ€ußerung, freies Denken, Rechtsstaatlichkeit, soziale Gerechtigkeit und die Findung demokratischer Entscheidungsprozesse nicht zum Alltag gehörten, ins GedĂ€chtnis rufen.
Wer zudem angesichts steigender Meeresspiegel, zunehmender Extremwetterlagen, ErderwĂ€rmung, DĂŒrren, BrĂ€nden, Flutkatastrophen usw. die Gefahr des Klimawandels fĂŒr unsere Existenz leugnet, hat offenkundig seinen Blick vor der RealitĂ€t verschlossen, sich Verschwörungstheorien und „alternativen Fakten“ hingegeben und befeuert gerade diejenigen kapitalistischen GroßmĂ€chte, die profitgierig und zukunftsblind die Erschöpfung vorhandener Ressourcen forcieren.
Wer bezweifelt, dass ein Land, das sich einem widerlichen, inhumanen, in seiner BrutalitĂ€t kaum zu ĂŒberbietenden Angriffskrieg auf seine territoriale IntegritĂ€t ausgesetzt sieht, sich dessen erwehren darf und meint, es habe die Hilfe der internationalen Gemeinschaft nicht verdient, dem mangelt es grundlegend an einem Gerechtigkeitssinn, der verschließt bewusst die Augen, wenn Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Menschenrechtsverletzungen begangen werden.
Fazit: Sie wĂ€ren besser beraten, sich zu belesen und sich mit sachlichen, fundierten Argumenten persönlich einer Diskussion zu stellen! Da lag wohl ShakespeareÂŽs Hamlet mit seiner EinschĂ€tzung ĂŒber Polonius gar nicht so falsch.





Von A. Polonius (29.07.23):
Frau Schneidewind-Hartnagel ist nicht "politisch unabhĂ€ngig", sondern war zwischen 2011 und 2021 als Mitglied der Habeck-Partei die "GrĂŒnen" Mitglied im Landtag B-W sowie Bundestag. Das sind die Leute, die uns nach Vorgaben des amerikanischen Großkapitals vorschreiben wollen, wie wir zu heizen haben und einreden wollen, dass das "Klima" uns bald alle umbringt, und fĂŒr die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise auf allen Ebenen verantwortlich sind, genauso wie fĂŒr die irrsinnigen kriegstreiberischen Waffenlieferungen im Wert von mehren Milliarden Euro in die Ukraine !!!

Von Wissender (27.07.23):
Eine gute Sache. Wenn es richtig angegangen wird. Eine lebendige Demokratie zeichnet sich durch eine Vielfalt an politischen Parteien, eine unabhĂ€ngige Justiz, freie Medien und eine offene Diskussionskultur aus. Das heißt bedeutet auch, Diskussionen selbst bei unbequemen Meinungen und mit AnhĂ€ngern aller vertretenen Parteien im Bundestag zu fĂŒhren und nicht bestimmte Strömungen auszuschließen.

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