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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Betreutes Wohnen in Pleutersbach - Diskussion um Hallenbad-Kosten


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Mit zwei Bebauungspl├Ąnen in Pleutersbach beziehungsweise in der Au befasste sich der Eberbacher Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 27. Juli.

F├╝r die Bebauung dreier Grundst├╝cke oberhalb der Eberbacher Stra├če in Pleutersbach (unser Bild) wird ein vorhabenbezogener Bebauungsplan (Nr. 114 ÔÇťEberbacher Stra├čeÔÇŁ) aufgestellt. Der Gemeinderat billigte einstimmig das Bebauungskonzept, das eine barrierefreie Wohnanlage f├╝r ÔÇťbetreutes WohnenÔÇŁ mit 30 Wohnungen, Tagespflege, B├╝ro und Garagengeschoss vorsieht. Ein Teil des insgesamt 3.500 Quadratmeter gro├čen Areals war urspr├╝nglich als Erweiterungsfl├Ąche f├╝r den angrenzenden Pleutersbacher Friedhof gedacht, wof├╝r aber kein Bedarf mehr gesehen wird.

Dem Entwurf f├╝r die Teil├Ąnderung des Bebauungsplans Nr. 57 ÔÇťSport- und Erholungsgebiet Au - Teilbereich WestÔÇŁ wurde ebenfalls zugestimmt - bei zwei Gegenstimmen von Dr. Dietmar Polzin und Peter Wessely (Freie W├Ąhler). Im Plangebiet geht es vor allem um den Neubau des Hallenbads in Kombination mit dem Freibad und den Abriss des bisherigen Hallenbads.

Polzin hakte sp├Ąter in der Sitzung unter ÔÇťMitteilungen und AnfragenÔÇŁ noch einmal in Sachen Hallenbad-Neubau nach: Man d├╝rfe bei der Entscheidung f├╝r den Neubau nicht die reinen Investitionskosten betrachten, die unter Ber├╝cksichtigung der Bundesf├Ârderung (3 Mio. Euro) ÔÇťnurÔÇŁ rund 4 bis 5 Mio. Euro ├╝ber der reinen technischen Ert├╝chtigung des Freibads nach Abriss des alten Hallenbads l├Ągen, sondern m├╝sse die laufenden Mehrkosten eines neuen Hallenbads gegen├╝ber einem reinen Freibad auf die Nutzungszeit von 30 Jahren berechnen. Und da kommt Polzin auf die stolze Summe von 14,6 Mio. Euro (j├Ąhrlich um 480.000 Euro h├Âhere Betriebskosten durch das Hallenbad). B├╝rgermeister Peter Reichert gab zu bedenken, dass man so weit in die Zukunft keinen verl├Ąsslichen Kostenvergleich anstellen k├Ânne, denn der sei beispielsweise bereits durch Zins├Ąnderungen hinf├Ąllig. Reichert sagte allerdings auch, dass es keine konkrete Kostenberechnung einer reinen Freibadvariante gebe, weil diese vom Gemeinderat nicht gew├╝nscht worden sei. Die daf├╝r veranschlagten Investitionskosten von gut 8 Mio. Euro seien nur ÔÇť├╝ber den DaumenÔÇŁ kalkuliert worden.

30.07.23

Lesermeinungen

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Von Wissender (01.08.23):
"Ich will nur mal darauf hinweisen, dass JEDER "Betreutes Wohnen" mit privatem Geld umsetzen kann."

Und da liegt der Kern der Problematik beim betreuten Wohnen. Etliche Angebote halten laut Verbraucherzentrale nicht, was in bunten Prospekten so alles versprochen wird. Nicht alle Angebote sind schlecht. Die derzeitige Rechtslage gibt nach meiner Kenntnis Senioren jedoch keinen hinreichenden Schutz vor unseri├Âsen Leistungsanbietern. Hier w├Ąre auch der Gesetzgeber gefordert klare Regelungen zu schaffen f├╝r mehr Transparenz.


Von Liesel (01.08.23):
Ich will nur mal darauf hinweisen, dass JEDER "Betreutes Wohnen" mit privatem Geld umsetzen kann.

Ich finde die immer wiederkehrende Kritik an privaten Bauvorhaben doch sehr interessant. Da wird ├╝ber Menschen geurteilt und geschimpft, die PRIVAT etwas anpacken wollen. Viele Menschen in Eberbach fordern nur, schimpfen ├╝ber Entscheidungen, die sie weder umsetzen noch finanzieren m├╝ssen.

Man schimpft auch immer wieder ├╝ber gespendete Parkbanken, die nicht am richtigen Platz stehen w├╝rden, fordern noch mehr B├Ąnke, die sie aber weder pflegen noch bezahlen wollen, erwarten von Anderen, dass sie f├╝r Annehmlichkeiten und Bequemlichkeit sorgen. Die Anderen sollen doch schnell Wohnungen f├╝r Betreutes Wohnen schaffen.. Nur um einige Beispiele zu nennen.

Hallo? Geht´┐Żs noch? Jeder und Jede darf sich in der Gesellschaft einbringen, statt fordern auch mal selbst machen. Und ja, dazu geh├Ârt Mut! Aber es ist doch so viel angenehmer am PC ├╝ber Entscheidungen und Geld von Investorinnen und Investoren herzuziehen als selbst mal in Schwung zu kommen.

Leute, ich glaube nicht, dass ihr euch den Kopf ├╝ber den Bau der 30 Wohnungen zerbrechen m├╝sst. Ihr m├╝sst in dieses privat gebaute Geb├Ąude auch nicht einziehen. Aber ihr k├Ânnt euch mal Gedanken ├╝ber eure Forderungen an andere Menschen machen. Wie bringt ihr euch im Bau von altengerechten Wohnungen ein?

@Karola F.: Das Schmei├čer-Stift geh├Ârt einem Verein, da hat die Stadt nichts mit zu tun. Und wo soll die Stadt zentrumsnah die Fl├Ąche f├╝r 30 Wohnen bereitstellen? Und falls es die Fl├Ąche doch gibt und "Altenwohnungen" gebaut werden, rufen Familien nach g├╝nstigem Wohnraum in Schuln├Ąhe.






Von Wissender (01.08.23):
Hier w├╝rde sich auch das Schlickenrieder-Areal anbieten. Gute Lage, ausreichend Fl├Ąche, Busanbindung, Supermarkt in der N├Ąhe. Warum tut sich dort seit Jahren nix?

Von Karola Fendler (30.07.23):
Als B├╝rger Eberbachs fasst man sich zur Zeit nur noch an den Kopf. Betreutes Wohnen au├čerhalb des Stadtkerns empfinde ich als unm├Âglich, noch dazu an einer Stra├če, die stark befahren wird. Keine Einkaufsm├Âglichkeiten und ein Busverkehr, der f├╝r mobilit├Ątseingeschr├Ąnkte Menschen sehr schwierig ist.
Warum kann die Stadtverwaltung nicht auf Bauwillige einwirken und diese ├ťberzeugen, dass man sich innerst├Ądtisch Engagiert und endlich ein Konzept angeht, dass betreutes Wohnen im Zentrum m├Âglich macht. Das Schmei├čerstift hat man ja wohl ad Acta gelegt.


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