Skisprung-Ära endet nach 75 Jahren - Stahlturm soll bleiben (Foto: Hubert Richter)(hr) Seit 1950 gab es am Katzenbuckel Skisprungschanzen. Zuletzt war es eine Mattenschanze für Ganzjahresbetrieb, die im Mai 1995 durch die “Skizunft Katzenbuckel Eberbach†am höchsten Berg des Odenwalds eingeweiht wurde. Nun wird das Bauwerk abgerissen.
Die im Dezember 1949 in Eberbach gegründete Skizunft konnte bereits ein Jahr später ihre erste Sprungschanze am Katzenbuckel in Betrieb nehmen. Es folgte ein reger Trainings- und Wettkampfbetrieb für den regionalen und überregionalen Skisprung-Nachwuchs, zumal damals der Katzenbuckel noch deutlich schneesicherer war als heutzutage. Auch nach der Erneuerung der Schanze 1995 mit einem Kunststoff-Mattenbelag ging es weiter. Kleinere Schanzen kamen hinzu, sodass bis zu drei Sprungmöglichkeiten für unterschiedliche Leistungs- und Altersstufen bereitstanden.
Zum 60-jährigen Vereinsjubiläum der Skizunft gab es im September 2009 ein großes Jubiläumsspringen (wir berichteten). Seitdem ist es ruhiger geworden um den Skisport am Katzenbuckel. Schon längere Zeit lag die Mattenschanze brach, war nicht mehr verkehrssicher und wird nun abgerissen. Einem Bericht des SWR zufolge soll der stählerne Turm der Schanze als eine Art Denkmal für das Skispringen am Katzenbuckel stehen bleiben.
26.12.25
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