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Anwesen mussten geräumt werden

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Schräg über dem HCV-Heim (links) hängt der bedrohliche Felsbrocken, der inzwischen mit Seilen gesichert wurde (kleines Bild). (Fotos: Hubert Richter)

(hr) An der Ersheimer Straße in Hirschhorn droht aus der dahinterliegenden Wand (ehemaliger Steinbruch) ein Sandsteinfelsen abzustürzen. Zwei davor liegende Gebäude und Grundstücke mussten aus Sicherheitsgründen geräumt werden.

Ein mehrere Meter hoher keilförmiger Felsblock hat sich gelockert und macht den Behörden Sorgen. Aus dem Gutachten eines Sachverständigen vom 3. Dezember 2025 geht hervor, dass der tonnenschwere Brocken abgleiten bzw. abkippen könnte. Zwischenzeitlich wurde er notdürftig mit Seilen gesichert. Zwei Anwesen mussten auf Anordnung des Landkreises Bergstraße geräumt werden, darunter das Heim des Hirschhorner Carneval-Vereins “Lachsbachperle”.
Die Bewohnerin eines von der Räumungsverfügung betroffenen Hauses (rechts im Bild) veröffentlichte Auszüge der “bauaufsichtlichen Anordnung” des Landkreises Bergstraße auf der Plattform “Facebook”. Demnach darf sie bis zur nachweislichen Wiederherstellung der Standsicherheit der Felswand ihr Grundstück nicht mehr betreten, und bei Zuwiderhandlung gegen die Räumungsverfügung wurde ihr ein “Zwangsgeld” in Höhe von 5.000 Euro angedroht. “Eine schnelle anderweitige Abhilfe ist zeitlich nicht möglich”, so die Begründung der Kreisbehörde für die Räumungsanordnung.

02.01.26

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