Engagement für Betroffene der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl (Foto: privat)(hr) Am Mittwoch, 28. Januar, wurde Natalja Siefert für ihr langjähriges Engagement in der “Odenwaldhilfe für Tschernobyl-Kinder†mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
Die Auszeichnung erfolgte im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart durch Minister Peter Hauk (unser Bild).
Das “Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland†ist die höchste Auszeichnung, die der deutsche Staat verleiht. Die Ehrung erfolgte durch eine Entscheidung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier auf Vorschlag des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.
Gewürdigt wurde Sieferts langjähriges Engagement zum Wohle von Menschen in Weißrussland, die mittelbar und unmittelbar unter den Langzeitfolgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden. Im Mittelpunkt standen insbesondere Kinder und Familien, die bis heute mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Immunschwächen und dauerhaften körperlichen Einschränkungen leben müssen. Im Verein “Odenwald-Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ (OTK) in Eberbach war Natalja Siefert unter anderem als stellvertretende Vorsitzende und als Projektleiterin aktiv.
In einer unserer Redaktion vorliegenden Dankesbotschaft teilte die Geehrte mit, dass ihr Engagement ohne die große Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger in Eberbach und Umgebung nicht möglich gewesen wäre und dass ihre Arbeit über viele Jahre hinweg von der Solidarität, dem Vertrauen und der Bereitschaft zum Mitwirken getragen worden sei.
05.02.26
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