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Nach EEA-Aus soll es 2028 eine neue Zertifizierung geben

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(cr) Eberbach nimmt am Qualitätsmanagementverfahren “Klimakommune“ mit einer möglichen Re-Zertifizierung Ende 2028 teil. Das beschloss der Gemeinderat am Montag, 29. Juni, in öffentlicher Sitzung. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt einer Förderzusage durch das Land.

Nachdem das bisherige Programm “European Energy Award” (EEA) zum 31. Dezember 2025 eingestellt wurde (wir berichteten), soll “Klimakommune“ in Deutschland das Nachfolgeprogramm sein. Es steht in der Trägerschaft des Klimakommune Deutschland e.V. und soll Kommunen bei der Umsetzung von Energie- und KlimaschutzmaĂźnahmen unterstützen. Gegründet wurde der Trägerverein Ende 2025 von 16 Mitgliedern, darunter Landesgesellschaften wie “NRW.Energy4Climate”, die KEA-BW sowie verschiedene Energieagenturen und Kommunen. Mit dem Programm kann Eberbach bei erfolgreicher Zertifizierung das offizielle Label “Klimastadt” erlangen. Die Teilnahme am “Klimakommune”-Verfahren wird durch das Programm “Klimaschutz Plus“ des Landes Baden-Württemberg gefördert. Die Verwaltung hat errechnet, dass Eberbach für die Programmteilnahme und eine Re-Zertifizierung im Jahr 2028 insgesamt knapp 24.000 Euro an Haushaltsmitteln bereitstellen muss, verteilt auf die Jahre 2026 bis 2028. Rund 13.000 Euro werden als Fördermittel erwartet.

Gegen die Teilnahme an dem neuen Programm votierte AGL-Stadtrat Hubert Richter. Er äuĂźerte die Befürchtung, dass das Programm zu viel Kapazität innerhalb der Verwaltung bindet und für den Klimaschutz selbst zu wenig bewirkt. Richter verwies auf den Eberbacher Meilensteinplan, in dem alle Schritte zur Klimaneutralität aufgezeigt seien und den es schnellstmöglich umzusetzen gelte, insbesondere in den Bereichen Energieerzeugung (Photovoltaik, Windenergie), Energieeffizienz (Gebäudesanierungen) und klimafreundliche Mobilität.

06.07.26

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