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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

In Gruppenarbeit Schritte zur Klimaneutralität definiert


Die Gruppen erarbeiteten Pfade auf dem Weg zum klimaneutralen Eberbach. (Quelle:StVE)

(hr) Am 10. und 11. Dezember 2021 konnten Bürgerinnen und Bürger online an der “Beteiligungswerkstatt Klimaschutz” teilnehmen. Die Ergebnisse des zweitägigen Workshops wurden heute bekannt gegeben.

Mit der vom “Institut für Partizipatives Gestalten” (IPG), dem Verein “Mehr Demokratie e.V.” sowie der Stadtverwaltung Eberbach gemeinsam organisierten Klimawerkstatt sollte der Bevölkerung die Möglichkeit geboten werden, sich aktiv am Prozess der Klimaneutralität Eberbachs, die laut Gemeinderatsbeschluss bis zum Jahr 2035 erreicht werden soll, zu beteiligen. Der Vorschlag für diese Form der Bürgerbeteiligung war von der Eberbacher Klimainitiative gekommen. Coronabedingt konnte das Ganze nicht wie vorgesehen in der Stadthalle durchgeführt werden, sondern wurde stattdessen als Onlinemeeting auf der Plattform “Zoom” angeboten.
Die Teilnehmerzahl schwankte an den beiden Tagen grob zwischen 50 und 65 Personen. Im Mittelpunkt des Workshops stand die Bildung von Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenfeldern und die gruppenweise Erarbeitung von Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität. Dabei hatte man sich darauf geeinigt, den für die Klimaneutralität in Eberbach wesentlichen Themenbereich “Windenergie” nicht detailliert zu behandeln. Die Themen der Arbeitsgruppen waren “Stadtverwaltung”, “Energie”, “Mobilität”, “Energetische Sanierung”, “Menschen gewinnen”, “Finanzen & Koordination”, “Natur & Flächen” sowie “Abstimmung Stadt - Bürger”. Am Samstagnachmittag, 11. Dezember, trugen die einzelnen Gruppen ihre Vorschläge vor. Die Organisatoren haben die Ergebnisse in einem 32-seitigen PDF-Dokument zusammengefasst, das wir hier zum kostenlosen Download anbieten (Dateigröße ca. 13 MB).

Im Frühjahr 2022 soll die “Beteiligungswerkstatt Klimaschutz” mit einem erneuten Workshop weitergeführt werden. Man hofft, dass diese Veranstaltung dann als Präsenztreffen stattfinden kann.

Infos im Internet:
www.omano.de/download/42868/dokumentation_klimawerkstatt.pdf


11.01.22

Lesermeinungen

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Von Marlon (27.06.22):
Das wird sich langfristig sicherlich auch an den der Ergebnissen von Bauprojekten und Beschaffungsmaßnahmen zeigen, wenn die Mitarbeiter aufgrund mangelnder Wertschätzung davon laufen. So eine Vorgehensweise rächt sich immer erst mit zeitlicher Verzögerung. Warten wir es ab - wie sich die Situation noch weiter verschärft...bei den derzeitigen Aussichten für qualifizierte Mitarbeiter.

Von Eberbacher (26.06.22):
Der Pressesprecher der Stadt hat ja auch ganz schnell wieder hingeworfen. Dazu gruppiert die Verwaltung auch teils deutlich schlechter ein, als in anderen Kommunen. Braucht man sich nicht wundern,wenn die Mitarbeiter weglaufen.

Von Marlon (21.06.22):
Die Mitarbeiter in der Stadtverwaltung die für das Themengebiet Klimamanagement zuständig sind haben zwischenzeitlich gekündigt. Da wird voraussichtlich nicht viel abgearbeitet werden.

Die Kündigungswelle ist noch immer voll in Schwung. Mitarbeiter die mehrere Jahrzehnte beschäftigt waren sind ebenfalls vertreten. Es wird im Wesentlichen über die schlechten Rahmenbedingungen in der Verwaltung geklagt. Die unklaren Vorgaben bei Projekten ohne Prioritäten zu setzen sowie lange Entscheidungsfindungen die viel Reibungsverluste mit sich bringen. Es macht sich auch niemand Gedanken wie es weiter gehen soll und Fragen an die Mitarbeiter nach dem Grund der Kündigung werden bewusst nicht gestellt. Dieser Sachverhalt wird inzwischen auch unter den Mitgliedern im Stadtrat diskutiert.


Von Wissender (05.06.22):
"Klimawerkstatt: Als Tiger gestartet, als Bettvorleger geendet?"

Was haben Sie anderes erwartet?

Es fehlen weiterhin sinnvolle, tragbare Lösungen für Themen wie "wirtschafltich heizen im Altbau" oder auch ausreichend Handwerker um Lösungen umzusetzen. Wer soll die vielen Wärmepumpen einbauen, deren Nutzen gerade im Altbestand oft fraglich ist und hohe eigene Investitionen trotz Förderung benötigt? Für viele Rentner nicht zu stemmen. Auch hört man derzeit wenig zum Gasnetz der Stadtwerke. Wird es umgebaut in ein zukunftsfähiges CO2-optimiertes Fernwärmenetz? Gibt vielleicht Überlegungen zu einer Geothermie-Anlage für die Stadt?

Warum werden Einspeisungen aus der eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ins Stromnetz nur lächerlich gering vergütet? Was ist mit sinnvollen Carsharing-Angeboten in Eberbach? Warum gibt es sowas bisher nicht? Wie können Hausbesitzer trotz schwindender Kaufkraft wirtschaftlich tragbar positiv zum Klima beitragen? Ist der rasche Ausstieg aus Gas und Öl gut durchdacht oder was sind Alternativen? Ermuntert das S-Bahnnetz mit vielen Verspätungen und teils sehr vollen Zügen ausreichend zum Umstieg vom Auto?

Viele Fragezeichen und bisher viele WorthĂĽlsen als Antworten....


Von Christina ReiĂź (31.05.22):
Klimawerkstatt: Als Tiger gestartet, als Bettvorleger geendet?

Im Dezember fand, professionell begleitet von einem externen BĂĽro und organisiert von den Klimamanagerinnen der Stadt, die Klimawerkstatt statt. Sie war, trotz digitalem Format, lebendig und produktiv und von dem Ziel getragen, Eberbach bis 2035 klimaneutral zu machen. Ein Ziel, das sich ĂĽbrigens auch der Gemeinderat gesetzt hat.

Über 50 Bürger*innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen haben sich bei der Klimawerkstatt eingebracht. Es wurden in Themengruppen Visionen und Ideen zur Umsetzung erarbeitet. In einer zweiten, für März geplanten, Klimawerkstatt sollten diese Umsetzungsideen weiterentwickelt und konkretisiert werden. Was ist seither geschehen? Allem Anschein nach nicht viel. Der zweite Termin fand sang- und klanglos nicht statt.

Die AG Mobilität hatte eine Idee für eine „Parking Day“-Aktion entwickelt und wollte diese direkt – abgestimmt mit der Stadtverwaltung - umsetzen. Als Mitglied der AG habe ich dafür Kontakt mit den Klimamanagerinnen aufgenommen - nun sollte ich von einem auf den anderen Tag ein Konzept beim Rathaus einreichen. Dies habe ich in Abstimmung mit den anderen Interessierten der AG erstellt und eingereicht. Das war Ende Januar. Und seitdem? NICHTS. Einige Wochen später fragte ich in der Bürger*innenfragestunde des Gemeinderats nach - wieder ohne Resonanz.

Es erfolgt nicht einmal eine Information an die Klimawerkstatt-Teilnehmenden, warum der Folgetermin bisher nicht stattfinden konnte und wann er stattfinden soll. Offensichtlich sind der Stadt die Klimanager*innen abhanden gekommen – und sonst fühlt sich in der Stadtverwaltung wohl niemand für dieses existenzielle Thema zuständig. Dies ist erstaunlich und erschütternd, denn in Anbetracht der sich zuspitzenden Klimakatastrophe und dem Ukraine-Krieg, der eigentlich den letzten verdeutlichen müsste, wie dringend nötig eine Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist, sollte das Chefsache sein. Davon merkt man nichts und so verpufft all die positive Energie aus der Klimawerkstatt und hinterlässt Frustration, verpasste Chancen und Zukunftshypotheken.


Von Wissender (22.03.22):
Ich habe mal einige Punkte beim Klimaschutzmanagement der Stadt Eberbach eingebracht. Es wäre schön wenn man dahingehend weitere Anstrengungen unternimmt. Es muss mehr passieren und auch der Bürger braucht als Eigentümer und Mieter Planungssicherheit bei Themen wie Energie, Mobilität, Heizung.

1. Förderung oder zumindest Koordination von Einkaufsgemeinschaften für sogenannten "Balkonkraftwerke". Davon profitieren auch Eigentümer und Mieter mit kleinem Geldbeutel und können damit einen Beitrag leisten.

2. Förderung oder Koordination von Carsharing in Eberbach. Manchmal geht es nicht ohne Auto. Zumindest ein kleines Carsharing-Angebot am Bahnhof wäre daher zu begrüßen und könnte vermehrt zum Verzicht auf eigenes Auto bewegen.

3. Wie geht es weiter mit dem Gas-Netz der Stadtwerke Eberbach? Welche Alternativen gibt es und werden bereits Weichen gestellt? FrĂĽhzeitige Planungen angehen, auch um Planungssicherheit fĂĽr BĂĽrger und Stadt zu erreichen.


Von Grumbeere (14.01.22):
Danke an alle Beteiligten, dass sie sich hier zusammensetzen und nach sinnvollen Lösungsansätzen suchen. Das Material ist sehr lesenswert. Ich hoffe, dass künftige Treffen sehr erfolgreich sind. Macht weiter so, und lasst euch nicht von den blöden Kommentaren hier im Channel einschüchtern.

Von ulmer (13.01.22):
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