Veränderung der Wasserhärte und des Geschmacks möglich
 (Foto: Hubert Richter)(hr) (swe) Trotz der zurückliegenden Regenfälle hat sich die Situation der Trinkwasserversorgung in Eberbach nach der langen Trockenphase im Sommer weiter verschärft. Die Städtischen Dienste Eberbach (SDE) müssen daher die Aubrunnen zuschalten.
Nachdem es Ende August noch gelungen war, die Zuschaltung der Aubrunnen durch einen erhöhten Wasserbezug aus der Stadt Oberzent zu vermeiden, reicht das inzwischen nicht mehr aus. Mit der Zuschaltung der Aubrunnen verändert sich die Beschaffenheit des Trinkwassers. Insbesondere steigt die Wasserhärte von bislang etwa 3 Grad deutscher Härte (°dH) auf rund 12 °dH. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher kann sich das vor allem durch einen höheren Kalkgehalt bemerkbar machen, beispielsweise durch stärkere Kalkablagerungen an Armaturen, Haushaltsgeräten oder beim Erhitzen des Wassers.
Beim Betrieb der Aubrunnen ist außerdem in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine Desinfektion mit Natriumhypochlorid erforderlich. Das kann sich durch einen veränderten Geruch oder Geschmack des Trinkwassers bemerkbar machen.
Eine nachhaltige Entspannung der Situation ist laut den SDE erst zu erwarten, wenn über einen längeren Zeitraum ausreichende Niederschläge fallen und sich die Wasserressourcen entsprechend erholen können. Sobald sich die Versorgungslage wieder stabilisiert und der Einsatz der Aubrunnen nicht mehr erforderlich ist, sollen diese wieder auĂźer Betrieb genommen und die Ă–ffentlichkeit entsprechend informiert werden.
Die SDE bitten die Bevölkerung weiterhin um einen bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser.
02.10.26
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